befreiung

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Dimpfelmoser

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befreiung

winzige tode liebkosen den himmel
sie singen in silbernen zungen
stoßen in wolkiges menschengewimmel
und ist ihr lied schließlich verklungen

greift ein gesäusel nach dampfenden herzen
bevor sie zu traumstaub gerinnen
führt ihren glauben weit hinter die schmerzen
und faltet das diesseits nach innen

unbeirrt predigen untote wächter
seid folgsam und betet sie nieder
doch nur das echo der lachenden schlächter
hallt von ihren hoffnungen wider

endlich betritt eine stille den tatort
und nimmt sich der heiligen schein
brennt dann ein einsames amen als schlusswort
in jedes erlöste gebein
 



 
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