Business as usual

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Walther

Mitglied
Business as usual


Sehn süchte brechen sich in
begrifflichkeiten die wort
jongleure haben konjunktur

Auf dem affen felsen thronen
alpha tierchen & nehmen sich
brust schlagend den atem

Die welt atmet ein atmet aus
luna die göttliche sichelt sich
immer neue stückchen aus dem

Schwarz der nächte die mit
ein karätern über sät die himmel
über spannen ihre zelte dunkeln

Gefühls wüsten ein in denen sich
kamele durchs nadel öhr quälen
salam aleikum sprach der falsche

Friede der hof hält & die leben
brechen sich in zerr spiegeln &
geschliffenen sekt kelchen
 
O

orlando

Gast
Hallo Walther,

das Versgrüpplein

Die welt atmet ein atmet aus
luna die göttliche sichelt sich
immer neue stückchen aus dem
ist sowas von gut! Aber auch der Rest.
Zwar bin ich persönlich der Meinung, dass du es mit den Wortzerstückelungen manchmal übertreibst, also auch hackst, wenn es nicht unbedingt sinnführend ist - fühle mich jedoch durch den Inhalt des Gedichts voll und ganz entschädigt.

Dir ein paar anerkennende Grüße
Heidrun
 

Walther

Mitglied
hallo Orlando,

der dichter dankt und zieht den hut.

in der tat kann man das shreddern der zusammengesetzten begriffe übertrieben nennen - allerdings ist es sinnvoll, ein konzept durchzuhalten. schön, daß der text dennoch zusagt. :)

lg w.


lb. xxandros,

danke für deine freundliche wertung!

lg w.
 

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