Das Mädchen und der alte Herr (gelöscht)

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onivido

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Hallo Blumenberg,
eine sehr gefühlvolle Geschichte. Bestimmt wird jemand bemängeln, dass zu lange beschrieben wird, wie es zu dieser Begegnung gekommen ist. Ich tue es nicht. Mir gefällt das so.
Grüse///Onivido
 

Blumenberg

Mitglied
Hallo onivido,

vielen Dank für deine positive Rückmeldung. Ich freue mich, dass dir der Text gefallen hat. Ich hatte auch drüber nachgedacht, fand dann aber doch, es müsse nicht jeder Weg so ganz direkt zum Ziel führen.

Beste Grüße

Blumenberg
 

Blumenberg

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Liebe(r) Doc Schneider,

danke für die ehrliche Rückmeldung. Was soll ich darauf sagen? Schade, aber Geschmäcker sind nun mal verschieden und das Empfinden von Langeweile ist eben Teil des persönlichen Geschmacks.
Sich dann einer Wertung, bei der es ja um die Bewertung des Gesamttextes gehen soll, zu enthalten, ist allerdings konsequent und fair. Danke dafür.
Vielleicht findet der nächste Beitrag wieder mehr Gefallen.

Beste grüße

Blumenberg
 
Lieber Blumenberg, deinem Beitrag im Forum Lupanum entnahm ich, dass du dir mehr Aufmerksamkeit für deine Texte in Form von Kommentaren wünschst. Dieser hier ist einer von jenen nicht wenigen, die ich wöchentlich in der LL lese und zu denen ich dann oft, sei es aus Feigheit oder sonstiger Weichherzigkeit, lieber nichts sage.

Zunächst: Dein Stil hier ist allzu betulich. Docs Kritik an der langatmigen Einführung schließe ich mich ausdrücklich an. Allerdings habe ich alles gelesen und festgestellt, dass es bis zum Schluss so weitergeht. Das plätschert formal nur uninspiriert dahin.

Inhaltlich handelt es sich lediglich um unzusammenhängende Beobachtungen eines Spaziergängers. Das ganze erste Drittel sind wenig originelle Beobachtungen in der Natur bzw. aus einer Schrebergartenkolonie. Warum das Folgende gerade diese überlange Einleitung hat, erschließt sich mir nicht. Der Ich-Erzähler könnte ebenso gut vom Einkaufen oder vom Zahnarzt kommen ... Die restlichen zwei Drittel bildet der Blick auf eine Szene zwischen drei dem IE unbekannten Personen. Obwohl er die Hintergründe aus seiner Situation heraus gar nicht kennen kann, liefert er dem Leser doch einen Schlüssel. Zwar ist dieser reine Spekulation, doch genügt er, um im Erzähler selbst "ein Gefühl der Trauer" auszulösen - in mir nicht. Die Überinterpretation des Schlusses hat für mich keine Basis. Die Geschichte funktioniert als solche nicht.

Arno Abendschön
 

Blumenberg

Mitglied
Lieber Arno Abendschön,

zunächst einmal vielen Dank dafür, dass du dir die Zeit genommen hast dich mit meinem Text auseinanderzusetzen und auch mit deiner ehrlichen Meinung nicht hinter dem Berg zu halten. Kritik ist meines Erachtens nach alle mal besser als Schweigen.

Was den Beginn des Textes angeht dachte ich mir selbst schon, dass er Anfang ein wenig zu ausführlich geraten ist, wollte mir aber hier weitere unvoreingenommene Meinungen einholen, bevor ich ihn tatsächlich umschreibe.
Was den zweiten Teil angeht erschließt sich mir deine Kritik allerdings nicht. Wie es so schön heißt sitzt der Teufel meist im Detail. Die beobachtete Szene liefert, wenn man auf diese achtet, meines Erachtens ausreichend Anhaltspunkte, die den folgenden Schluss meines Ich-Erzählers zulassen. Das von dir kritisierte Spekulative trifft nicht Recht, denn der Schluss den der Ich-Erzähler zieht ist selbstverständlich völlig subjektiv und soll es auch sein, sonst hätte ich nicht diese Erzählperspektive gewählt.
Abseits aller sprachlichen Actionfeuerwerke, die für mich nicht über einen Blockbusterfilm hinauskommen, sind es, das wollte ich herausarbeiten, gerade die kleinen Ereignisse und flüchtige zwischenmenschlichen Beziehungen in denen sich die großen und kleinen Dramen unserer Lebenswelt abspielen, man muss nur lernen genau hinzusehen und über das Gesehene zu reflektieren. Aber gerade das wird dir als Autor sicherlich nichts Neues sein.

Beste Grüße und vielen Dank für deine Mühen

Blumenberg
 

Hyazinthe

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Hallo Blumenberg!

Mir gefallen deine sensiblen Naturbeobachtungen und mich stört es nicht, wenn ein Text dadurch etwas lang gerät. Auch die Art und Weise, wie du die Menschen und ihre Verhaltensweisen beschreibst und interpretierst, sagt mir zu. Gerade der leise, zurückhaltende Ton macht den Charme deiner Erzählung aus.

Gruß, Hyazinthe
 

Blumenberg

Mitglied
Hallo Hyazinthe,

vielen Dank für deine positive Rezension, ich freue mich, dass dir meine Geschichte gefallen hat. Ich fand es schön auch mal einen Text mit eher leisen Tönen zu verfassen, es muss ja nicht immer ein rasantes sprachliches Feuerwerk sein. In diesem Kontext schien mir auch eine etwas gemächlichere Erzählweise angemessen. Auch wenn ich darüber nachdenke den Anfang vielleicht noch ein wenig zu straffen.

Beste Grüße und einen angenehmen Tag

Blumenberg
 
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