Das letzte Spiel

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Spirulina

Mitglied
Letzte Nacht, da träumte mir
die Würfel wär'n gefallen
und du drehtest einfach mal
das Glück auf reingefallen.

Sie lägen da, unter dem Tisch,
mit ihren dunklen Augen,
als wüssten sie, die beste Zahl
wird fortan nichts mehr taugen.

Heute Nacht, da seh ich dich
im Nebelgrau verschwinden,
ich geb den Würfeln einen Tritt,
du kannst sie nicht mehr finden.

Kein Jokerblatt ersetzt mir mein
verlorenes Gefühl.
Ich hab kein Ass im Ärmel,
ach, Liebe ist kein Spiel.
 
Zuletzt bearbeitet:

anbas

Mitglied
Hallo Spirulina,

grundsätzlich mag ich dieses Gedicht.

Doch ich denke, dass sich da noch mehr herausholen lässt.

Zum einen wechselt die Metrik hin und wieder, was ich als störend empfinde (ich bin in diesem Punkt allerdings auch besonders "empfindlich").

Dann die Stelle:
Sie lägen da, unter dem Tisch,
Hier würde ich ein
Sie lagen da, unter dem Tisch,
daraus zu machen. Das klingt einfach besser.

Ich finde, Du solltest an diesem Gedicht auf jeden Fall noch etwas "basteln".

Liebe Grüße

Andreas
 

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