Am Kamin - Sonett

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HerbertH

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Der Wind im Garten bläst wie eh und je.
Nur Hoffnung lässt uns weiter leben,
wenn angstvoll, furchtsam uns're Herzen beben:
Denn Sorgen trägt die Brise weit nach Lee.
Gesichter wenden sich nach Luv und jäh
sieht man die Wolken sich vom Himmel heben,
und Pfeiler streben zum Zenit, wenn neben
dem Dom sich Glauben regt - ganz in der Näh'.
Ein and'rer Tag wird uns durch Leid versuchen.
Und draußen dreht der Wind und bläst aus Ost.
Doch halt! Wir dürfen uns nicht selbst verfluchen!
Es bleibt die Hoffnung uns're beste Kost:
Wir backen für uns alle Pfannekuchen,
und am Kamin vertreibt die Wärme Frost.
 

HerbertH

Mitglied
Am Kamin

Der Wind im Garten bläst wie eh und je.
Nur Hoffnung lässt uns weiter leben,
wenn angstvoll, furchtsam uns're Herzen beben:
Denn Sorgen trägt die Brise weit nach Lee.
Gesichter wenden sich nach Luv und jäh
sieht man die Wolken sich vom Himmel heben,
und Pfeiler streben zum Zenit, wenn neben
dem Dom sich Glauben regt - ganz in der Näh'.

Ein and'rer Tag wird uns durch Leid versuchen.
Und draußen dreht der Wind und bläst aus Ost.
Doch halt! Wir dürfen uns nicht selbst verfluchen!
Es bleibt die Hoffnung uns're beste Kost:
Wir backen für uns alle Pfannekuchen,
und am Kamin vertreibt die Wärme Frost.
 

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