Das Leben wiegt schwer

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hyqvia

Mitglied
Hallo ;)

ich habe mir diese Zeilen ein paar Male hervorgeholt. Sie haben mich einfach beschäftigt.

Ich frage mich, warum das "aber". Aber, ein Wort des Widerspruchs. Soll man nicht den Kopf senken? Wenn ich es so verstehen möchte, gefällt es mir gut.

Wie hört es sich für mich an, ohne dem "aber". Traurig.

Auch empfinde ich, dass in den Klammern gesetzte (den Augen zur Blindheit) vielleicht entklammern könntest. Ich denke, dass dann auch so stehen lassen. Es ist ein Gedanke, der nicht in Klammern gehört, gar wichtig ist.

Mir gefällt es also gut.

Es ist etwas zum Sinnieren, was ich sehr mag.
 

Tula

Mitglied
Hallo Patrick

wenn auch mit Verspätung: mir gefällt es auch sehr gut, vor allem der sinnreiche Schluss.
Bei der zweiten Zeile musste ich dennoch etwas stutzen: das Licht blendet, unter Umständen, ist es gerade das Licht, das uns "blind schlägt". Der Ausdruck (den Augen zur Blindheit) klingt bei mir trotzdem irgendwie "altertümlich". Sicher Ansichtssache.

LG
Tula
 
Hallo ihr beiden

Das Gedicht hatte ein Gegenstück, das allerdings von den Autor gelöscht wurde.

Die klammern nehme ich gerne weg.

Das Kopfsenken bezieht sich auf den blick aus dem Fenster.

Das Licht ist der Grund für die Blindheit, tula, stimmt, so war es gedacht.

L.G
Patrick
 

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