Bis dahin

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Im September beginnen wir,
die Tage zu zählen,
die wir im Juli
einfach verbraucht haben.

Wir sitzen draußen.
Die Wärme reicht noch
für bloße Arme.

Wir sprachen oft von später,
bis unsere Stimmen
alt geworden sind.

Seltsam, wie lange ein Leben
vorläufig bleiben kann.
Wie man darin wohnt,
ohne auszupacken.

Über den Dächern
sammeln sich
die Schwalben.
Ihr Aufbruch kennt
kein Später.

Du fragst,
was ich noch vorhabe.

Zum ersten Mal
höre ich
den Satz
bis zum Ende.

Über uns löst sich der Schwarm.
Ich habe nicht gewusst,
dass ich mir unter Zukunft
immer vorgestellt habe,
noch einmal anfangen zu dürfen.
 
Lieber Andreas,

wie schön, dass dich „bis dahin“ so hineingezogen hat. Das freut mich sehr – danke, dass du es mich wissen lässt!

Liebe Grüße
Chandrika
 



 
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