Brodgar

Dimpfelmoser

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Brodgar

Du erklingst in Versen, Schattenkind.
Singst zu mir die wolkenschweren Weiten,
flüsterst mir die knöchernen Gezeiten.
Hauchst du einen Zauber in den Wind,

sind es Echos deiner Schöpfung Meister.
Manchmal, wenn sie in der Jetztwelt branden,
fallen Tränen ihrer klaren Geister
dort, wo jene wohl am Urgrund standen.

Schenkten ihre Weisheit kaltem Stein,
spröde Riesen, die mich sanft umkreisen.
Dieser Erde stille, stolze Waisen
laden mich in deine Träume ein.

Sternenperlen schmücken deine Lieder,
schmeicheln deinem Lichterfädenkleid.
Sinkt mein Sehnen schließlich zu dir nieder,
lächelst du nur Unergründlichkeit.
 



 
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