Blumen am Fluss

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Trist

Mitglied
Ich träum mir einen großen Garten,
gleich neben einem ruhigen Fluss,
mit hundert bunten Vogelarten,
vergrabe dort das Wörtchen "muss".

Ich träum ein Haus aus warmen Steinen,
mit einem schiefen Gartentor,
und immer soll die Sonne scheinen,
kein Lärm der Welt dringt bis hier vor.

Träum Blütenhecken - nie geschnitten -
sie wachsen hoch und frei und wild,
kein Messer unter dem sie litten,
und nirgends hängt ein Namensschild.

Träum Blumen, die am Fluss leis singen,
wenn lauer Wind sie sacht verführt,
seh Ranken, die den Baum umschlingen,
spür wie die Sehnsucht mich berührt ...
 
Zuletzt bearbeitet:

Oscarchen

Mitglied
Hi Trist,
habe gestern noch Hecken und Bäumchen geschnitten. Spüre immer noch die Sehnsucht nach schmerzfreien Schultern und Gelenken.
Trotzdem...ein schönes Gedicht.
LG
Oscarchen
 

Trist

Mitglied
Hallo molly,

ja, dieses Wörtchen ist allgegenwärtig.
Es beginnt mit dem Aufstehen - und wo endet es?
Genau, man muss ja irgendwann schlafen gehen.
Aber heute ist Samstag, da müssen wir (fast) gar nichts.
Ich danke dir!


Hallo wüstenrose,

ein verlegenes Dankeschön - wegen - du weißt schon.
Manchmal gehen mir eben die Pferde durch ...


Das klingt nach harter Gartenarbeit, Oscarchen!
Siehst du - deshalb lass ich meine Blütenhecken wuchern ...;)
Ich danke dir und wünsche einen entspannenden Abend!

Liebe Grüße in euer Wochenende
Trist
 

Trist

Mitglied
Hallo Tula,

das hast du schön herausgepickt!
Ich mag ja so nostalgisch angehauchte - etwas gebrechliche Häuschen.
Das hat so etwas zeitloses ...
Ich danke dir!

Liebe Grüße
Trist
 
ich mag, dass am ende offen bleibt, ob es sie sehnsucht nach der "utopie", oder die sehnsucht, wer weiß, vielleicht sogar zur harten realität ist. schöner text, trist, wirklich!
 

Trist

Mitglied
Und schöne Gedanken hast du hiergelassen, Patrick - ich danke dir!
Auch für deine Leuchtkörper ...

Dank auch an Kitty-Blue und Yeti!

Liebe Grüße
Trist
 


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