Bon Appétit

brndmtzk

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Die Bremsverzögerung drückte die beiden Krätoraner tief in die Gelkissen. Der Pilot presste nur stumm seine drei Zahnreihen aufeinander, er war solche Manöver gewohnt. Doch der Astro-Biologe im Sitz neben ihm ließ ein gequältes Stöhnen vernhemen.
Der Pilot nickte nur bedächtig vor sich hin. Er verstand selbst nicht warum der Austritt aus dem Hyperraum und das Einschwenken auf die Umlaufbahn unbedingt im Sichtschatten des Mondes stattfinden sollte. Aber Befehl war Befehl. „Mir gefällt das auch nicht, aber die Einsatzleitung hat es nun mal so entschieden. Alles klar bei Ihnen?“ Als Pilot aus Leidenschaft genoss er es aber von Zeit zu Zeit auf diese Art zu fliegen und seine Grenzen auszutesten. Wohl wissend dass keiner seiner Passagiere dafür Verständnis aufbringen würde verschwieg er das, wie sonst auch. Er war die Klagen seiner Passagiere gewohnt. Kaum einer war auf längere Flüge mit dem spartanischen Aufklärungs-Shuttle eingerichtet, sie wollten alle nur auf dem bequemen Mutterschiff arbeiten. Dort gab es natürlich keine extremen Manöver, die hätten das riesige Schiff auseinander gerissen.
Der Biologe brabbelte etwas vor sich hin. Pronx, der Pilot, versuchte ihn etwas milder zu stimmen. „Noch einen kleinen Bremsstoß und wir sind auf Umlaufbahn. Es wird nicht mehr so heftig wie eben.“ Dann wandte er sich wieder seinem Steuerpult zu. Die Manöver waren vorprogrammiert, er sah keinen Grund einzugreifen. Stattdessen schaltete er die Außenkameras auf seinen Visor und genoss den Flug.
Das Shuttle war direkt hinter dem einzigen Mond des Planeten aus dem Hyperraum ausgetreten. Er sollte sie vor der Sichtung vom Planeten aus schützen. Das war auch gelungen. Der kräftige Bremsstoß sofort nach dem Austritt hielt sie im Sichtschatten des Mondes. Sie würden jetzt parallel zum Mond auf einer Planetenumlaufbahn kreisen. Einfach war das nicht. Vorprogrammierte Bahnkorrekturen würden verhindern dass sie in eine Umlaufbahn um den Mond eintraten. Ewig würde das nicht funktionieren, die Schwerkraft des Mondes würde sie über kurz oder lang aus ihrer Bahn ziehen. Aber bis dahin sollte ihre Mission abgeschlossen sein.
Der letzte Bremsstoß war lang aber sanft. Pronx spürte ihn kaum. Der Biologe beklagte sich diesmal nicht. Er beugte sich bereits über sein Pult. „Wann können wir die Kommunikationssonde starten?“
„Von mir aus sofort, wir sind in der vorgesehenen Umlaufbahn. Wir sollten keine Zeit verschwenden.“
Noch bevor er ausgesprochen hatte senkten sich die Tentakel des Biologen wieder in die Sensoröffnungen des Steuerpultes. Auch seine Mission war vollständig vorprogrammiert, aber vorsichtshalber ließ er noch einige Analysen laufen. Kurze Zeit später verkündete ein leichter Ruck den Start der Sonde. Sie würde eine niedrige Planetenumlaufbahn erreichen und von dort die Biosphäre des Planeten analysieren. Pronx und Dorad, der Biologe, würden in der Zwischenzeit die planetaren Erkundungsdrohnen vorbereiten.
Eigentlich war es nur Dorad der sich an die Arbeit machte. Der Pilot kannte den fachlichen Teil der Mission nicht, nur den Flugplan. Das war ungewöhnlich, sonst war man nie so geheimnisvoll. Seine Neugier trieb ihn dazu, dem Biologen seine Hilfe anzubieten. „Kann ich etwa für Dich tun?“
„Ja, natürlich. Die Sonde müsste uns in Kürze die ersten Spektralaufnahmen der Atmosphäre liefern. Wir müssen den Messbereich einiger Sensoren der Planetendrohnen auf die aktuelle Konzentration bestimmter Schadstoffe einstellen. Und wir müssen die Drohnen eventuell tarnen. Aber dazu muss uns die Sonde Details zu den Bewohnern liefern.“
Pronx wusste nichts von Bewohnern. Er hatte es geahnt, es erklärte das komplizierte Manöver beim Anflug. „Der Planet ist bewohnt?“
Dorad nickte. „Ja, es gibt üppiges Leben. Fauna und Flora. Deshalb sind wir hier. Die Führung hofft dass wir diesmal mit der Ernte beginnen können.“
Pronx war jetzt wirklich erstaunt. Er hatte noch nie von diesem Planeten gehört, aber was Dorad so von sich gab ließ vermuten dass es schon früher Expeditionen gegeben hatte. „Diesmal? Waren wir denn schon mal hier?“ Dorad nickte. „Ja, vor mehr als 100 Umläufen. Unsere Drohnen holten damals einige Proben von der Oberfläche, aber alle waren kontaminiert. Radioaktive Strahlung, diverse Schadstoffe. Außerdem hat man uns entdeckt. Wir hatten die Bewohner unterschätzt. Deshalb müssen wir dieses mal vorsichtiger sein, sie werden sich weiter entwickelt haben.“ Er schwieg einen Moment während dessen seine Tentakel im Pult verschwanden. ¨Ich habe dir die alten Daten freigegeben. Vergleich sie nachher mal mit den neuen Werten.¨
Pronx nickte wieder vor sich hin. Gedankenversunken beugte er sich über sein Pult und täuschte intensive Beschäftigung vor. Aber er dachte nur über die Worte des Biologen nach. Ernte? Sollte es dort wirklich Nahrung geben? Natürliche Nahrung und nicht den Synto-Fraß den er vorgesetzt bekam seit er geschlüpft war?
Das Pult neben ihm machte durch ein leises Zirpen auf sich aufmerksam. Die Kommunikationssonde war in ihre Umlaufbahn eingeschwenkt. Pronx sah sich die ersten Analysedaten an. So einen sauberen Planeten hatte er schon lange nicht mehr gesehen. Und dabei war der bewohnt. Die starken elektromagnetischen Ausstrahlungen ließen keinen Zweifel zu. Es bedurfte nur weniger Zuckungen seiner Fühler und die Kurven der alten Messwerte schoben sich in das Diagramm. Der Unterschied war extrem. Aus einem leisen elektromagnetischen Flüstern war ein lautes Gebrüll geworden. Das hatte immerhin den Vorteil dass die Ausstrahlungen ihrer Sonden kaum auffallen würden.
¨Das ist ja beeindruckend¨ unterbrach Dorad die arbeitsame Stile. ¨Die Umweltdaten haben sich extrem verbessert. Sogar wir könnten auf diesem Planeten Leben. Kaum noch Radioaktivität, wenig Staub, geringe UV-Strahlung, alles bestens.¨ Seine Stimmung war deutlich besser als nach dem Bremsmanöver. ¨Mal sehen das die Planetensonden herausfinden.¨
Pronx justierte in diesem Moment deren Sensoren. Sie würden erheblich genauere Daten liefern als der Kommunikationssatellit der ja nicht in die Atmosphäre eintauchte. ¨Soll ich auch den Probensammler vorbereiten?¨
Der Biologe überlegte einen Moment. ¨Ja, warum eigentlich nicht. Wir starten ihn als letztes, da können wir über die Kundschafter ein paar Objekte auswählen.¨ Beim letzten Satz glaubte Pronx eine leichte Veränderung in der Stimme des Biologen heraus zu hören. Eine Spur von Leidenschaft, vielleicht sogar von Gier.
Die nächsten Stunden waren mit Arbeit ausgefüllt. Nacheinander starteten sie 10 Sonden und dirigierten sie in verschiedene Regionen des wasserblauen Planeten den sie nur auf den Schirmen ihrer Visoren sahen. Die Auswahl der Zielgebiete schien nicht nur im Ermessen von Dorad zu liegen. Pronx konnte sehen wie der Biologe ständig die aktuellen Messwerte mit den alten Karten, auf denen einige Stellen deutlich markiert waren, verglich und zwei Sonden genau auf diese Punkte zufliegen ließ.
Immer dann wenn Pronx die Kurskorrekturen der Sonden abgeschlossen hatte versuchte er aus Dorads Karten und den ersten visuellen Daten schlau zu werden. Dann glaubte er endlich zu erkennen um was es sich bei den Zielen der beiden Sonden handelte. ¨Sind das ihre Bauten?¨
Geschmeichelt vom Interesse des Piloten blickte Dorad auf. ¨Ja, dort müssen sie wohnen. Schon beim letzten Besuch hat man dort künstliche Strukturen entdeckt. Aber genaueres konnte man nicht feststellen. Die Sonden wurden zu zeitig entdeckt. Aber dieses mal sind wir besser vorbereitet. Wann wird denn der Probensammler vor Ort sein?¨
¨Wo willst du ihn hin haben? Zu dem Ort mit den vielen senkrechten Strukturen oder auf die andere Seite des Kontinents, an diese große Bucht?¨
Dorad rieb seine Fühler aneinander was er immer tat wenn er intensiv nachdenken musste. ¨Ich würde sagen wir nehmen die westliche Behausung. Dort waren beim letzten Mal die Werte etwas besser.¨
“Gut, dann richte ich es so ein dass er beim Einbruch der Nacht dort ist.”
Dorad raschelte zustimmend mit seinen Fühlern. “Ich werde ein paar passende Proben aussuchen. Die ist doch bewusst dass wir die auch verkosten müssen, oder?”
Pronx durchzuckte ein Adrenalinstoß. “Verkosten? Wirklich? Echtes, natürliches Essen?”
Dorad nickte. “Ich weiß, das ist nicht üblich. Aber der Planet soll abgeerntet werden, da brauchen wir uns nicht zurückhalten. Ich werde mal die Drohnen abfragen ob die schon etwas brauchbares gefunden haben.” Dabei beugte er sich wieder über sein Pult. Einige Zeit später schickte er Daten an das Terminal des Piloten der sie an den Probensammler weiter gab. Mitunter musste er manuell eingreifen, der pflanzliche Bewuchs war so stark und so vielfältig dass die bescheidene KI des Sammlers überfordert war. Ab und zu glaubte er einige kleine Tiere davon huschen zu sehen aber er war sich nicht sicher. Ein Fang kahm ohnehin nicht in Frage, die Greifer des Sammlers wären ohnehin zu langsam gewesen. Doch er teilte seine Beobachtung Dorad mit. “Ja”, antwortete der “tierische Proteine wären das Beste. Mal sehen ob sich da etwas machen lässt.”
Langsam verlagerten sie ihre Aktivitäten an die Westküste des Kontinents. Sie folgten der Tag-Nacht-Linie um ihr Ziel erst bei Dunkelheit zu erreichen.
Kurz vor der Küste übernahm Dorad eine der Aufklärer-Drohnen in seine manuelle Steuerung. Pronx hatte momentan nichts zu tun. Der Sammler wartete in Bereitschaft, die anderen Drohnen arbeiteten ihr vorgegebenes Programm selbstständig ab. Sie suchten nach Spuren der Bewohner, nach Verteidigungsanlagen und Waffen und überprüften nebenbei die Umweltqualität. So klinkte er sich in die visuelle Übertragung von Dorads Drohne ein. Der folgte einem langen, fast schnurgeraden Betonband. Ab und zu kamen ihnen metallene Kisten auf Rädern entgegen. Doch Dorad verzichtete auf eine genauere Analyse. Das Metallgehäuse schirmte die meisten Sensoren der Drohne ab. Außerdem hätten sie die Fahrzeuge eine Zeit lang begleiten müssen, aber der Biologe hatte anscheinend andere Pläne.
Inzwischen war es völlig dunkel. Am Horizont tauchten wieder Lichter auf. Diesmal aber nicht die einfarbigen, bläulich weißen der Fahrzeuge sondern blinkende, blitzende Strahlen in allen Farben. Genau zu diesem Punkt steuerte Dorad die Drohne. “Ich will mal sehen was da ist.” teilte er Pronx nur mit. Er zog die Drohne etwas höher und zoomte das Bild heran. Ein flaches Gebäude vor dem mehrere Fahrzeuge standen. Graue, längliche Schatten standen herum. Die Infrarotsensoren der Drohne verrieten ihnen dass diese Schatten eine erhebliche Wärme abstrahlten. Lebewesen? Die Gestalten bewegten sich und verschwanden im Gebäude.
“Waren das die Bewohner?” Pronx war verwirrt. Aufrecht stehende Lebewesen kannte er nur als Pflanzen. Die Krätoraner bewegten sich mit ihren 8 Beinen flach an den Boden gedrückt. Wieso schuf die Natur Lebewesen die eine so komplizierte Form der Fortbewegung verwendeten? Ein Großteil ihres Gehirns würden die für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts benötigen. Wirklich intelligentes Leben konnte so wohl kaum aussehen. Aber wo waren die echten Bewohner? Diejenigen die diese elektromagnetische Strahlung aussandten und die metallenen Fahrzeuge gebaut hatten?
Die Drohne kreiste inzwischen um das Gebäude. Ab und zu kamen diese länglichen Gestalten heraus. Manche allein, andere in Gruppen. Immer wenn sich das Gebäude öffnete drang etwas Licht und eine rhytmische akustische Emission heraus. Die Wesen bestiegen eines der Fahrzeuge dass sich kurz darauf in Bewegung setzte. “Pronx!” Der Biologe wurde aktiv. “Hol den Sammler her. Das nächste Wesen das allein heraus kommt werden wir untersuchen.”
Der Pilot gehorchte. Er steuerte den Sammler auf direktem Weg zu diesem merkwürdigen Gebäude. Da es dunkel war machte er sich keine Gedanken darüber unauffällig zu bleiben. Kurze Zeit später schwebte der Probensammler über dem Austrittsbereich des Gebäudes. Pronx hatte während des Flugs die Probencontainer gecheckt. Zwei in passender Größe waren noch frei.
Sie mussten lange warten. Doch dann, kurz vor Mitte der Nacht, wurde es wieder hell. Wieder trat eine Gestalt heraus, wie erhofft einzeln. Pronx erschrak zunächst, denn sie war deutlich breiter als die anderen. Schnell checkte er die Abmessungen und verglich sie mit dem Probencontainer. Aber sie hatten Glück, die Größe würde passen. Sorgfältig dirigierte er den Sammler über die Probe und startete die Aufnahme. Ein kurzer, heller Lichtblitz, verursacht durch die vom Traktorstrahl ionisierte Luft und schon befand sich die Probe im Container.
“So, hol den Sammler hoch.” Dorad war jetzt sehr unruhig. Seine Fühler zitterten, seine Hinterbeine rieben sich nervös aneinander. Der Rückflug verlief automatisch. Nur dauerte er recht lange da sie anfangs nur die schwachen Manövriertriebwerke nutzten um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Doch endlich lagen die Proben im Labor des Shuttles. Dorad machte sich an die Arbeit und analysierte sie, Pronx kümmerte sich um die Aufklärer.
Der Biologe sirrte und rasselte. Dann, eine Ewigkeit später, hörte Pronx die Worte von denen er nicht zu träumen gewagt hätte. “Ich bitte zum Essen.” Einer der Laborroboter rollte herein. Auf seiner Lastenplattform sah Pronx 2 Serviertabletts auf denen jeweils ein dunkelbraunes, offensichtlich recht kompaktes Objekt lag. Ein unbekannter, aber sehr verlockender Duft erreichte seine Sensillen. Es roch nach Essen, nach Energie, nach Genuss. “Was ist das?”
Dorads Mandiblen klackerten erwartungsvoll. “Es ist ein Organ dieses merkwürdigen Wesens. Ich habe es gezielt ausgesucht. Diese Wesen trinken eine alkoholische Flüssigkeit in der viele Aromastoffe gelöst sind. Und dieses Organ wird von dieser Flüssigkeit durchströmt. Es muss deshalb der aromatischste Teil des ganzen Körpers sein.”
Pronx probierte und war überwältigt. Das war der höchste Genuss seines bisherigen Lebens. Tausend mal schmackhafter als alle seine bisherige Nahrung. Dieser Planet war ein Schatz.
Die minimalen Reste der alkoholischen Trägerflüssigkeit reichten aus um die beiden Krätoraner ihn in einen leichten Rausch zu versetzen. Gesättigt und zufrieden, aber ganz im Widerspruch zu ihren Anweisungen, schliefen sie ein.
Pronx erwachte als erster. Er überflog die Anzeigen auf seinem Pult. Zeit für die Rückkehr. Mit einem Sauerstoffstoß weckte der den Biologen. Noch etwas benommen machte der sich daran die Vollzähligkeit der Sonden zu überprüfen die inzwischen alle zurückgekehrt waren.
Der Pilot verspürte ein ihm bisher unbekanntes, wohliges Gefühl. Heiterkeit und Übermut, schlecht für einen Piloten. Aber er konnte sich diesem Gefühl nicht entziehen. Während der Biologe seine Ausrüstung verstaute schob Pronx seine Fühler in die Steuerung des Anti-Meteroitenlasers. Dann drehte er das Schiff in Richtung Mondoberfläche und startete das Programm.
“Was machst du da?” Dorad hatte es sich schon in seiner Liege bequem gemacht. “Schau doch selbst.” Dabei drehte er das Schiff in Startposition, schaltete aber die hintere Kamera auf einen kleinen Bereich des Hauptschirms. Dann löste er den Start aus.
Dorad konnte gerade noch die Schriftzeichen erkennen die Pronx in den Mondboden gebrannt hatte:

Warmblütler
100 % Bio
1a Qualität
 

fion

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Hi brndmtzk,

verstanden habe ich die Story schon, aber an einigen Stellen könntest du auch Kürzen.

Drückt einen die Bremsverzögerung in einen Stuhl - oder eher, wie in einem Auto, da heraus?

Der Pilot nickte nur bedächtig vor sich hin. Er verstand selbst nicht warum der Austritt aus dem Hyperraum und das Einschwenken auf die Umlaufbahn unbedingt im Sichtschatten des Mondes stattfinden sollte. Aber Befehl war Befehl. „Mir gefällt das auch nicht, aber die Einsatzleitung hat es nun mal so entschieden
Aber Befehl war Befehl - würde ich rausnehmen. Doppelt sich damit, dass die Einsatzleitung es nun mal so entschieden hat.

Dort gab es natürlich keine extremen Manöver, die hätten das riesige Schiff auseinander gerissen.
Kann mir kaum vorstellen, dass es dort keine extremen Manöver? Von der Erde aus betrachtet, ist das All insgesamt extrem. Große Schiffe sollten das aushalten.

Der Biologe brabbelte etwas vor sich hin. Pronx, der Pilot, versuchte ihn etwas milder zu stimmen
Zwischen brabbeln und milde stimmen fehlt der Zusammenhang. Versuche es mit protestieren (o. ä.) statt brabbeln.

=auf Umlaufbahn

Die Manöver waren vorprogrammiert,
Dann sind sie vorprogrammiert, also doch nicht sein schnittiger Stil?

Das Shuttle war direkt hinter dem einzigen Mond des Planeten aus dem Hyperraum ausgetreten. Er sollte sie vor der Sichtung vom Planeten aus schützen.
Dieser Satz könnte auch ganz gut am Anfang stehen.

Bei: Kommunikationssonde dachte ich an die Kommunikation mit den Bewohnern. Wenn allerdings nur das Spähen ansteht, dann einfach nur Sonde.

Aloha
Fion



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brndmtzk

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Hallo Fion,
danke für die Rückmeldung. Wenn ich den Text überarbeite werde ich einige Dinge berücksichtigen. Zu einigen Punkten habe ich aber Anmerkungen:
Drückt einen die Bremsverzögerung in einen Stuhl - oder eher, wie in einem Auto, da heraus?
Raumschiffe drehen sich zum Bremsen gegen die Flugrichtung und bremsen mit dem Hauptantrieb. Da drückt einen die Bremsverzögerung in den Sitz und nicht heraus.


Kann mir kaum vorstellen, dass es dort keine extremen Manöver? Von der Erde aus betrachtet, ist das All insgesamt extrem. Große Schiffe sollten das aushalten.
Mit extremen Manövern sind Flugmanöver gemeint. So wie ein kleines Rennboot engere und schnellere Kurven machen kann als großes Containerschiff denke ich dass sehr große Raumschiffe eben nicht so agil navigieren können wie ein kleines.
 

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