DAS TRANSZENTRADENTALE KAKAO‑VERBOT, ein Operngedicht mit Chor und Rechtsguthaben

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Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
DAS TRANSZENTRADENTALE KAKAO‑VERBOT, ein Operngedicht mit Chor und Rechtsguthaben

von Arktos Hutschimodo, Verwaltungslyriker, mit Kolophonium

HUTSCHI‑KAKAO
DAS KAKAO‑VERBOT



Der Rat der fehlerhaften Orthografie und der neokatalytischen Naturgesetzreform als Chor.
Die Plagiats‑Verdopplungskommission tritt auf.
Die Vorsitzende verkündet das Verbot von Kakao.

Vorsitzende (Arie):
„Kakao ist verboten!
Kakao ist viral!
Kakao ist die Quelle von Macht und fatal!“

Der Sprecher der Fußnotenbeamten antwortet.
Laut hallt es zurück: gluck‑gluck‑gluck.
Buchstaben tanzen.
Die Maschine brummt.

Eine Fanfare erklingt:

schrrab‑schrrab‑schrrab —
gluck‑gluck —
BUMM, BUMM — VERBOTEN!

Das Stück endet mit dem Mantra:
„…gezogen… durchgezogen… durchgezogen… abgezogen“

Das Volk bleibt auf der Bühne.
Es schweigt. Es volkt nicht.

I — DIE ALPHABETISCHE DURCHZIEH‑PROZEDUR

Die alphabetische Reihe wird aufgestellt.
Die Buchstaben treten als Solisten auf.

A:
„An vor die Erste, oh weh, oh weh!“

B:
„Ich folge, ich schwanke und ranke im See!“

C:
„Ich kreise, ich reise, ich komme nicht klar!“

D:
„Ich verkrieche mich tief, wie ein Walddromedar!“

Sopran:
„Ich bin viel zu häufig, ich bin überall!“

Tenor:
„Tippfehler bin ich — verdörret den Knall!“

Der Chor antwortet:
„Alles geordnet,
die Reihen sind klar!
F ist gesungen,
G fehlt die Bar!“

Eine zweite Strophe:
„L soll warten,
R soll geh’n!
Z soll starten —
doch niemals nicht sehn!“

Solist, Fernchor, Steigerung.
Die Maschine erwacht.

Eine Stimme ruft:
„Durchziehen beginnt!“

Die Durchziehmaschine rohrt und röhrt, sie fohrt und föhrt. Sie dröhnt und stöhnt.

Die Buchstaben A–Z werden durchgezogen,
jeder mit eigener Mini‑Arie.
Es ist zu spät.

Die Maschine entscheidet:
„Kakao bleibt verboten — vorerst.“

Das Volk schweigt.

II — DER PUNKT VERWEIGERT DIE AUSSAGE

Vor dem Fenster:
Links Demo, Gegendemo rechts.
Man sieht nur ihre Schatten —
eine offenkundige Anspielung auf Platons Höhle.

Chor der Demo:
„Für alle!“
„Gegen alle!“
„hinter alle!“

Chor der Gegendemo:
„Verboten!“
„Verboten!“
„Dreimal verboten!“

(Der Autor wird nach Anzahl der Wörter bezahlt.)

Die Handlung beginnt.
Die Schatten stören.
Worte werden zu Echos.

Das Volk wird befragt.
Es schweigt. Es schweigt sehr laut. Es schweigt sehr lauter.

Die Schatten antworten:
„Wir sehen nur Schatten —
wir glauben an Kakao!“

„Wir sehen nur Schatten —
wir glauben an das Verbot!“

Die Situation verliert die Kontrolle.
Schatten überlagern sich und wabern. Sie wabern immer, wenn sie nicht labern.
Die Höhle wird zur Wirklichkeit.

Das Volk schweigt weiter.

V — DIE KAKAO‑ERLÖSUNG

Schatten Goethes treten ein.
Schatten Schillers wabern vor der Tür.

Im Schillerschenden Ton:
„Es ist ein Schatten,
Zwang ist ein Gespenst.
Ein Geist über Matten
Ein Geist über Latten —

ich bin noch nicht dran.“

Die Schatten beginnen ein Duett —
Faust und Mephisto in wechselnden Rollen.

Stimme:
„Ich suche Sinn,
doch finde nur Nacht.
Ich ringe nach Wahrheit,
Ihr Schatten der Macht.“

Echo‑Stimme:
„Was du suchst, ist ein Flimmern,
viel ohne Gewicht.
Es sind nur mehr Schatten —
sie geben nur Licht.“

Wechsel.

Echo‑Stimme:
„Rücke dich weiter,
führe dich fort.
Hin zur Versuchung —
dort ist der Ort.“

Stimme:
„Suche das Gute,
suche das Licht.
Schatten verraten
die Wahrheit nie nicht.“

Die Schatten verschmelzen.
Sie öffnen den dreifachen Tresor.
Eine goldene Kakaotasse erscheint.

Das Volk jubelt:
„Kakao ist erlöst!“

Die Schatten heben die Tassen.

Doch aus der Ferne —
ein moralischer Einspruch.

Ein Einspruch Kästners (fern, hallend), fragend:
„Dürft ihr so tief sinken
in den Kakao,
durch den man euch zieht,
um ihn zu trinken?“

Die Schatten halten inne.

Der Doppel‑Schatten:
„Wort aus der Ferne,
Schatten der Mahnung.
Doch wer uns prüft —
wir trinken trotzdem.“

Gesamtchor:
„Wir trinken ihn dennoch.“

Die Maschine brummt ein letztes Mal.
Ein Punkt strahlt.
Der Vorhang fällt.

Die Schatten bleiben.

Das Volk schweigt —
laut und zufrieden.

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Wenn eine Plagiatskommission den Text prüfen würde:
Die DKBMA würde wahrscheinlich feststellen:

Merkmal: Ergebnis
Orthografische Integrität: mangelhaft
Dramatische Integrität: verdächtig
Logische Konsistenz: nicht vorhanden
APA‑Konformität: katastrophal
Kakao‑Konformität: unklar
KI‑Anteil: gleichzeitig 0 % und 100 %

Begründung:

Da der Text Schatten von Goethe, Schiller, Faust, Mephisto, Platon und Kästner enthält, jedoch keinen von ihnen korrekt zitiert, handelt es sich um ein Plagiat 3. Ordnung mit dadaistischen Entlastungsgründen.

Ein Punkt schwimmt mittendurch.

Der Kritiker Schüttelbier ächzt und ätzt: "Der Rest ist Reigen."
 
Zuletzt bearbeitet:

johP

Mitglied
Merkmal: kolossal
Orthografische Integrität: dem dudentum treu ergeben
Dramatische Integrität: verschwurbelt genial
Logische Konsistenz: schwerstes aller wasser
APA‑Konformität: flockig-locker
Kakao‑Konformität: all überall
KI‑Anteil: gleichzeitig 0 % und 100 %
 



 
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