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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Wie lang darf ein Gedicht sein?
Eingestellt am 27. 04. 2002 21:47


Autor
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ibini
One-Hit-Wonder-Autor
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Mein bisher k├╝rzestes Gedicht:

o (wie Otto)

Mein l├Ąngstes Gedicht:

Daran schreibe ich noch. Im Augenblick sind es 382,4 Seiten zweizeilig!


Nur nicht hudeln!

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Haget
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No net hudle!

Halb SCHWÄBISCH ist wie halb GEREIMT!
__________________

Haget w├╝nscht Dir Gutes!
Selbst d├╝mmste Spr├╝che machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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Bernd
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Mein bisher k├╝rzestes Gedicht war unaussprechlich. Es bestand aus einem schwarzen Punkt auf hellgr├╝nem Grund. Ich hatte es in der Leselupe ver├Âffentlicht, leider finde ich es nicht mehr. Es gab auch zahlreiche aufmunternde Kommentare.

Ein noch k├╝rzeres Gedicht ist nur scheinbar k├╝rzer, denn es bestehet ewiglich. Es ist allerdings schwer zu erkennen, es hat keine, oder auch null Zeichen. Trotzdem unterscheidet es sich dadurch dass es ein Gedicht mit Null Zeichen ist, von keinem Gedicht mit null Zeichen, wobei kein Gedicht nicht nichts sei, sondern lediglich kein Gedicht.

Dein k├╝rzestes Gedicht, Ibini, ist ein Modell von meinem k├╝rzesten Gedicht, denn es symbolisiert ebenfalls die Ewigkeit.

Mein l├Ąngstes gedicht habe ich nicht mehr parat. Es ging verloren. Es war in einer Mappe und handelte von Faust. Daraus sind nur noch Fragmente ├╝brig.

Doch unbesorgt, in der Bibliothek von Babel sind sicher noch einige Exemplare unterschiedlicher Ausgaben enthalten.

Viele Gr├╝├če und weiterhin viel Spa├č am Unfassbaren und Unermesslichen.

Bernd.

PS:

Dein k├╝rzestes Gedicht ist eben zugleich auch Gem├Ąlde und Symbol.
Es verschl├╝sselt alle anderen Gedichte, die schon geschrieben wurden, oder je geschrieben werden, oder geschrieben werden k├Ânnten, in einem einzigen Buchstaben, dem "o"

Ausruf des Erstaunens und Erschreckens zugleich.
Symbol der Geburt und der Bewegung

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Haget
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MoinMoin,
aber wir sind uns einig, dass ein "O" mit gleicher (oder sogar gr├Â├čerer?) Berechtigung auch eine Geschichte/ Erz├Ąhlung sein k├Ânnte? Fest steht jedenfalls, dass es kein Reimgedicht ist!! O - O

Wo liegen die Grenzen? Goethe schrieb sein "Hermann und Dorothea" im Hexameter. Eine Erz├Ąhlung? oder schon Gedicht?

Aber die Grenze ist sowieso - f├╝r mich - unwichtig.

LG


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ibini
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2002

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Hallo Harget,

grunds├Ątzlich hast Du recht, aber man kann auch argumentieren: gut halbgereimt ist besser als schlecht vollgereimt (obwohl mir nat├╝rlich klar ist, was Du sagen wolltest). Au├čerdem gibt es den Halbreim als festen literarischen Begriff. Und wenn ich mich nicht irre, sind sogar bei unseren Paradepoeten wie Heine Gedichte zu finden, die in sich teils gereimt, teils nicht gereimt sind. Vorstellen kann ich mir allerdings, da├č f├╝r den schw├Ąbischen Hofkom├Âdianten Willi Reichert all diese Fragen nur von untergeordneter Bedeutung waren. Und auch dem Gei├čbock h├Ątten sie sicher nicht das Leben gerettet.

├ťbrigens habe ich eines aufgrund Deiner Bemerkung gelernt: hudeln bedeutet schlecht arbeiten, pfuschen. Ich habe es eigentlich bisher immer nur mit antreiben, sich beeilen, hetzen in Verbindung gebracht. Der Zusammenhang ist zwar naheliegend, mu├č aber nicht unbedingt stimmen.

Mit Gru├č
ibini

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 1
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Hudeln

Hallo ibini,

im Badischen ist "huddle" ein Ausdruck f├╝r: etwas schnell und daher fl├╝chtig machen, eine Arbeit "zammehuddle" zum Beispiel.


Gru├č
Gabi

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