das ist eine sache der deutung

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Mondnein

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Danke, Patrick!

Die harmonischen Funktionen sind, bytheway, tatsächlich genau durchdacht, konkrete Beispiele für sachliche Multidimensionalität. Das sind Verhältnisse, die wir so hören, die uns das Spannungs- und Auflösungs-Erlebnis der musikalischen Harmonik eröffnen, auch dann, wenn wir die fachspezifischen Begriffe nicht kennen. So ist der Grundton der Tonika in der Tat zugleich die Terzmitte der unteren großen Mediante (z.B. C zu As bzw. Gis), und Gis wiederum ist obere große Mediante bzw. mittlere Terz des Dominant-Dreiklangs zur parallelen Molltonart. Das klingt nur in der Fachsprache kompliziert, ist aber so elementar im alltäglichen Musikverständnis wie häufig ("normal") in der Akkord-Reihenfolge x-beliebiger Lieder, Schlager, Stücke usw.

Wollte ich nur mal kurz anmerken,
grusz, hansz
 

Mondnein

Mitglied
Ja richtig, Helmut,

bei einem Wechsel von einer Dur-Tonika über mehrere Zwischenstufen (Kadenz, oder der "Neapolitaner", mit dem diese Beispielreihe hier anfängt, oder über die beiden großen Medianten, die obere und die untere) zur parallelen Molltonart könnte man die hier aufgeführten Harmonien durchlaufen. Vor allem bei diesem Weg von Dur zu Moll, das siehst Du richtig.

grusz, hansz
 

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