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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Warum
Eingestellt am 29. 01. 2018 13:31


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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 309
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war um

war um die zeit
war kurz, war jüngst
war längst schon
unbegriffen

war stein war sand
war heisst
die zeit
ist schon
gewesen

war denk war wund
war mahn war mal
die zeit war mein
war dein war hieroglyph
war zeil und stroph
war ur die zeit

war
scheinlich
__________________
RL

Version vom 29. 01. 2018 13:31

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Trainee
Häufig gelesener Autor
Registriert: Oct 2017

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Hallo Ralf,
ich bin bekanntliche keine Freundin willkürlicher Wortzerstückelungen. Aber deine sind es an keiner Stelle.
Vielmehr empfinde ich das Gedicht als echtes und sinn(!)- reiches Experiment - wobei mir die erste Versgruppe etwas überzeugender als die zweite rüberkommt.
Aus meiner Sicht ist Zeichensetzung in diesem Gedicht eher störend, insbesondere nach "heißt."

quote:
war um

war um die zeit
war kurz war jüngst
war längst schon
unbegriffen

war stein war sand
war heißt
die zeit
die schon gewesen

war denk war wund
war mahn war mal
die zeit war mein
war dein war hieroglyph
war zeil und stroph
war ur die zeit
war
faslch [soll das falsch heißen?]

verstanden



Es bleibt zu überlegen, ob alle Wortverkürzungen der zweiten Tetgruppe nötig sind, bzw. verstärkend wirken:

quote:
war denk war wund
war mahn war mal
die zeit war mein
war dein war hieroglyphe
zeile strophe
ur die zeit
war
falsch

verstanden

Kannst ja mal dein Philosophenhirn durchkämmen ...

Als Experiment finde ich den Text bemerkenswert und gelungen. Klanglich mantraartig.
Kurzum: gut!

Anerkennende Grüße
Trainee
__________________
Mein Maul ist ein Löwe / mein Herz ein Kaninchen / Von fern bin ich Zora, von Nahem: Sabinchen (Simone Borowiak)

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revilo
???
Registriert: Nov 2008

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war um

war um die zeit
war kurz, war jüngst
war längst schon
unbegriffen

war stein, war sand,
war heisst,
die zeit
die schon gewesen

war denk, war wund
war mahn, war mal
die zeit, war mein,
war dein, war hieroglyph
war zeil und stroph
war ur die zeit
war
faslch

verstanden ?


Grüß Dich, schön mal wieder etwas von Dir zu lesen...ich finde es gut, dass Du neue Wege gehst...das traut sich nicht jeder....inhaltlich erinnert es mich an den guten, alten Faust (" da steh ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor") oder an die Sesamstraße (" Wer, wie, was, wieso, weshalb warum, wer nicht fragt, bleibt dumm").....

Ich persönlich bin immer noch ein Frager und stelle hier hemmungslos Fragen, wenn ich etwas nicht weiß, während so mancher hier mit heimlich und eilig erguuhgeltem Wissen glänzt....

allerdings gibt es in diesem Text für meinen Geschmack zu viel "war"....dadurch wirkt es ein wenig aufgesetzt.....

LG revilo
__________________
Manch mal weiß ich nicht
ob der Tag anbricht oder
ausbricht (revilo)

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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Hallo miteinander,
Danke für die guten Kommentare.
Ich werde gerne in den nächsten Tagen ein wenig erklären worum es mir sprachlich und syntaktisch geht.
Alles - wie so oft bei mir - sehr verkopft.

So viel vorweg:
Ich werde ein paar Sachen dank eurer Aufmerksamkeit ändern
Lg
Ralf
__________________
RL

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Ralf Langer
Routinierter Autor
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nach - gedacht

Hallo miteinander,

dies ist ein Experiment meinerseits. Auf der Suche nach anderen Ausdrucksformen, nähere ich mich anscheinend dem „verpielten“.

Dieser Text soll „ein-silbig“ wirken, ja und mantrahaft durch seine Wiederholungen. Diese Wiederholungen sollen auf verschiedene Aspekte des Wortes:

War – Wahr ; war um – warum; wahr um

deuten.

Es sind nur Anstöße, die in Denkrichtungen verführen sollen.

Tatsächlich denke ich also, das ich die Häufungen des Wortes hier sozusagen benötige.

Ich habe die Zeichensetzungen nun aufgelöst.
Und mit dem Ende haderte ich und habe es in einen andere Richtung aufgelöst.

Aber auch hierüber denke ich noch nach.

Auch überlege ich ob ich nicht die Strophen auflöse und daraus einen „Fließtext“ gestaltete. Dieser „Fließtext“ käme glaube ich meinen eigenen Vorstellungen am nächsten.

Bis dann.
Ralf
__________________
RL

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revilo
???
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Hallo Gegenbremenverkacker......ich stolperte über das "verkopft" in deinem Kommentar........ja, das Gedicht ist verkopft......fang doch mal wieder das Leben ein...ich denke da an Deinen Text Eckbank ....hieß er so???...es ging über Deinen Vater.........in deinem Lenz müssten doch die Geschichten nur so sprudeln....schreib sie auf........ich hoffe, ich trete dir nicht zu nahe.....LG revilo
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Manch mal weiß ich nicht
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ausbricht (revilo)

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