Brot (Aus dem Buch Ferdinand)

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ferdinand gibt Mehl in eine Schüssel,
dazu kommt noch etwas Sauerteig
Salz und Wasser füllt er auf sogleich,
und er knetet, denn das ist der Schlüssel.

Und er knetet eifrig immer weiter,
bis der Teig sich löst, und lässt ihn stehen,
rund vier Stunden muss der Teig jetzt gehen,
er wird höher und zugleich auch breiter.

Und dann kommt er in den heißen Herd,
und ein Deckel auf der Kaserolle
hält den Dampf darin unter Kontrolle,
und das Brot schwillt an ganz unbeschwert.

Und das Brot geht auf und wächst und wächst,
es wird braun und es beginnt zu duften,
es wird knusprig ohne groß zu schuften,
und ich koste, fühle mich behext,

Ferdinand erklärt: In größter Not,
isst der Mensch die Wurst auch ohne Brot.
 


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