Canzone di Novembre

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Walther

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Canzone di Novembre

Eines feinen Sanges Quelle
Klang mir zart im Innenohr
War es nur so auf die Schnelle?
Hatte dieser Ton was vor?

Ich rieb mir die müden Augen
Und vergaß die lahmen Glieder.
Um den Sang in mich zu saugen,
Gab ich ihn ganz leise wieder.

Um mich war nur Totenstille;
Vor mir war ein wüstes Nichts.
Aus dem Klang sprach wohl der Wille
Nach der Hoffnung eines Lichts,

Eines Wegs aus diesem Dunkel,
Aus dem Schwarz und aus dem Tal.
Dann wars Murmeln und Gemunkel,
Das dem Sang die Töne stahl.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ofterdingen

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Hallo Walther,

Dieser Text ist flott gereimt und rhythmisch stimmig, schönes Kunsthandwerk. Auch muitig, denn es ist schwer, Reime zu finden, die noch nicht abgenutzt sind. Wie auch immer: Auf jeden Fall passt dein Gedicht gut in den gegenwärtigen Monat.
 

AbrakadabrA

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Es ist ein Walther. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ich habe ihn oft, wenn er sich beleidigt zurückgezogen hatte, herbeigewünscht.
 

Walther

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Hallo Walther,

Dieser Text ist flott gereimt und rhythmisch stimmig, schönes Kunsthandwerk. Auch muitig, denn es ist schwer, Reime zu finden, die noch nicht abgenutzt sind. Wie auch immer: Auf jeden Fall passt dein Gedicht gut in den gegenwärtigen Monat.
Hallo Ofterdingen,
danke vielmals. die währung, mit der man poesie entlohnt, ist ihre würdigung. geld gibt's eh keins.
es freut, wenn es gelang, frisch zu wirken. und nicht (alter-)tümelnd.
lg W.
Es ist ein Walther. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ich habe ihn oft, wenn er sich beleidigt zurückgezogen hatte, herbeigewünscht.
Hi Aron,
meine aktuellen auszeiten sind belastungsgeschuldet. ich mache gerade schlicht zu viel auf einmal. das führt dazu, dass man nicht alles leisten kann, was man möchte.
lg W.
 


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