Beobachtung von Woke sieben

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anemone

Mitglied
Beobachtung von Wolke sieben

Zu zweit hatten sie sich auf dem Weg gemacht. Es ist ja schließlich wichtig, Zeugen zu haben und den brachte er mit. Sie schlugen die Autotüre hinter sich zu und stürzten in den Wald, denn dort musste sie sein. Der Blick auf ihr Fahrzeug, welches vor dem Waldweg parkte, bestätigte die Vermutung: Jawohl sie lagen richtig in ihrer Annahme, dass der Weg zu ihr führte.

Je näher sie sich der Bank näherten umso mehr beschlich sie die Unruhe, doch sie hatte es ihnen leicht gemacht: Sie mussten nicht lange suchen. Gleich über der Bank hing die Schlinge mit ihrem leblosen Frauenkörper, die sie nur noch abzuschneiden brauchten. Er nahm sie in seine Arme. Es war das erste mal in seinem Leben. Dass sie kalt war, wusste er immer schon, aber so!
 
Liebe Anemone

Hallo Anemone,

es ist kein dünner Krimi, sondern (möglicherweise) das Ende von einem. Und jetzt sizte ich hier und warte auf die Vorgeschichte. Möchte wissen, warum sie so kalt ist, wieso wussten sie, dass sie dort hängt, hat er sie dorthin ( und aus dem Leben ) bewfördert, was hat sie ihm und der Welt angetan...

Fülle die frustierte Leere meiner Phantasie mit Wörtern...
 

anemone

Mitglied
hallo Michael Schmidt,

wenn es mir im Moment auch schwer fällt überhaupt noch zu schreiben (ich möchte mir gerne ein neues Hobby zulegen:
Aquarellmalerei) so will ich mich sogleich an die Arbeit machen. (oder lieber erst, wenn das Wetter schlechter wird?)
mal sehn!

Moralischer Mut ist ein selteneres Gut als Tapferkeit in der Schlacht oder hohe Intelligenz (Robert Kennedy)

liebe Grüße
anemone
 

Suse

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dünner krimi

Ich schließe mich an: Es ist der Schluss von einem Krimi. Aber ein ganz fantastischer Schluss. Ich finde, im Prinzip kann dieser Schluß auch für sich selber stehen. Aber dann ist es weniger ein Krimi, als eher ein sehr schmerzlicher Denkanstoß.

Und übrigens: Aquarellmalerei und Schreiberei läßt sich gut unter einen Hut bringen :)
 

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