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Da fielen alleTräume auf uns nieder

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Walther

Mitglied
Da fielen alle Träume auf uns nieder


Du könntest mich im tiefen Grund erschüttern,
Dort, wo die Seele wurzelt, tief im Herzen.
Die Seelen sind wie schöne Osterkerzen:
Man muss sie mit der Liebe wachsend füttern,

Sie brennen sonst, verbrennen unter Schmerzen.
Du fühlst es, wenn mir meine Hände zittern,
Wenn sie ein weißes Taschentuch zerknittern,
Wenn sich die Augenränder schlaflos schwärzen.

Du liebst mich, wenn die Winter wieder kommen,
Und wiegst mich in den Schlaf, küsst meine Lider.
Ich seh die Zeit, die Welt, schon ganz verschwommen:

Das Leid der bösen Tage kommt wohl wieder.
Wir hatten schon den Friedensberg erklommen,
Da fielen alle Träume auf uns nieder.
 
O

orlando

Gast
Halo Walther,
die "Durststrecke" scheint vorüber zu sein, und es zeigt sich wieder etwas, was mir richtig gut gefällt. ;)
Im letzten Vers könntest du auch schreiben:

Da stürzten alle Träume auf uns nieder.
Stürzen birgt etwas Elementareres, Vernichtenderes ...
auch hättest du einen schönen klanglichen Schulterschluss mit dem 1. Quartett.

LG, orlando
 

Walther

Mitglied
Hi Orlando,

danke für deine freundliche kommentierung. soso, meine durststrecke endet. :)

das mit dem "stürzen" ist eine gute idee, die ich bereits überlege.

lg w.
 

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