das letzte

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mondnein

Mitglied
das letzte

une gong blang ding glang soft
pfffff sang sang ein alter luftballon
dsssssch dein rotes verschrumpeltes gummi
dlllummi pjumm huiiieä haaoum mjummi
tutz mopedgeräusch sägt durch den raum pardon
sie seh sein saumzeug zügellos zum salon
hinein in dein ding da du dummdreistes klei
nes rosa fieder faser fleisch schwein
du meinst wohl ich gäb all der dinger zuviel
damit ich euch erschlagen will
in eurem wilden bilderwald
voll silberdüsenstimmen
die bringen die zeit
zum gerinnen im gla a a a a a a a ä ä ä ä ä e e e i i t ... ... ...

und alles haben sie so schwabbelig gemacht
aber grade auf dem krummen weg gelocht
sachte sachte kracht doch
noch so ein moloch
vom dach
plomsz-tipfuoatsch
gleia-ha-rotz
psotz so ein
klingdingling
drinrin
brimmbrimm
tschlingdlangdling
njijing
ding

flog da vorbei sssmmmmm! – ein scharfes kleines körnchen
aus zuckerkristall mit pep-peppermint-schweif
along-my-life linien-drive
express hörnchen

kneif mich nicht so sehr
durch den nervenbahnen-reizkanal-verkehr
im feuermeer
deiner meiner aller uns aller
so wahnsinnig wahrnehmungs-süchtigen
sinne du süszes



 
Zuletzt bearbeitet:

Tula

Mitglied
Lieber Hansz
Die Liebe ist wie das Leben: ein durch Raum und Zeit zischender Ballon, dem allzu schnell die Luft ausgeht. Schade.

Und was ist unser lyrisches Schaffen hier im Vergleich?: nun ja, ein noch schneller lustig wild zischender Ballon, der im Nu auf der zweiten Seite unbeachtet und luftlos verendet. Auch schade ...

LG Tula
 

mondnein

Mitglied
ich denke @mondnein dir würde Urs Allemann gefallen!
ach so, der mit dem Text "Babyficker".
Es freut mich, mit einem erfolgreichen Avantgarde-Autor verglichen zu werden, über den sich die Kritiker so maßlos begeistern.
Aber ich schreibe nicht provokativ, vielmehr lustvoll und berauscht von ästhetischen Musikalismen.

grusz, hansz
 

mondnein

Mitglied
Und was ist unser lyrisches Schaffen hier im Vergleich?: nun ja, ein noch schneller lustig wild zischender Ballon, der im Nu auf der zweiten Seite unbeachtet und luftlos verendet. Auch schade ...
James Bond, s.o. unter seinem alten, immer frischen, heiteren, ewig jungen Sonett, meint, in der Lelu würde nichts im Vergessen versinken.

grusz, hansz
 

trivial

Mitglied
Lieber klausKuckuck,

auf die Gefahr hin, mich etwas in die Schussbahn zu begeben: Mir geht es gar nicht darum, Hansz in Schutz zu nehmen – im Gegenteil, ich komme selbst nur schwer mit ihm klar.

Trotzdem frage ich mich, ob bei deinen Bewertungen seiner Texte nicht manchmal die Ablehnung der Person in den Vordergrund rückt. Ich finde grundsätzlich: Das Werk ist immer ein Teil des Autors, aber der Autor ist immer mehr als das Werk. Daraus folgt für mich, dass Autor und Text zwar miteinander verbunden sind, der Leser aber trotzdem versuchen sollte, den Text für sich zu betrachten.

Vielleicht sehe ich das falsch – aber es war mir ein Anliegen, das anzusprechen.

Liebe Grüße
Rufus
 
G

Gelöschtes Mitglied 30370

Gast
Hey Rufus,
ich stimme dir zu: Die Trennung von Autor und Text sollte für den Leser eine Selbstverständlichkeit sein (ich habe gerade vom Nobelpreisträger Knut Hamsun noch einmal einen der großartigsten Liebesromane der Weltliteratur gelesen: "Victoria" – dieser Hamsun soll mit zunehmendem Alter zu einem widerlichen Nazionationalsozialisten und Hitler-Jubler mutiert sein). In der Angelegenheit "mondnein" spielen für mich natürlich ganz andere Widersprüche eine Rolle: Der Ein-zwei-Sterne-Verriss beispielsweise war in der Vergangenheit mondneins gern geübte Praktik, im Zusammenspiel mit überheblichem Oberlehrertum die Texte anderer Lupen-Mitglieder niederzumachen – jetzt gibt er den Unschuldsdichter und tut, als würde ihm von mir und anderen mit dieser Kommentartechnik Unrecht getan. Im aktuellen Fall kommt ironischerweise hinzu: "das letzte" ist aus meiner Sicht tatsächlich das Allerletzte, einfallsloses Gestammel ohne jeden Pfiff, das schon die Dadaisten weit attraktiver hingelegt haben, das der Jandl vermutlich als Gwurschtl abgetan hätte, das von der Lupen-Redaktion zur Empfehlung ausgerufen worden ist, das ich derart glorifiziert nicht stehen lassen wollte, und das mir – zugegeben – in den Kram passte, der Scheinheiligkeit des salbungsvollen Wurschtlers etwas entgegenzusetzen. Den Vorgang werde ich nicht wiederholen, und ich finde es richtig, dass du mir mit deinem Kommentar auf die Füße getreten bist.
Gruß Peter
 

sufnus

Mitglied
dass Du gegangen bist.
Ist das so?
Für mich ist jetzt nicht erkennbar, ob die Löschung mit einem Weggang oder einem Weggegangenwordensein zusammenhängt.
In jedem Fall sinkt durch das Verstummen eines Qualitätsgedichtschreibers das Niveau der Forenbeiträge im Lyrikbereich (weiter).

Es sind, seit meinem Einstieg hier, leider etliche originelle und kluge LeLu-Dichter*innen entweder gar nicht mehr aktiv oder nur noch in sehr geringem Umfang tätig - da schmerzt nun wirklich jeder einzelne Verlust und ich empfinde es mittlerweile so, dass wir uns hier in einer sich langsam selbstverstärkenden Abwärtsspirale der lyrischen Beitragsqualität befinden.

Und um damit den Bogen zum Topic zu schlagen: Nach meiner Einschätzung gehört mondneins Gedicht hier durchaus zu den kreativen Beiträgen im Lupenland, ja ich halte das Gedicht sogar für so vielversprechend, dasss mit etwas Textarbeit ein klasse Poem daraus werden könnte, denn einige der lautmalerischen Wendungen sind sublim und das Luftballon-Luftentweich-Bild ist eine richtig gute Ausgangsidee.

Aber wer ist hier auf der Lupe noch wirklich willens und in der Lage, auf formale, inhaltliche oder konzeptionelle Kritik konstruktiv so zu reagieren, dass daraus eine verbesserte Gedichtversion entsteht (ggf. durchaus in einer Gegenbewegung zur Kritik)?
Auch wenn die rhetorische Antwort auf die rhetorische Frage derzeit noch nicht "niemand" lautet, sind wir, so will mir scheinen, nur noch wenige Abgänge von diesem Zustand entfernt.
 

mondnein

Mitglied
klausKuckuck antwortete auf ein Thema, das du in Leselupe.de - dichter am text! beobachtest.
ja, absolut richtig
der Titel sagt es deutlich genug

die drastisch-kurze Übersteigerung des Superlativ-Titels (so als eine Art Superlatissimum) trifft noch genauer ins Schwarze als der zitierte Titel selbst!

und zudem ist es erfreulich, daß mal aus dem Text (zu dem der Titel ganz besonders gehört) zitiert wird, man nennt es Beleg

endlich mal!
 

Frodomir

Mitglied
Die Hand, die ich dir, mondnein, in meinem letzten Beitrag zu dir unter Dionysos' Gedicht "Der Engel" ausstreckte, ziehe ich hiermit offiziell zurück. Du zeigst keinerlei Einsicht und dein Verhalten ist weiterhin mehr als abstoßend. Ein User ist in der unwürdigen Auseinandersetzung mit dir aus dem Forum verschwunden und du gehst wieder nur auf dich selbst ein. Eine zwischenmenschliche Bankrotterklärung.

Dass du aus diesem Forum noch nicht verbannt wurdest, ist für mich ebenfalls unverständlich. Mein Beitrag wird von der Moderation sicherlich zeitnah gelöscht, aber ich möchte noch zu bedenken geben, dass es, wenn es so weiter geht, irgendwann nichts mehr zu moderieren gibt, weil die Leute keine Lust mehr auf einen Austausch in diesem Forum haben.
 

Otto Lenk

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ist das so?
Für mich ist jetzt nicht erkennbar, ob die Löschung mit einem Weggang oder einem Weggegangenwordensein zusammenhängt.
In jedem Fall sinkt durch das Verstummen eines Qualitätsgedichtschreibers das Niveau der Forenbeiträge im Lyrikbereich (weiter).
klausKuckuck bat um die Löschung seines Accounts. Und ja...es ist ein Verlust.
 



 
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