• Liebe Forenmitglieder,

    das Redaktionsteam sucht Verstärkung. Einige von uns wollen nach vielen Jahren emsiger Sorge für ein gepflegtes Lupen-Leben in die Lupen-Rente gehen, anderen wird schlichtweg die Zeit für dieses Ehrenamt knapp. Deshalb suchen wir Nachwuchs.

    Interesse? Mehr Infos finden sich hier.

Dem Sommer sind wohl Wunder eingeflößt - Sonett

4,00 Stern(e) 2 Bewertungen

Walther

Mitglied
Dem Sommer sind wohl Wunder eingeflößt


Der Wind wird massakriert durch die Zikade,
Und Palmenwedel wedeln langsam „Ja“.
Die Sonnenstrahlen kommen Mensch nah,
Und Schatten spielen blätternd kühl Scharade.

Die Wellen wiegen müde, flach und fade.
Der Dunst vernebelt milchig klar und wahr.
Selbst Schwalben machen sich, weil’s heiß ist, rar,
Und Wolken schwänzen heute die Parade.

In Bäumen hängen weiche, laue Lüfte:
Es liegt sich gut, und mancher schläft und döst,
Die eine Hand grazil auf weicher Hüfte,

Die andre scheint in Haaren aufgelöst.
Aus Küchen strömen fremder Speisen Düfte:
Dem Sommer sind wohl Wunder eingeflößt.
 

Walther

Mitglied
Dem Sommer sind wohl Wunder eingeflößt


Der Wind wird massakriert durch die Zikade,
Und Palmenwedel wedeln langsam „Ja“.
Die Sonnenstrahlen kommen Menschen nah,
Und Schatten spielen blätternd kühl Scharade.

Die Wellen wiegen müde, flach und fade.
Der Dunst vernebelt milchig klar und wahr.
Selbst Schwalben machen sich, weil’s heiß ist, rar,
Und Wolken schwänzen heute die Parade.

In Bäumen hängen weiche, laue Lüfte:
Es liegt sich gut, und mancher schläft und döst,
Die eine Hand grazil auf weicher Hüfte,

Die andre scheint in Haaren aufgelöst.
Aus Küchen strömen fremder Speisen Düfte:
Dem Sommer sind wohl Wunder eingeflößt.
 

Oben Unten