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Leselupe.de > Kindergeschichten
Schnik und Schnak aus der Traumfabrik
Eingestellt am 04. 05. 2008 09:16


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andilci
Hobbydichter
Registriert: Mar 2008

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Schnik uns Schnak aus der Traumfabrik

Die Sonnenstrahlen kitzeln Lale am Ohr. Sie kitzeln sie wach.
„Mami, ich bin schon wahach!“ Die kommt noch etwas schlaftrunken zu Lale ans Bett getappt.
„Guten Morgen Lale. Hast du gut geschlafen? Hast du schöne Träume gehabt?“
Lales Mund bringt die Worte gar nicht so schnell heraus, wie sie sich das wĂĽnscht.
Das passiert ihr oft in der Aufregung.
„Äh, hm, äh...ja Mami...die Sonne hat mein Ohr wachgekitzelt. Aber sieh nur, hier am Arm und an meinem Bein. Und schau, an meinem klitzekleinen Zeh! Da hat mich auch etwas wachgekitzelt. Das kitzelt und das juckt ganz arg. Was oder wer war das wohl?“ fragt Lale und deutet dabei mit ihrem kleinen Zeigefinger auf die juckenden Stellen am Körper.

Mama legt sich zu Lale ins Bett und nimmt sie in den Arm. Auch wie jeden Morgen. Das Guten-Morgen-Kuscheln. Dann sieht sie sich die roten Punkte auf Lales Arm, am Bein und am klitzekleinen Zeh an.
„Ganz ruhig Lalchen.“ versucht sie die Kleine mit ihrer Mama-beruhigt-Lale-Art zu beruhigen „Da hattest du heute Nacht wohl Besuch von Schnik und Schnak.“
Lale setzt sich in einem Ruck in ihrem Bettchen auf und sieht sich erstaunt in ihrem Zimmer um. „Was? Von wem? Wer ist denn das? In meinem Zimmer?“
Mama streichelt Lale ĂĽber ihre Lockenpracht. Die ist vom Schlafen noch ganz zerzauselt.

„Von Schnik und Schnak habe ich dir noch nie erzählt? Dann will ich das jetzt tun.
Schnik und Schnak, das sind zwei winzig kleine Schnaken. Die sind in der Traumfabrik zuhause. Dort wohnen und arbeiten die beiden. Schnik hat ein rotes Kleidchen an mit bunten Schleifchen darauf. Und Schnak, der trägt eine rote Pumphose die mit bunten Sternchen verziert ist. Die Traumfabrik ist der Ort, an dem die Kinderträume gemacht werden. Viele kleine Schnaken stellen dort sehr fleißig die Träume her. Alle tragen sie rote Pumphosen oder rote Kleidchen.
Die Traumfabrik befindet sich über den Wolken, hinter dem Regenbogen. Sie hat unendlich viele hohe Türme. Die Turmspitzen sehen aus wie Zwiebeln. Jede Turmspitze schillert in einer anderen Regenbogenfarbe. Und in der Nacht, wenn die Kinder schlafen, machen sich Schnik und Schnak fliegend und leise surrend auf den Weg. Die Träume müssen an die Kinder verteilt werden.

„Wie können die Schnaken denn in der Nacht ihren Weg finden, wenn es dunkel ist überall?“ möchte Lale wissen. „Die Schleifen und Sternchen auf den Kleidern und Pumphosen der Schnaken sind aus Regenbogenfarben gemacht. Die leuchten in der Nacht. So können Schnik und Schnak ganz gut sehen, wohin sie fliegen müssen.
Die beiden fliegen im Sauseschritt. Du kannst dir vorstellen, das ist `ne Menge Arbeit, die die beiden zu erledigen haben. Die vielen Kinderträume zu verteilen in der Nacht.
Dabei sind Schnik und Schnak ganz schön außer Puste. Deshalb hört sich das auch so lustig an, wenn die beiden Fliegen: pssss...ppssssss.

Nun fragst du dich bestimmt Lale, wie die zu dir ins Kinderzimmer kommen. Das ist so, die Schnaken sind ja ganz mini klein. Sie können sich durch jede noch so kleine Ritze hindurchsummen. Wenn die Kinder tief und fest schlafen kommen sie ganz indianer-leise ins Kinderzimmer gesurrt. Sie möchten die Kinder schließlich nicht aufwecken und erschrecken. So auch bei dir, Lale. Sodann sprechen sie ihr Traumfabrik-Zauber-Sprüchlein:

Schnikedischnikedischnak - Traum komm herab.

Auf diese Art und Weise erhält jedes Kind seinen eigenen Traum gezaubert. Da Schnik und Schnak möchten, dass die Kinder sich auch nach dem Aufwachen noch an ihren schönen Traum erinnern können, küssen sie die Kinderchen mit ihren kleinen Schnaken-Mündchen. Ganz sanft und zart und leise. Ein normales Menschen-Küsschen wäre bis zum Aufwachen ja schon verflogen. Aber die Küsse von Schnik und Schnak kitzeln noch ganz ganz lange nach dem Aufwachen weiter. Und du wurdest von Schnik und Schnak wohl am Arm, am Bein und am klitzekleinen Zeh geküsst, Lale. Das Kitzeln soll dich an deinen Traum von letzter Nacht erinnern. Und - erinnerst du dich an deinen Traum?

Lale grübelt kurz, die Schnaken-Küsschen jucken – äh – kitzeln ganz schön toll, denkt sie. Sie sieht sich jedes einzelne Küsschen nochmal ganz genau an. Dann springt sie aus dem Bett auf und ruft freudestrahlend
„Klar! Ich erinnere mich. Heute Nacht haben mich doch die lieben Gespenster unter meinem Bett gekitzelt. Das war soooo lustig. Sie kitzelten mich am Hals, unter dem Arm, an den Rippen...da kitzelt das doch immer so ordentlich...am Bein und an den Füßen.
Sie haben mich so richtig durchgekitzelt. Ich glaube, sie kitzelten die ganze Nacht!
Das war sooo schön Mami! Und das war ein Traumfabrik-Traum nur für mich?“
Lale fragt nochmal etwas ungläubig nach. Dabei dreht sie mit ihrem Zeigefinger in ihrer zerzauselten Lockenpracht.
„Das ist ja toller noch als toll. Und immer wenn meine Schnaken-Küsschen kitzeln, dann denke ich an meinen schönen Traum von den lieben Gespenstern. Oh danke, vielen Dank Schnik und Schnak für eure Küsschen!“

„Ach deshalb hast du heute Nacht so laut gelacht. Das war ein ganz besonderes Geschenk an dich von den beiden Schnaken aus der Traumfabrik. Nicht alle Kinder bekommen in jeder Nacht einen Traum gezaubert. Das schaffen die kleinen Schnaken dann doch nicht ganz. Da hast du ganz schön Glück gehabt. So Lale, und jetzt gehen wir erst mal frühstücken und dann ab in den Kindergarten.“

So eilig wie heute hatte Lale es noch nie in den Kindergarten zu gehen, denn sie muss ja ihren Freunden ganz stolz ihre tollen Schnik-und-Schnak-Küsschen zeigen und von ihrem ganz besonderen Traumfabrik-Traum erzählen.


__________________
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ja, wenn es sich man bloß um mücken handelt, dann gefällt mir die geschichte gleich wesentlich besser und liebenswerter.
anbei ein paar korrekturvorschläge:
Schnik uns (und) Schnak aus der Traumfabrik
Veröffentlicht von andilci am 04. 05. 2008 09:16
Schnik uns Schnak aus der Traumfabrik

Die Sonnenstrahlen kitzeln Lale am Ohr. Sie kitzeln sie wach.
„Mami, ich bin schon wahach!“ Die (Mutter) kommt noch etwas schlaftrunken zu Lale ans Bett getappt.
„Guten Morgen(Komma) Lale. Hast du gut geschlafen? Hast du schöne Träume gehabt?“
Lales Mund bringt die Worte gar nicht so schnell heraus, wie sie sich das wĂĽnscht.
Das passiert ihr oft in der Aufregung.
„Äh, hm, äh...ja Mami...die Sonne hat mein Ohr wach(getrennt)gekitzelt. Aber sieh nur, hier am Arm und an meinem Bein. Und schau, an meinem klitzekleinen Zeh! Da hat mich auch etwas wach(getrennt)gekitzelt. Das kitzelt und das juckt ganz arg. Was oder wer war das wohl?“(Komma) fragt Lale und deutet dabei mit ihrem kleinen Zeigefinger auf die juckenden Stellen am Körper.

Mama legt sich zu Lale ins Bett und nimmt sie in den Arm. Auch wie jeden Morgen. Das Guten-Morgen-Kuscheln. Dann sieht sie sich die roten Punkte auf Lales Arm, am Bein und am klitzekleinen Zeh an.
„Ganz ruhig(Komma) Lalchen.“(Komma) versucht sie die Kleine mit ihrer Mama-beruhigt-Lale-Art zu beruhigen „Da hattest du heute Nacht wohl Besuch von Schnik und Schnak.“
Lale setzt sich in einem Ruck in ihrem Bettchen auf und sieht sich erstaunt in ihrem Zimmer um. „Was? Von wem? Wer ist denn das? In meinem Zimmer?“
Mama streichelt Lale ĂĽber ihre Lockenpracht. Die ist vom Schlafen noch ganz zerzauselt.

„Von Schnik und Schnak habe ich dir noch nie erzählt? Dann will ich das jetzt tun.
Schnik und Schnak, das sind zwei winzig kleine Schnaken. Die sind in der Traumfabrik zuhause. Dort wohnen und arbeiten die beiden. Schnik hat ein rotes Kleidchen an mit bunten Schleifchen darauf. Und Schnak, der trägt eine rote Pumphose(Komma) die mit bunten Sternchen verziert ist. Die Traumfabrik ist der Ort, an dem die Kinderträume gemacht werden. Viele kleine Schnaken stellen dort sehr fleißig die Träume her. Alle tragen sie rote Pumphosen oder rote Kleidchen.
Die Traumfabrik befindet sich über den Wolken, hinter dem Regenbogen. Sie hat unendlich viele hohe Türme. Die Turmspitzen sehen aus wie Zwiebeln. Jede Turmspitze schillert in einer anderen Regenbogenfarbe. Und in der Nacht, wenn die Kinder schlafen, machen sich Schnik und Schnak fliegend und leise surrend auf den Weg. Die Träume müssen an die Kinder verteilt werden.(Anführungszeichen)

„Wie können die Schnaken denn in der Nacht ihren Weg finden, wenn es dunkel ist überall?“(Komma) möchte Lale wissen. (Absatz)„Die Schleifen und Sternchen auf den Kleidern und Pumphosen der Schnaken sind aus Regenbogenfarben gemacht. Die leuchten in der Nacht. So können Schnik und Schnak ganz gut sehen, wohin sie fliegen müssen.
Die beiden fliegen im Sauseschritt. Du kannst dir vorstellen, das ist `ne Menge Arbeit, die die beiden zu erledigen haben. Die vielen Kinderträume zu verteilen in der Nacht.
Dabei sind Schnik und Schnak ganz schön außer Puste. Deshalb hört sich das auch so lustig an, wenn die beiden Fliegen (fliegen): pssss...ppssssss.

Nun fragst du dich bestimmt(Komma) Lale, wie die zu dir ins Kinderzimmer kommen. Das ist so, die Schnaken sind ja ganz mini klein. Sie können sich durch jede noch so kleine Ritze hindurchsummen. Wenn die Kinder tief und fest schlafen(Komma) kommen sie ganz indianer-leise ins Kinderzimmer gesurrt. Sie möchten die Kinder schließlich nicht aufwecken und erschrecken. So auch bei dir, Lale. Sodann sprechen sie ihr Traumfabrik-Zauber-Sprüchlein:
(kein Absatz)
Schnikedischnikedischnak - Traum komm herab.

Auf diese Art und Weise erhält jedes Kind seinen eigenen Traum gezaubert. Da Schnik und Schnak möchten, dass die Kinder sich auch nach dem Aufwachen noch an ihren schönen Traum erinnern können, küssen sie die Kinderchen mit ihren kleinen Schnaken-Mündchen. Ganz sanft und zart und leise. Ein normales Menschen-Küsschen wäre bis zum Aufwachen ja schon verflogen. Aber die Küsse von Schnik und Schnak kitzeln noch ganz(Komma) ganz lange nach dem Aufwachen weiter. Und du wurdest von Schnik und Schnak wohl am Arm, am Bein und am klitzekleinen Zeh geküsst, Lale. Das Kitzeln soll dich an deinen Traum von letzter Nacht erinnern. Und - erinnerst du dich an deinen Traum?(Anführungszeichen)

Lale grübelt kurz, die Schnaken-Küsschen jucken – äh – kitzeln ganz schön toll, denkt sie. Sie sieht sich jedes einzelne Küsschen noch(getrennt)mal ganz genau an. Dann springt sie aus dem Bett auf und ruft freudestrahlend(Doppelpunkt kein Absatz)
„Klar! Ich erinnere mich. Heute Nacht haben mich doch die lieben Gespenster unter meinem Bett gekitzelt. Das war soooo lustig. Sie kitzelten mich am Hals, unter dem Arm, an den Rippen...da kitzelt das doch immer so ordentlich...am Bein und an den Füßen.
Sie haben mich so richtig durchgekitzelt. Ich glaube, sie kitzelten die ganze Nacht!
Das war sooo schön(Komma) Mami! Und das war ein Traumfabrik-Traum nur für mich?“
Lale fragt noch(getrennt)mal etwas ungläubig nach. Dabei dreht sie mit ihrem Zeigefinger in ihrer zerzauselten Lockenpracht.
„Das ist ja toller noch als toll. Und immer wenn meine Schnaken-Küsschen kitzeln, dann denke ich an meinen schönen Traum von den lieben Gespenstern. Oh danke, vielen Dank(Komma) Schnik und Schnak für eure Küsschen!“

„Ach(Komma) deshalb hast du heute Nacht so laut gelacht. Das war ein ganz besonderes Geschenk an dich von den beiden Schnaken aus der Traumfabrik. Nicht alle Kinder bekommen in jeder Nacht einen Traum gezaubert. Das schaffen die kleinen Schnaken dann doch nicht ganz. Da hast du ganz schön Glück gehabt. So(Komma) Lale, und jetzt gehen wir erst mal frühstücken und dann ab in den Kindergarten. (Aber erzähle lieber niemandem etwas von Schnik und Schnak, denn sonst hält man dich für einen Angeber. Du möchtest doch sicher kein Angeber sein, nicht wahr?“ – „Nein“, antwortete Lale und hatte von nun an ein schönes Geheimnis.
Die Mutter aber beschloss, doch noch ein Fliegengitter an Lales Stubenfenster anzubringen, damit die MĂĽcken nicht jede Nacht wiederkommen.

So eilig wie heute hatte Lale es noch nie(Komma) in den Kindergarten zu gehen, denn sie muss ja ihren Freunden ganz stolz ihre tollen Schnik-und-Schnak-Küsschen zeigen und von ihrem ganz besonderen Traumfabrik-Traum erzählen (halte ich nicht für gut).


__________________
andilci.m
lg

__________________
Old Icke

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