Das Nashorn

molly

Mitglied
Nashorn (Aktuelle Version)

Rino ist ein junges Nashorn,
freundlich, stark, mit viel Gewicht,
darum ist es auch gefährlich,
doch das weiß der Rino nicht.

Rino trifft das Lama Lulu.
Mit ihm spielt es schon seit Stunden.
Lulu mag das Nashorn gleichfalls,
hat es einen Freund gefunden?

Rino zwickt sie kurz ins Ohr,
hat ein wenig zugebissen.
Lulu schreit ganz fürchterlich,
Rino hat ihr Ohr zerrissen.

Lulu hat genug vom Nashorn.
Bello kommt, der Schäferhund.
Beide laufen durchs Gehege,
spielen friedlich Stund um Stund.

Rino Nashorn ist so glücklich,
will den kleinen Freund liebkosen,
stupst den Bello mit der Schnauze,
hat zu heftig zugestoßen.

Bello segelt durch die Lüfte,
landet unsanft bei den Rehen.
Grässlich, dieses wilde Nashorn,
Bello will es nie mehr sehen.

Rino Nashorn wartet lange,
Einsamkeit ist gar nicht gut.
Niemand kommt. Und eines Tages
kocht es voller Schmerz und Wut.

Wütend trommelt's auf den Boden,
wirbelt Staub und Steine hoch,
Schädel rauf und Schädel runter,
bohrt sein Horn ein Riesenloch.

Während es so heftig wütet,
wird ihm endlich offenbar:
Er ist schon in Ordnung, aber
damit kommt nicht jeder klar.
.
*******************************************************
©Monika Rieger
 
Zuletzt bearbeitet:

Walther

Mitglied
Hi Molly,

schön. :) die kiddies werden's mögen.

meine vorschlag für den letzten vers:
Es braucht einen starken Freund, stark, wie nur ein Nashorn war.
so paßt das mit dem "war", in deiner version müßte ein "ist" stehen, damit die grammatik richtig aufgeht.

lieber gruß W.
 

molly

Mitglied
Nashorn

Rino ist ein junges Nashorn, freundlich, stark, mit viel Gewicht,
darum ist es auch gefährlich, Rino-Nashorn weiß das nicht.

Rino trifft das Lama Lulu. Mit ihm spielt es schon seit Stunden.
Lulu mag das Nashorn auch, hat es einen Freund gefunden?

Rino zwickt sie kurz ins Ohr, hat ein wenig zugebissen.
Lulu schreit ganz fürchterlich, Rino hat ihr Ohr zerrissen.

Sie besucht nie mehr das Nashorn, Bello kommt, der Schäferhund.
Beide laufen durchs Gehege, spielen friedlich Stund um Stund.

Rino Nashorn ist so glücklich, will den kleinen Freund liebkosen,
stupst den Bello mit der Schnauze, hat ein wenig zugestoßen.

Bello segelt durch die Luft, landet unsanft bei den Rehen.
Jetzt hat er Angst vor dem Nashorn, will es nie mehr wieder sehen.

Rino Nashorn wartet lange, einsam und behält doch seinen Mut.
Niemand kommt. Und eines Tages kocht es voller Schmerz und Wut.

Wütend trommelt‘s auf den Boden, wirbelt Staub und Steine hoch,
schwenkt den Schädel rauf und runter, bohrt mit dem Horn ein Riesenloch.

Während es so heftig wütet, wird ihm endlich eines klar:
Es braucht einen starken Freund, stark, wie nur ein Nashorn war.
*******************************************************
©Monika Rieger
 
Hallo molly,
ich hätte einen Vorschlag für die letzten 4 Strophen.
Ich meine, sie wären dann rhythmischer.

Bello segelt durch die Luft, landet unsanft bei den Rehen.
Doch jetzt fürchtet er das Nashorn, will es nie mehr wiedersehen.

Rino Nashorn wartet lange und verliert schon seinen Mut.
Niemand kommt und eines Tages kocht es voller Schmerz und Wut.

Wütend trommelt‘s auf den Boden, wirbelt Staub und Steine hoch,
schwenkt den Schädel rauf und runter, bohrt mit seinem Horn ein Loch

Während es so heftig wütet, wird ihm endlich eines klar:
Es braucht einen starken Freund, stark, wie`s damals selber war.

Gruß,
Marie-Luise
 

molly

Mitglied
Liebe Marie-Luise,

danke Dir fürs Lesen. Ich werde mir über Deine Vorschläge Gedanken machen und heute aber nichts mehr schreiben.
Bin K.O

Liebe Grüße

molly
 
Na toll, nach Walter bin ich jetzt ein Kiddie::D

Aber, molly, dass ich die naive Kreativität deiner Zeilen mag weißt du sicherlich inzwischen.
Sie sind ein Ruhepol für mich. Weil sie die Welt mit Humor nehmen.

L.G
Patrick
 

molly

Mitglied
Nashorn

Rino ist ein junges Nashorn, freundlich, stark, mit viel Gewicht,
darum ist es auch gefährlich, Rino-Nashorn weiß das nicht.

Rino trifft das Lama Lulu. Mit ihm spielt es schon seit Stunden.
Lulu mag das Nashorn auch, hat es einen Freund gefunden?

Rino zwickt sie kurz ins Ohr, hat ein wenig zugebissen.
Lulu schreit ganz fürchterlich, Rino hat ihr Ohr zerrissen.

Sie besucht nie mehr das Nashorn, Bello kommt, der Schäferhund.
Beide laufen durchs Gehege, spielen friedlich Stund um Stund.

Rino Nashorn ist so glücklich, will den kleinen Freund liebkosen,
stupst den Bello mit der Schnauze, hat ein wenig zugestoßen.

Bello segelt durch die Luft, landet unsanft bei den Rehen.
Doch jetzt fürchtet er das Nashorn, will es nie mehr wiedersehen.

Rino Nashorn wartet lange, einsam und behält noch seinen Mut.
Niemand kommt. Und eines Tages kocht es voller Schmerz und Wut.

Wütend trommelt‘s auf den Boden, wirbelt Staub und Steine hoch,
schwenkt den Schädel rauf und runter, bohrt mit dem Horn ein Riesenloch.

Während es so heftig wütet, wird ihm endlich eines klar:
Es braucht einen starken Freund, stark, wie nur ein Nashorn war.
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©Monika Rieger
 

JoteS

Foren-Redakteur
Teammitglied
Rino ist ein junges Nashorn,
freundlich, stark, mit viel Gewicht,
darum ist es auch gefährlich,
doch das weiss der Rino nicht.

Rino trifft das Lama Lulu.
Mit ihm spielt es schon seit Stunden.
Lulu mag das Nashorn gleichfalls,
hat es einen Freund gefunden?

Rino zwickt sie kurz ins Ohr,
hat ein wenig zugebissen.
Lulu schreit ganz fürchterlich,
Rino hat ihr Ohr zerrissen.

Lulu hat genug vom Nashorn.
Bello kommt, der Schäferhund.
Beide laufen durchs Gehege,
spielen friedlich Stund um Stund.

Rino Nashorn ist so glücklich,
will den kleinen Freund liebkosen,
stupst den Bello mit der Schnauze,
hat zu heftig zugestoßen.

Bello segelt durch die Lüfte,
landet unsanft bei den Rehen.
Grässlich, dieses wilde Nashorn,
will es nie mehr wieder sehen.

Rino Nashorn wartet lange,
Einsamkeit ist gar nicht gut.
Niemand kommt. Und eines Tages
kocht es voller Schmerz und Wut.

Wütend trommelt's auf den Boden,
wirbelt Staub und Steine hoch,
Schädel rauf und Schädel runter,
bohrt sein Horn ein Riesenloch.

Während es so heftig wütet,
wird ihm endlich offenbar:
Er ist schon in Ordnung aber
damit kommt nicht jeder klar.

Hallo Molly,

ich habe das Gedicht mal in eine lesbarere Form gebracht und die schlimmsten metrischen Fehler weg gebügelt...
Vielleicht wären Dir die Holperstellen selbst aufgefallen, hättest Du den Text nur anders formatiert?!

Gruss

Jürgen
 

molly

Mitglied
Lieber Patrick,
:)
ich freue mich sehr, dass Du meine kleinen Geschichten magst. Wenn es Dich tröstet, selbst unser Pfarrer hat eines meiner Gedichte in eine Predigt eingebunden, wegen den kleinen, humorvollen Dinge des Lebens ...

""das kiddie im manne. so soll es sein"", :) :D :)

Walthers Spruch kann ich nur unterstreichen.

Herzliche Grüße

molly
 

molly

Mitglied
Hallo Jürgen,

danke, ich werde das Gedicht überarbeiten und in lesbare Form bringen. Bestimmt wären mir einige Metrik- Fehler aufgefallen ...

Viele Grüße

molly
 

molly

Mitglied
Nashorn

Rino ist ein junges Nashorn,
freundlich, stark, mit viel Gewicht,
darum ist es auch gefährlich,
doch das weiß der Rino nicht.

Rino trifft das Lama Lulu.
Mit ihm spielt es schon seit Stunden.
Lulu mag das Nashorn gleichfalls,
hat es einen Freund gefunden?

Rino zwickt sie kurz ins Ohr,
hat ein wenig zugebissen.
Lulu schreit ganz fürchterlich,
Rino hat ihr Ohr zerrissen.

Lulu hat genug vom Nashorn.
Bello kommt, der Schäferhund.
Beide laufen durchs Gehege,
spielen friedlich Stund um Stund.

Rino Nashorn ist so glücklich,
will den kleinen Freund liebkosen,
stupst den Bello mit der Schnauze,
hat zu heftig zugestoßen.

Bello segelt durch die Lüfte,
landet unsanft bei den Rehen.
Grässlich, dieses wilde Nashorn,
Bello es nie mehr sehen.

Rino Nashorn wartet lange,
Einsamkeit ist gar nicht gut.
Niemand kommt. Und eines Tages
kocht es voller Schmerz und Wut.

Wütend trommelt's auf den Boden,
wirbelt Staub und Steine hoch,
Schädel rauf und Schädel runter,
bohrt sein Horn ein Riesenloch.

Während es so heftig wütet,
wird ihm endlich offenbar:
Er ist schon in Ordnung, aber
damit kommt nicht jeder klar.
 

molly

Mitglied
Hi, Jürgen,

danke nochmals für Deine Arbeit. Ich habe das Nashorn jetzt geändert, beinahe alles von Dir übernommen.

Viele Grüße

molly
 

molly

Mitglied
Nashorn

Rino ist ein junges Nashorn,
freundlich, stark, mit viel Gewicht,
darum ist es auch gefährlich,
doch das weiß der Rino nicht.

Rino trifft das Lama Lulu.
Mit ihm spielt es schon seit Stunden.
Lulu mag das Nashorn gleichfalls,
hat es einen Freund gefunden?

Rino zwickt sie kurz ins Ohr,
hat ein wenig zugebissen.
Lulu schreit ganz fürchterlich,
Rino hat ihr Ohr zerrissen.

Lulu hat genug vom Nashorn.
Bello kommt, der Schäferhund.
Beide laufen durchs Gehege,
spielen friedlich Stund um Stund.

Rino Nashorn ist so glücklich,
will den kleinen Freund liebkosen,
stupst den Bello mit der Schnauze,
hat zu heftig zugestoßen.

Bello segelt durch die Lüfte,
landet unsanft bei den Rehen.
Grässlich, dieses wilde Nashorn,
Bello will es nie mehr sehen.

Rino Nashorn wartet lange,
Einsamkeit ist gar nicht gut.
Niemand kommt. Und eines Tages
kocht es voller Schmerz und Wut.

Wütend trommelt's auf den Boden,
wirbelt Staub und Steine hoch,
Schädel rauf und Schädel runter,
bohrt sein Horn ein Riesenloch.

Während es so heftig wütet,
wird ihm endlich offenbar:
Er ist schon in Ordnung, aber
damit kommt nicht jeder klar.
 

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