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Leselupe.de > Science Fiction
Prothesenschnupfen
Eingestellt am 15. 08. 2009 21:23


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F. Alexander
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»Opa Wiemers, Opa Wiemers. ErzÀhl uns eine Geschichte. Bitte, bitte.«
TrĂŒbe Augen blickten in die Richtung der bettelnden Kinderstimmen. Opa lĂ€chelte, er liebte die Kinderstimmen.
»Was wollt ihr hören?«, fragte er mit seiner tiefen MÀrchenopastimme.
Stille. Dann schrien alle gleichzeitig los. Opa Wiemers hob die HĂ€nde an die Ohren.
»Kinder, nicht alle auf einmal. Ich verstehe ja kein Wort.«
Ein besonders lauter Junge ĂŒberschrie alle anderen.
»Epidemie! ErzÀhl uns von der Epidemie.«
»Ja, erzÀhl uns von der Epidemie. E-pi-de-mie. E-pi-de-mie. E-pi-de-mie.«
»Warum wollt ihr immerzu diese schreckliche Geschichte hören? Ich möchte euch viel lieber die Geschichte von Aschenputtel erzÀhlen.«
»Pah, die ist doch voll langweilig. Die Epidemie ist viel spannender.«
Wieder der vorlaute Junge.
»Aber sie ist auch sehr traurig, dass wisst ihr doch?«,
»Das macht nichts. Wir hören sie trotzdem gerne.«
Ein MĂ€dchen mit heller, sĂŒĂŸer Stimme.
»Na gut, ihr gebt ja doch keine Ruhe. Also setzt euch hin und seid ruhig.«
Kleidung raschelte, aufgeregtes Wispern erklang, ein Kichern schwebte davon.
Opa sammelte sich einen Moment mit gesenktem Kopf. Angespannte Stille hatte sich in dem Raum ausgebreitet.
»Als ich noch viel jĂŒnger war als heute, brauchte niemand eine Atemmaske oder eine Sauerstoffdusche zu Hause. Ich erinnere mich, dass mein Vater immer Zeit hatte fĂŒr mich, weil er nur zwei Tag in der Woche arbeiten musste. Niemand auf der ganzen Welt musste mehr als zwei Tage arbeiten. Und ErkĂ€ltung war die schlimmste Krankheit, die wir kannten. Das Wort „Krieg" hatte fĂŒr uns keine Bedeutung mehr. Heute sagt man, die Menschen damals lebten im Paradies. Kennt ihr den Begriff Paradies, Kinder?«
Opa wartete geduldig darauf, dass den Kindern wieder einfiel, dass er ihre hochgestreckten HĂ€nde nicht sehen konnte.
»Das Paradies ist, wo alle glĂŒcklich sind. Das hat mir meine Oma erzĂ€hlt«, meldete sich wieder der vorlaute Junge zu Wort.
Opa nickte. Er schauderte, als Bilder aus diesen Tagen vor seinem inneren Auge vorbeistrichen. Dieses Auge von dem er wĂŒnschte, es sei genauso trĂŒbe wie seine Ă€ußeren Augen.
»Unser Paradies ging verloren. Weil wir glaubten, alles zu wissen. Wir hatten uns angemaßt, alles kontrollieren zu können und alles zu beherrschen.«
Er holte stockend Luft.
»Heute kennt wieder jeder die Bedeutung der Worte „Umweltverschmutzung" und „Waffe". Jeder weiß, dass braune Wolken böse sind und man bei Regen nicht im Freien sein darf.«
»Was ist denn passiert?«, wollte der vorlaute Junge wissen, doch der alte Mann war jetzt ganz in die Geschichte eingetaucht und erzÀhlte weiter, ohne auf die Frage einzugehen.
»Als die ersten FĂ€lle auftraten, sah noch niemand die ZusammenhĂ€nge. Dazu traten sie an zu weit entfernten Orten auf. Eine Beinprothese hier, ein Kunstarm dort, ein Großcomputer da, alles ohne System. Ein Teil versagt, es wird ausgetauscht, niemand forscht wirklich nach der Ursache. Biotech war damals ein Massenartikel. Niemand machte sich Gedanken, wenn etwa kaputt ging.«
»Was ist Biospeck?«
»Biotech, meine Kleine, Biotech. Das war damals so etwas wie die Mikrochips heute. Ihr wisst doch, was Mikrochips sind, oder?«
»Klar!« schallte es ihm entgegen. »Das sind so kleine Dinger, die machen, dass meine Puppe sprechen kann«, piepste ein MÀdchen.
»Genau. Nur, dass damals eben alles mit Biotech funktionierte. Sie steckte in allem. Und auch fast in jedem; denn die Biotechnologie sorgte dafĂŒr, dass jeder, egal wie krank er war, wieder gesund wurde. Ich kann immer noch ein Werbelied aus dieser Zeit. Es ging so : Was kĂŒmmert mich ein Bein, was kĂŒmmert mich der Arm, ein Bioimplantat von Maddox lindert jeden Harm. Es klingt nicht besonders gut, nicht wahr?«
Er lÀchelte entschuldigend.
»Manche wollten unbedingt neue Arme und Beine. „Besser als neu" war auch so ein Werbespruch damals.«
Die Kinder schauten unglÀubig auf ihre HÀnde. Neue, besser als ihre eigenen?
»Du lĂŒgst, Opa. So was gibt es doch gar nicht!«
»Nicht mehr, mein Junge. Nicht mehr.«
Wieder glitt der wehmĂŒtige Ausdruck ĂŒber das Gesicht des alten Mannes und er berĂŒhrte kurz seine Augen. Erinnerungen griffen
nach ihm. Bilder von Menschen, die ihre Arme mit glĂŒcklichem LĂ€cheln in die Höhe reckten oder stolz mit Ihren Beinen auf und ab wippten.
»FrĂŒher konnte man alles am menschlichen Körper ersetzen. Und sogar neue Menschen machen. Und das tat man auch. Die Kinder wurden damals mit den bestmöglichen Chancen fĂŒr ihre Zukunft gemacht. So jemanden wie Luka gab es damals nicht.«
Luka schob seine auffÀlige Hand unter sein Bein.
»Kein Kind starb mehr bei der Geburt, denn Geburten wie heute gab es nicht mehr ... Nun ja, es war eine tolle Zeit.«
Die Kinder sahen ihn befremdet an. Menschen ohne Behinderungen? Keine Krankheiten? Manchmal erzÀhlte der Opa seltsame Sachen. Und nie war die Geschichte von der Epidemie gleich.
»Die Medien berichteten damals von UnfÀllen mit Herzschrittmachern. Diese kleinen
Lebensretter versagten erst manchmal, dann immer öfter. Die Forscher sagten nur, dass kein
Grund zur Sorge bestĂŒnde. Es sei schlimm, dass Menschen deshalb sterben mĂŒssten, aber UnfĂ€lle kĂ€men nun einmal vor. Und dann wurden es immer mehr.«
Das GerĂ€usch Ă€ngstlich eingesogener Luft fĂŒllte kurz den Raum.
»Plötzlich sprach niemand mehr von UnfÀllen. Jeder sprach jetzt von seltsamen PhÀnomenen. Die Wissenschaftler, die vorher von UnfÀllen gesprochen hatten, forschten jetzt mit aller Macht. Und was soll ich euch sagen. Sie fanden ...«
Die Kinder beugten sich erwartungsvoll vor.
»... nichts.«
Opa lĂ€chelte stillvergnĂŒgt ĂŒber das Zischen der enttĂ€uscht ausgestoßenen Luft.
»Aber ... aber wenn die nichts gefunden haben, warum sind die Sachen dann kaputt gegangen?« »Tja, Kleiner, tÀglich las man neue Sensationsmeldungen in der Zeitung. Das man die Ursache gefunden hatte und eine Lösung ganz nahe sei. Aber das stimmte nicht.«
»Aber warum haben die Leute das dann gesagt, wenn es doch nicht stimmt?«
»Weil die Menschen dumm sind, Liebes. Weil sie ihre UnfĂ€higkeit nie zugeben wĂŒrden.«
»Aber das ist doch doof«, sagte das gleiche Kind.
Opa Wiemers Nichtblick richtete sich auf den Sprecher
»Da hast du vollkommen recht. Aber wenn ihr Àlter seit, werdet ihr feststellen, dass die Menschen oft doof sind. Lasst euch davon nicht beeinflussen. Versucht schlau zu sein.«
»Aber warum sind die Sachen denn nun kaputt gegangen?«
»Das fand man erst viel, viel spÀter heraus. Als fast jedes Biotech zerstört war.«
Er tastete mit zitternder Hand nach einem Glas Wasser und befeuchtete seinen vom Reden und der Erinnerung ausgetrockneten Mund.
»ErzÀhl bitte weiter, Opa. Wir wollen wissen wie es weitergeht!«
Opa Wiemers trankt noch einen Schluck. Nur langsam ließ ihn die Erinnerung wieder los.
»Eines Tages hatte ein junger Biotechniker ein neues Programm geschrieben, das die Biotechs noch besser machen sollte. Dem jungen Mann war aufgefallen, dass die Biotechs zwar wunderbar funktionierten, aber wenn sie kaputt waren, mussten sie ersetzt werden. Und das wollte er Ă€ndern. Die Biotechs sollten gar nicht erst kaputt gehen. Ihr mĂŒsst dazu wissen, dass sie zwar lebten, aber auch kleine Maschinen waren.«
»Saßen da kleine MĂ€nnchen drin?«
Opa Wiemers schmunzelte.
»Nein. Gesteuert wurden sie von etwas, dass man Programm nennt. Und die Menschen, die diese Programme schrieben, hießen Bioprogrammierer. Am Anfang funktionierten das Programm des jungen Bioprogrammierers tadellos. Die Maschinchen liefen und liefen und reparierten sich selber. Jeder redete davon und lobte den Programmierer. Sogar seinen Namen gab man dem Programm. Und dann hatte der junge Programmierer noch eine Idee. Er machte die Biotechs so klug, das sie mit einander reden konnten. Ihr fragt Euch sicherlich, was sie miteinander redeten? Sie sprachen ĂŒber ihr Programm. Und die Biotechs mit Programm fragten die ohne Programm: Wollt ihr das Programm auch haben? Und Diese antworteten: Ja, gebt uns dieses Wunderprogramm. Jetzt mĂŒsst Ihr aber wissen, dass die Biotechs nicht mit Worten miteinander redeten, sondern mit Funkwellen und kleinen Teilen von sich selber. Diese kleinen Teilchen waren wie Schnupfenbazillen. Und die verbreiteten sich von Biotech zu Biotech.«
»Die Biospecks hatten Schnupfen? Mußten die sich dann die Nase putzen?«
Und dann, nach einem kurzen nachdenklichen Moment, mit in die HĂŒften gestemmten Armen und schiefgelegtem Kopf, sagte das selbe MĂ€dchen:
»An Schnupfen stirb man doch nicht, Opa!«
»Du hast recht. Aber es war schlimmer als ein Schnupfen. Stellt euch den schlimmsten Schnupfen eures Lebens vor. Und dann stellt ihr euch einen noch viel, viel böseren Schnupfen vor.«
Erschrockenes und Àngstliches Gemurmel klang auf. Einer der Kleinsten steckte seinen Daumen in den Mund.
»Das war ja ganz doll schlimm«, sagte eine dĂŒnne, traurige Stimme.
»Ja, das war es, mein Schatz. Denn die Biotechs spielten plötzlich verrĂŒckt. Sie begannen, alles um sich herum zu reparieren. Aber reparieren kann man nur, was kaputt ist. Also, ĂŒberlegten die Biotechs, mĂŒssen wir erst alles kaputt machen, um es dann zu reparieren. Aber nicht alles bestand aus Biotech. Und nicht alles kann man reparieren.«
Der Opa hielt einen Moment inne und wappnete sich gegen die Bilder, die jetzt mit Macht aus seinem GedĂ€chtnis ausbrachen. Brennende GeschĂ€fte. Menschen, die sich um einen Laib Brot schlugen. Ein Mann, der seinen nutzlosen Arm verstĂ€ndnislos anstarrte. Die Erinnerung ließ ihn frösteln. Er zog die Decke ĂŒber seinen Beinen höher und erzĂ€hlte weiter.
»Nach einiger Zeit bekam man Nahrung nur noch in Verteilstellen. Ich erinnere mich, dass wir irgendwann begannen, Abends Kerzen anzuzĂŒnden statt einfach die Lampen anzumachen. Das, was wir zu essen hatten, aßen wir immer sofort, denn die KĂŒhlschrĂ€nke funktionierten nicht mehr.Meine Frau konnte jahrelang nicht mehr mit ihrer Schwester in Kanada sprechen. Die Beerdigungsunternehmer wurden steinreich.«
Der Junge mit dem Daumen im Mund lehnte sich an eines der grĂ¶ĂŸeren MĂ€dchen, das ihm den Arm um die Schultern legte. Gleichzeitig Schutz gebend und Halt suchend.
»Doch der Mensch ist erfindungsreich. In unseren Museen und Bibliotheken fanden wir, was wir zum Überleben brauchten. BĂŒcher und Filme, in denen beschrieben wurde, wie unsere Ururgroßeltern lebten. Dort stand, wie man Energie ohne Biotechs machen konnten. Wie man ohne sie schnell von einem Ort zum anderen kommt. Wie man mit Menschen auf einem anderen Kontinent sprechen kann. Die Menschen waren begeistert und machten den Alten alles nach.«
Seine Stimme wurde plötzlich rauer und noch etwas tiefer, als ihn noch einmal die Bilder von damals ĂŒberschwemmten. Die skelletierten BĂ€ume, die ihre Äste in den schmutzigen Himmel reckten. Das Bunt der Blumen, dass langsam zu rußigem Schwarz verfaulte.
»Unser Paradies verwandelte sich in die Hölle«, flĂŒsterte er.
»Vater! Hör sofort auf damit. Du machst den Kindern Angst. Wie konntest du nur diese schreckliche Geschichte erzÀhlen?«
In der TĂŒr stand breitbeinig eine junge Frau mit gerötetem Gesicht und zusammengekniffenen Augen. Sie sprach sehr laut.
»Die Kinder haben mich darum gebeten, Tatjana.«
»Und du hattest nichts besseres zu tun, als ihnen deine Schauergeschichten zu erzÀhlen. SchÀmen solltest du dich.«
»Lass mich die Geschichte bitte zu Ende erzÀhlen. Dann ist immer noch genug Zeit, sich zu schÀmen.«
Seine Tochter verschrĂ€nkte ihre Arme und starrte ihn schweigend an. Er konnte ihre Ablehnung fĂŒhlen, wie ein heißer Wind, der ĂŒber ihn strich. Die Köpfe der Kinder gingen zwischen den beiden hin und her.
Er rÀusperte sich.
»Ich muss Euch ja noch erzÀhlen, wie es mit den Menschen weiterging. Die Kirchen waren jeden Tag voll und WeinhÀndler verdienten ein Vermögen. Bald sah man wieder gebrechliche und kranke Menschen und die Mediziner arbeiteten rund um die Uhr.«
Der alte Mann schien die Erschöpfung der Mediziner noch einmal zu erleben, er sackte etwas in seinem Sessel zusammen.
»Die Epidemie hat den Mensch etwas wichtiges gelehrt. Er darf niemals etwas reparieren, das nicht kaputt ist. Und die Lektion war hart Kinder, das könnt ihr mir glauben. Kommt einmal nÀher.«
Die Kinder drĂ€ngelten sich um den Sessel des alten Mannes, sie wußten, was jetzt kam.
»Die Menschen machen noch eine Sache wieder wie die Alten. Auch unsere Vorfahren machten eine Art Biotech, die schönsten Biotechs, die es gibt. Und wir machen es wieder genauso wie sie. Euch.«
Und er zog unter seiner Decke auf seinem Schoß zwei HĂ€nde voll bunter Lollies hervor. Die Kinder rissen ihm die Leckerei aus den HĂ€nden und liefen hinaus, das bunte Papier und die Geschichte hinter sich lassend. Opa Wiemers senkte den Kopf. Ein schmerzliches LĂ€cheln stahl sich auf seine Lippen und eine TrĂ€ne kroch seine Wange hinab. Seine Tochter kniete sich neben ihn und rieb ihm ĂŒber den RĂŒcken.
»Warum tust du dir das immer wieder an, Vater?«
Er streckte eine zittrige Hand aus und tastete nach ihrem Gesicht.
»Weil ich nicht vergessen kann, Tatjana«
Er streichelte mechanisch ihr Gesicht.
»Die Kinder mĂŒssen wissen, warum die Welt so ist, wie sie ist. Warum sie vergiftet ist und stirbt. Und wir mit ihr. Auch wenn sie Kinder sind. Die Epidemie haben wir ĂŒberlebt, doch um den Preis der Zukunft der Kinder.«
Er streichelte weiter den Kopf seiner Tochter und dachte an jenes verhÀngnisvolle Programm, das seinen Namen trug.

Version vom 15. 08. 2009 21:23
Version vom 20. 08. 2009 09:55

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jon
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Schnell noch eine ErklĂ€rung fĂŒr meine "Benotung": Der Text ist handwerklich weitgehend sauber, heißt, ich bin beim Erstlesen nicht ĂŒber Stolperstellen gefallen.
Aber der Text hat mich auch nicht vom Hocker gerissen. Das lag weniger an der Idee (obwohl die einen altgedienten SF-Leser tatsĂ€chlich nicht mit einem hohen Neuigkeitswert ĂŒberrascht, aber das ist mehr mein als dein Problem), sondern an der ErzĂ€hlweise. Es gibt "schon viel Schönes" durch die Kinder (das mit dem Biospeck zum Beispiel), aber der Text gibt dieser Seite kaum Raum zum Wirken (auch wenn ich durchaus sehe, dass du versuchst, es sichtbar und lebendig zu machen - es "funzt" bei mir nur nicht richtig). Andererseits geht das Hauptthema (die Geschichte, die der Opa erzĂ€hlt) auch etwas unter. Das liegt am ErzĂ€hlstil, meint: Daran, dass es erzĂ€hlt wird, und daran, dass es eher berichtend statt szenisch/filmisch erzĂ€hlt wird. Hart ausgedrĂŒckt: Der Opa sagt an, was passierte, konkrete Bilder/Szenen finden praktisch nicht statt. Ich höre, was gesagt wird, sehe dabei aber keinen Film (in meinem Kopfkino).
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalÀsst (Klaus Klages)

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F. Alexander
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Hallo jon,

und vielen Dank fĂŒr deine offene und ausfĂŒhrliche Kritik, nebs den lobenden Worten. Die Geschichte war ursprĂŒnglich gedacht fĂŒr eine Ausschreibung mit Zeichenbegrenzung. Daher habe ich das "show" entsprechend dem "tell" geopfert. Eine komplette Überarbeitung kĂ€me einer Neukreation gleich, daher habe ich nur ein paar Dinge geĂ€ndert, um den Gesamteindruck etwas (hoffentlich) zu heben.

lg
F. Alexander

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