MaziarB
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Teheran war an diesem Nachmittag wie immer laut.
Autos schoben sich Stoßstange an Stoßstange durch die Straßen. Motorräder schlängelten sich zwischen den Wagen hindurch, Busse hupten. Die Luft war warm und schwer von Abgasen. Die Menschen gingen schnell.
In einer Seitenstraße, etwas abseits vom Verkehr, lag ein kleines Café. Durch die geschlossene Tür drang kaum etwas von dem Lärm herein.
Für viele, die hierherkamen, war das Café für eine Weile ein Zufluchtsort vor dem Lärm der Stadt.
Eine alte Frau kam herein, setzte sich ans Fenster und bestellte zwei Kaffee.
Der Kellner stellte die beiden Tassen vor sie hin. Er sah kurz auf den leeren Stuhl gegenüber.
Die Frau nahm ihre Tasse und begann zu trinken. Der Kellner ging zurück zur Theke.
„Die Frau tut mir leid", sagte er zu seiner Kollegin. „Ich glaube, sie hat ihren Mann verloren und kann ihn noch immer nicht loslassen."
Seine Kollegin sah zu der alten Frau hinüber und nickte.
Die Frau saß inzwischen ruhig da und sprach leise vor sich hin. Niemand saß ihr gegenüber.
Auch den anderen Gästen im Café blieb die alte Frau nicht verborgen. Immer wieder wanderten Blicke zu ihr hinüber, ein trauriges Gesicht folgte, bevor man den Blick wieder abwandte.
Die alte Frau winkte die Kellnerin zu sich.
„Entschuldigen Sie, würden Sie bitte ein Foto von uns machen? Mit meinem Handy."
Sie reichte ihr das Handy.
„Von uns beiden", sagte sie lächelnd.
Die Kellnerin nahm das Handy entgegen, etwas unsicher, und hob es an. Sie richtete die Kamera auf die Frau, lächelte pflichtschuldig und drückte ab.
Bevor sie das Handy zurückgab, warf sie einen Blick auf das Display.
Sie erstarrte.
Ohne ein Wort drehte sie sich zu ihrem Kollegen an der Theke um und hielt ihm das Handy hin. Er beugte sich vor, sah auf das Bild, und seine Augen wurden groß.
Einer nach dem anderen wurden die Gäste am Nebentisch aufmerksam. Neugierig standen sie auf und traten näher, bis sich eine kleine Gruppe um die Theke gebildet hatte. Jeder wollte einen Blick auf das Display werfen, reichte das Handy weiter, tuschelte, sah wieder hin.
Auf dem Foto saß gegenüber der alten Frau ein Mann. Weißes Haar, ordentlich gekämmt, ein grauer, altmodischer Anzug und eine runde Brille. Er saß aufrecht, die Hände auf dem Tisch gefaltet, und blickte direkt in die Kamera.
Die alte Frau schaute zur Theke hin und sagte:
„Ist das ein schönes Foto geworden, nicht wahr?" Sie lachte zufrieden.
Autos schoben sich Stoßstange an Stoßstange durch die Straßen. Motorräder schlängelten sich zwischen den Wagen hindurch, Busse hupten. Die Luft war warm und schwer von Abgasen. Die Menschen gingen schnell.
In einer Seitenstraße, etwas abseits vom Verkehr, lag ein kleines Café. Durch die geschlossene Tür drang kaum etwas von dem Lärm herein.
Für viele, die hierherkamen, war das Café für eine Weile ein Zufluchtsort vor dem Lärm der Stadt.
Eine alte Frau kam herein, setzte sich ans Fenster und bestellte zwei Kaffee.
Der Kellner stellte die beiden Tassen vor sie hin. Er sah kurz auf den leeren Stuhl gegenüber.
Die Frau nahm ihre Tasse und begann zu trinken. Der Kellner ging zurück zur Theke.
„Die Frau tut mir leid", sagte er zu seiner Kollegin. „Ich glaube, sie hat ihren Mann verloren und kann ihn noch immer nicht loslassen."
Seine Kollegin sah zu der alten Frau hinüber und nickte.
Die Frau saß inzwischen ruhig da und sprach leise vor sich hin. Niemand saß ihr gegenüber.
Auch den anderen Gästen im Café blieb die alte Frau nicht verborgen. Immer wieder wanderten Blicke zu ihr hinüber, ein trauriges Gesicht folgte, bevor man den Blick wieder abwandte.
Die alte Frau winkte die Kellnerin zu sich.
„Entschuldigen Sie, würden Sie bitte ein Foto von uns machen? Mit meinem Handy."
Sie reichte ihr das Handy.
„Von uns beiden", sagte sie lächelnd.
Die Kellnerin nahm das Handy entgegen, etwas unsicher, und hob es an. Sie richtete die Kamera auf die Frau, lächelte pflichtschuldig und drückte ab.
Bevor sie das Handy zurückgab, warf sie einen Blick auf das Display.
Sie erstarrte.
Ohne ein Wort drehte sie sich zu ihrem Kollegen an der Theke um und hielt ihm das Handy hin. Er beugte sich vor, sah auf das Bild, und seine Augen wurden groß.
Einer nach dem anderen wurden die Gäste am Nebentisch aufmerksam. Neugierig standen sie auf und traten näher, bis sich eine kleine Gruppe um die Theke gebildet hatte. Jeder wollte einen Blick auf das Display werfen, reichte das Handy weiter, tuschelte, sah wieder hin.
Auf dem Foto saß gegenüber der alten Frau ein Mann. Weißes Haar, ordentlich gekämmt, ein grauer, altmodischer Anzug und eine runde Brille. Er saß aufrecht, die Hände auf dem Tisch gefaltet, und blickte direkt in die Kamera.
Die alte Frau schaute zur Theke hin und sagte:
„Ist das ein schönes Foto geworden, nicht wahr?" Sie lachte zufrieden.