Bruchstücke

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petrasmiles

Mitglied
Ich glaube, das 'nich' kommt aus dem Berlinischen - 'nüscht' mit Nachdruck, aber 'nich' im Abgesang - oder so. Hauptsache kein Hummer.

Gute Zeit!

Liebe Grüße
Petra
 

petrasmiles

Mitglied
Du!
Ei die weil ich diesem Plan = Leben folge
zu oft planlos, und ab und zu verschnaufe
in den planvollen Planlosigkeiten anderer
die ich nicht kenne, aber irgendwie doch
geben sie doch Hinweise auf einen Menschen
hinter den Texten
Nicht immer
Aber Du!
Du sichtbarer Mensch hinter den Texten
-wie manch andere, die ich nicht missen mag-
Du erreichst mich über bits & bytes, berührst mich
bist da, schreibst über Dich und zu mir
und manch anderen
Du!
Ich möchte Deine Stimme nicht missen
und wenn sie hundertmal aus 0en und 1sen zu mir kommt
ist sie doch so real
als blickte ich in das Antlitz eines Freundes
Du!
Mach' kein' Quatsch
Ei die weil ...
 

Otto Lenk

Foren-Redakteur
Teammitglied
Nichtankunft

Ich versuche mein Worte leicht erscheinen zu lassen
Sehe daran nichts Ungewöhnliches
Jetzt wo der Tod erzwungenen Vorrang erhält

Ich versuche den Tod leicht erscheinen zu lassen
Sehe daran nichts Gewöhnliches
Jetzt wo das Wort erzwungenen Vorrang erhält

Ich versuche das Leben leicht erscheinen zu lassen
Über alles Ungwöhnliche, den Tod, hinweg
 

anbas

Mitglied
Ist erst ein Entwurf und wird sicherlich noch überarbeitet - aber ich habe das Bedürfnis, ihn hier und jetzt schon mal zu posten:


ich schau dem tod nicht in die augen
auch wenn er mich anstarrt
ich spüre dass er lauert und wartet
er will dass ich ihn näher denke als er ist

ich schau dem tod nicht in die augen
bei jedem schritt könnte er mich erlegen
egal ob ich krank bin oder nicht
irgendwann wird er mich kriegen
aber nicht jetzt

ich schau dem tod nicht in die augen
auch wenn er mich anstarrt
dies starren macht angst
und kann erstarren lassen
doch ich schau dem tod nicht in die augen
und erfreu mich am lächeln des lebens


Liebe Grüße

Andreas
 

Otto Lenk

Foren-Redakteur
Teammitglied
Jetzt komm ich gerade aus dem Urlaub. Wirste dich fragen: Wie war´s?


Geil war´s!
Klar hat der Hummer gezwickt und gezwackt.
Klar wollte er die Oberhand gewinnen.
Aber wir haben ihn links liegen lassen.
Motto: Du kannst uns mal!
Und wie er uns konnte.
Kreuzweise und am Arsch.
Wir haben viel gelacht.
Ja, manchmal…in einer stillen Ecke.
Aber nur für mich.
Es wird noch genug Zeit dafür geben.
Doch diese Auszeit war für Freude und Liebe da.
Jetzt beginnt die Zeit danach.
Montag geht´s wieder in die Schule.
Freu mich schon auf meine Schüler.
Am Mittwoch Biopsie.
Muss dem Arzt mitteilen, dass meine Milz spinnt.
Mir trotzdem versuchen, keinen Kopp zu machen.
Der Freitag steht im Mittelpunkt.
Dann geht´ zum tätowieren.
Der Hummer kriegt seinen Platz auf meinem Arm.
Und dann kann er mich endgültig.
 

Otto Lenk

Foren-Redakteur
Teammitglied
Die ängste nehmen zu
blicke backstage
auf tiefe schatten
narben verdeckt
von alter haut
träume von zukunft
durchzogen von schmerz

Was ist/Was wird sein

Ich lebe
in der einsamsten ecke
des universums
die ewigkeit
aus der hand gegeben…
[Untertitel:
Ich nahm das leben in meine hand
und öffnete sie]

…preise ich die sterblichkeit


Die Stimmungen schwanken. Ist immer so was wie 'Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt'. Ich gebe allen Stimmungen in mir Platz.
Aber indem ich sie beschreibe, habe ich auch immer die Möglichkeit, dass mich gerade die negativen Stimmungen auch wieder verlassen.
Also...in diesem Augenblick war ich ganz unten. Aber nun ist es auch wieder gut.
 
Zuletzt bearbeitet:

rogathe

Mitglied
hab keine angst

du gehst nicht verloren
erst nimmt die erde dich auf
dann das universum
es ist groß genug
kannst dich gut verstecken
vor denen die du nie leiden mochtest
hinter sonnen und sternen
bis du dich verwandelst

(2013)

Ich denke immer noch so - nach etlichen Todesfällen.

LG rogathe
 

John Wein

Mitglied
Otto Lenk/ Bruchstücke

du bist


du bist ein kleines wunderbar,
mit einem hauch von sonderbar.
dein credo ist so so la la.

und immer tanzt du zur musik,
die du das leben nennst.
mal traurig summend,
um dies karussell in deiner mitte,
dann wieder fröhlich singend,
arm in arm mit deinem schattenriss.

und immer bist du du,
nicht irgendwer, noch irgendwas.
kein trugbild zehrt an deinem ich.

du bist stets licht,
selbst wenn es dunkel scheint.

du bist mein wahres ich.

Otto, lieber Freund,
Egal was kommen mag, ich bin bei dir und ich kann dich gut verstehen. Es ginge mir ebenso. Vertrau' auf die Ärzte und die Maßnahmen, denen du dich nun unterwerfen musst. Vertrau auf den lieben Gott, der alles in der Hand hat.
Ich bin bei dir und drücke dir fest die Daumen.

Liebe Grüße,
John
 



 
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