blaubraun

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John Goodman

Mitglied
Ich kann nicht sagen, woran mich die Bilder erinnern, und doch regt sich etwas tief im Morast meines Unterbewusstseins. Eine verschollene Kindheitserinnerung? Vielleicht ist es der süß herbe Geschmack einer dampfenden Kastanie – die vom Weihnachtsmarkt, die mich daran erinnert, dass das Leben nur eine Aneinanderreihung von Abschieden ist. Und gleichzeitig wirf es die Frage auf, ob den die Natur ohne uns einsam wäre, wenn es niemanden gäbe, der sie bewundern könnte. Absurd, ich weiß, wie soll sich die Natur denn einsam fühlen, ihr wäre es vermutlich scheißegal, ob mit oder ohne uns. Und doch lässt die Frage mich nicht los.

Gruß
JG
 

Ubertas

Mitglied
Ich weiß es nicht. Aber ich glaube daran, dass es eine Erwiderung gibt.
Deine Worte berühren mich zutiefst, denn du hast mein Gedicht nicht nur gelesen. Du hast den süß herben Geschmack beschrieben, den der Abschiede. Zuvor waren Begegnungen, eingepackt in einem Ozean aus Pergamenten.
Die Natur kann sich einsam fühlen, weil wir ursprünglich die Natur sind und alles, was wir in ihr einatmen, aus ihr besteht. Alle ihre Augen sind auf uns gerichtet, verborgen in einer Schale.
Gruß zurück, lieber John Goodman.
ubertas
 



 
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