ana basis

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HerbertH

Mitglied
Liebe Mary,

sorry, dass ich Dich zum Grübeln gebracht habe.

Wie Karl schon bemerkte, sind es Wortspiele, an der Basis ;)

Liebe Grüße

Herbert
 

Ralf Langer

Mitglied
hallo herbert,

an der basis

ich werfe die brocken hin
den hunen zum fraß

salat da salat da

mal meine übersetzung

jetzt mußt du mir sagen, ob die worte über das geschriebene
-phonetische- heraus reichen.

ralf
 

Label

Mitglied
hmmmm ich habe eine weitere Leseweise

ana basis auf dem Untergrund Ursprung Boden = ganz unten

ich werfe die broccoli hin Bröckelchen
den hunnen zum fraß Hunnen ist eine unfreundliche Bezeichnung für Deutsche

thalatta thalatta ( freudig erregter Ausruf: Das Meer, das Meer)= mehr mehr!

:D
Label
 
Hallo Herbert,
eines hast du bei mir erreicht, ich habe über deine sogenannte Wortspielerei nachgedacht, doch verstanden? Verstanden habe ich nichts.

Viele Grüße
Marie-Luise
 

HerbertH

Mitglied
Lieber Ralf, liebe Label, liebe Mary,

es freut mich, dass dieses kleine Gedicht Eure Kreativität so anstachelt.

Das eigentliche "Rätsel" sind die beiden letzten Worte.


Θάλαττα, θάλαττα.
Thalatta, thalatta.
„Das Meer, das Meer!“

Am Schluss liegt also der Freudenruf, das Ziel endlich erreicht zu haben.

Die beiden Zeilen sind eher spöttisch gemeint, spielen mit bekannten Floskeln "die Brocken hinwerfen" und "den Hunden zum Fraß".

Sie sind ein Zeichen einer kritischen Situation, der das LyrI sich eigentlich nicht richtig gewachsen fühlt, das aber durch flapsige Verfremdung überspielen will.

Und was ist der Bezug zum Zug der Zehntausend, beschrieben von Xenophon in der Anabasis? Die Situation der Hopliten ist apokalyptisch, verfolgt von Feinden und Hunger in einer unwirtlichen Umwelt.

Und dann die Befreiung - das Meer signalisiert: eine Heimkehr wird allen Widrigkeiten zum Trotz möglich.

Ich gebe zu, dass man zu diesem kurzen Gedicht noch manch andere Deutung geben kann - oder gar keine, es als reines Wortspiel auffassen kann.

Danke für Eure Gedanken

Liebe Grüße

Herbert
 

HerbertH

Mitglied
Lieber Ralf, liebe Label, liebe Mary,

es freut mich, dass dieses kleine Gedicht Eure Kreativität so anstachelt.

Das eigentliche "Rätsel" sind die beiden letzten Worte.


Θάλαττα, θάλαττα.
Thalatta, thalatta.
„Das Meer, das Meer!“

Am Schluss liegt also der Freudenruf, das Ziel endlich erreicht zu haben.

Die beiden Zeilen sind eher spöttisch gemeint, spielen mit bekannten Floskeln "die Brocken hinwerfen" und "den Hunden zum Fraß".

Sie sind ein Zeichen einer kritischen Situation, der das LyrI sich eigentlich nicht richtig gewachsen fühlt, das aber durch flapsige Verfremdung überspielen will.

Und was ist der Bezug zum Zug der Zehntausend, beschrieben von Xenophon in der Anabasis? Die Situation der Hopliten ist apokalyptisch, verfolgt von Feinden und Hunger in einer unwirtlichen Umwelt.

Und dann die Befreiung - das Meer signalisiert: eine Heimkehr wird allen Widrigkeiten zum Trotz möglich.

Ich gebe zu, dass man zu diesem kurzen Gedicht noch manch andere Deutung geben kann - oder gar keine, es als reines Wortspiel auffassen kann.


- weh mir, ich habe schon wieder ein eigenes Gedicht gedeutet ...

Danke für Eure Gedanken


Liebe Grüße

Herbert
 

Mondnein

Mitglied
anabasis

Schade, daß Du die Deutung mitgeliefert hast, denn ich saß schon über dem Rätsel: Was die Hunnen in der Anabasis sollen? Und wäre wohl auch darauf gekommen, daß das "Meer! das Meer!" der Aufschrei der von Xenophon angeführten Soldaten ist, die nach dem Aufstieg (Anabasis) und eigentlich Abstieg endlich das Schwarze Meer erreicht haben. Aber da hast Dus schon erklärt.
Die Hunnen und die hingeworfenen broccoli - - nun ja. Wenns denn sein muß.
 

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