Aus meiner Lunge wächst dein Hexenkraut(Sonett)

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Aus meiner Lunge wächst dein Hexenkraut
In meinen Atem knotet sich der Tod.
Schon lange ist dein Honigsüßes Brot
Von hundert Maden faul und grau gekaut.

Seit Tagen irre ich durch hohle Gassen
Ins Herzwachs drückst du drohend deine Finger.
Mein Mut wird Tag zu Tag geringer.
"Ich habe deinen Tempel doch verlassen"

Jetzt bist du wütend in mein Herz gerollt
Und wirfst den Stein der Scham in mich hinein
Der erste Zweifel will mein Hirn betören

Ich breche nieder, blass und ungewollt
Und wispernd hör ich deine Stimme schwören:
Ein Sklave bist du, Sklave wirst du sein
 

Mondnein

Mitglied
logik

Mein Mut wird Tag zu Tag geringer.
hier fehlt ein versfuß. vielleicht so:
So wird mein Mut von Tag zu Tag geringer.
Jetzt bist du wütend in mein Herz gerollt
Und wirfst den Stein der Scham in mich hinein
wenn das lyrdu schon ins herz gerollt ist, kanns nicht mehr leicht einen stein von außen hineinwerfen, es sei denn, der titscht vom brustpanzer zurück in den pumpmuskel, aber das heißt kaum "hineinwerfen".
vielleicht:
Und ziehst den Sog der Scham in mich hinein
aber das paßt wohl nicht so gut in den rhythmus deiner bilderfolgen und zu deinen metaphern.
 
Aus meiner Lunge wächst dein Hexenkraut
In meinen Atem knotet sich der Tod.
Schon lange ist dein Honigsüßes Brot
Von hundert Maden faul und grau gekaut.

Seit Tagen irre ich durch hohle Gassen
Ins Herzwachs drückst du drohend deine Finger.
So wird mein Mut wird Tag zu Tag geringer.
"Ich habe deinen Tempel doch verlassen"

Jetzt bist du wütend in mein Herz gerollt
Und setzt den Stein der Scham in mich hinein
Der erste Zweifel will mein Hirn betören

Ich breche nieder, blass und ungewollt
Und wispernd hör ich deine Stimme schwören:
Ein Sklave bist du, Sklave wirst du sein
 
Hallo Mondnein
Danke für den Kommentar!
Den fehlenden Versfuß habe ich nicht bemerkt, übernehme also deinen Vorschlag.

Zum Zweiten:
Ich denke ich ersetze das "wirft" durch ein "setzt" so sollte es besser passen?
 
Aus meiner Lunge wächst dein Hexenkraut
In meinen Atem knotet sich der Tod.
Schon lange ist dein Honigsüßes Brot
Von hundert Maden faul und grau gekaut.

Seit Tagen irre ich durch hohle Gassen
Ins Herzwachs drückst du drohend deine Finger.
So wird mein Mut von Tag zu Tag geringer.
"Ich habe deinen Tempel doch verlassen"

Jetzt bist du wütend in mein Herz gerollt
Und setzt den Stein der Scham in mich hinein
Der erste Zweifel will mein Hirn betören

Ich breche nieder, blass und ungewollt
Und wispernd hör ich deine Stimme schwören:
Ein Sklave bist du, Sklave wirst du sein
 

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