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Leselupe.de > Kindergeschichten
Tamalo
Eingestellt am 23. 07. 2003 11:15


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egotrip
Wird mal Schriftsteller
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Tamalo (ĂŒberarbeitet)

TAMALO "Eine Stadt im Wunderland"

Es war ein wunderschöner Tag in Tamalo. Damit ihrÂŽs wisst: Tamalo ist eine Stadt im Wunderland. Dort ist alles möglich und ihr werdet euch wundern, welche TrĂ€ume dort in ErfĂŒllung gehn. Aber nun weiter. Alle Menschen waren auf den Straßen und freuten sich. Heute war ein besonderer Tag. Heute fand das große Tamalo-Tanzfest statt. Wie jedes Jahr um diese Zeit schauten viele zum Himmel hinauf und riefen die Sonne. "Hallo!", riefen sie. "Sonne,wo bist Du? Wir wollen doch unser Tanzfest feiern. Warum erscheinst Du nicht?" Doch die Sonne wollte heute einfach nicht scheinen. Graue Wolken bedeckten den Himmel und ließen nicht den kleinsten Sonnenstrahl hindurch. Die Menschen in Tamalo waren verwundert. Es war ihnen unheimlich. „Warum ließ sich die Sonne heute nicht sehn?“ fragten sich alle, denn so etwas war noch nie da. Die Tamalo-Bewohner wurden nervös. Sie schauten aufgeregt zum Himmel hinauf und bemerkten, wie die Wolken sich immer mehr verdunkelten. Plötzlich erschien eine riesige Fratze am Himmel und rief. "Ich bin der Wolkenmann. Ihr wollt, dass die Sonne fĂŒr euch scheint?. Ha, ha. Sie wird nie wieder fĂŒr euch scheinen". "Ich halte sie in meinem Wolkenschloss gefangen. Sie wird auf ewig mein sein". Daraufhin fingen die Tamalo-Bewohner an zu klagen und zu weinen. "Wolkenmann", riefen sie, "dass kannst du uns nicht antun. Wir werden sehr traurig, wenn sie nie wieder unser Land erhellt".

„Das ist mir egal!“, erwiderte er mit lautem GebrĂŒll. Die Tamalo-Bewohner mussten sich die Ohren zu halten, so laut war es. Plötzlich, ganz unerwartet, spĂŒrten sie einen zarten Windhauch. Leise bewegten sich die Ähren auf den Feldern hin und her. „Ahh, das war ein Zeichen“, dachten die Bewohner. Das GebrĂŒll hatte die WindmĂ€chte geweckt. Kleine Windstösse durchzogen das Land. Die WindmĂ€chte wurden stĂ€rker und stĂ€rker. Andere Wolken, die durch die Winde angetrieben wurden kamen plötzlich von ĂŒberall her und trieben auf den Wolkenmann zu. Seine Fratze Ă€nderte sich und wurde zu einer schrecklichen Grimasse. Die WindmĂ€chte wurden so stark und trieben die anderen Wolken so fest an, so dass sie auf den bösen, grimmigen Wolkenmann stießen. Plötzlich gab es ein fĂŒrchterlich lautes Krachen. Blitze erhellten den Himmel. Die Tamalo-Bewohner verfolgten dieses Schauspiel und erschraken zutiefst. Dann rief einer. „Es fĂ€ngt an zu regenen“! „Ich habe Regentropfen auf meiner Haut gespĂŒrt.“ Darauf ging es ganz schnell. Als hĂ€tte jemand eine Schleuse geöffnet, fing es an zu platschen. Riesige Regentropfen fielen vom Himmel herab. „Endlich!",“ riefen die Tamalos.“ „Vielleicht können die WindmĂ€chte nun den Wolkenmann besiegen?".“ Sie schauten zum Himmel hinauf. Kleine Sonnenstrahlen erhellten plötzlich den Himmel. „Juchuh, unsere liebe Sonne kommt“ „Und seht dort,", rief ein Tamalo. „Der Regenbogenmann lĂ€ĂŸt sich sehn“. Alle waren außer sich vor Freude. Der Wolkenmann aber war völlig aufgelöst, als er den Regenbogenmann sah. „Soetwas schönes habe ich noch nie in meinem Leben gesehn! sagte er ganz betroffen.“ Er war plötzlich sehr traurig und ihm wurde bewußt, was er den Leuten von Tamalo angetan hatte. Doch die WindmĂ€chte kannten keine Gnade. Sie trieben ihn mit aller Kraft in sein Wolkenschloss zurĂŒck. Auch die Sonne war sehr böse mit ihm. Sie rief: „Wolkenmann, was hast du getan?. Verschwinde aus meinem Himmel!" Sie dankte dem Blitz und dem Donner fĂŒr ihre Hilfe und richtete das Wort an die Bewohner von Tamalo. „Es tut mir sehr leid, was euch der Wolkenmann angetan hat, aber nun bin ich wieder da.“ Nie mehr wird euch der Wolkenmann etwas zu Leide tun, dafĂŒr sorge ich. Die Feier kann beginnen. Ich wĂŒnsche euch ein frohes Fest. Alle Tamalo-Bewohner fingen an zu jubeln. "Unsere Sonne hat den Wolkenmann besiegt. Unsere Sonne, sie lebe hoch, hoch, hoch". Und nun feierten die Tamalos ihr berĂŒhmtes Tanzfest. Es dauerte 3 Tage und drei NĂ€chte. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute
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Haget
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immer noch: ...ein Stadt
richtig: ...eine Stadt
Und fĂŒr mich viel zu viele AnfĂŒhrungszeichen, wie bereits in Schreibwerkstatt aufgezeigt; wenn EINE(R) spricht, reichen je 1 AnfĂŒhrungszeichen am Anfang und Ende! Nicht jeden Satz einzeln in „A"! Aber vielleicht ja Dein bewusster Stil?
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Haget wĂŒnscht Dir Gutes!
Selbst dĂŒmmste SprĂŒche machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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ErgÀnzung:
Gerade bei Kindergeschichten sollte der Titel mehr Aussagekraft haben: „Der Wolkenmann" oder „Sieg der Sonne", wobei letzterer schon zu viel vom Ende vorwegnimmt.
UND den Titel auch noch zum Werk - nicht nur irgendwo ĂŒber einem dicken grĂŒnen Balken!
Änderungen am Werk jederzeit möglich mit EDIT (steht direkt darunter).
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