Dichter Erdling
Mitglied
Ein Virus geht um die Welt. Es ist ein alter Virus, aber äußerst ansteckend – und gefährlich.
Die Sterberaten sind hoch. Die männliche Alterskohorte zwischen 18 und 50 wird es vermutlich zuerst treffen. Schließlich alle. Alte, Junge, Frauen, Kinder, Männer werden elendiglich dahingerafft.
Der Virus, der zuletzt neu mutiert ist, beschert uns gerade die nächste todbringende Pandemie.
Die Rede ist vom: Aufrüstungsvirus. Experten sprechen vom A-Virus (englisch: „Armament-Virus“).
Dieser Virus befällt zunächst Regierungen, Verantwortungsträger und Tonangeber und schließlich alle. Es fängt harmlos an, aber der Erreger vermehrt sich rasend schnell. Die grausigen Symptome steigern sich rasant. Wie ein Lauffeuer geht die Malaise um. Um sich anzustecken, reicht schon ein loser Kontakt.
Hat ein Staat erst mal angefangen, vermehrt in militärisches Tötungsgerät zu investieren, infiziert sich alsbald ein geographischer Nachbar. In Folge steigt auch beim Nachbarn das Flintenfieber drastisch an; der wiederum hat Berührungspunkte mit einem anderen und immer so weiter. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis die sämtlichen Organe versagen. Bei der geringsten Belastung, beim erstbesten Keim bricht das letale Endstadium („Krieg“) schließlich vollständig aus.
Meist wehrpflichtige Männer trifft es in ihrer Funktion als Soldaten am stärksten, aber gefeit ist niemand. Das Virus ist heimtückisch.
Der Blick auf die Dashboards ist besorgniserregend.
Die Inzidenzen gehen durch die Decke. Noch nie wurde so viel für Aufrüstung ausgegeben als in dieser Zeit, in der wir leben. Schon vielerorts gehen unzählige Menschen am schweren Krankheitsverlauf zugrunde. Die Bestatter kommen mit dem Bestatten gar nicht hinterher. Die Särge stapeln sich. Massengräber werden ausgehoben.
Der A-Virus ist ein Todbringer und verbreitet sich munter weiter. Wer kann, rüstet auf. Jeder mit der gleichen Begründung: Die anderen tun es ja auch. So ist man rasch infiziert.
Zuletzt kam die Nachricht aus dem eigentlich kriegsgeläuterten und atombombengeschädigten Japan. Auch hier hat man nun den pazifistischen Grundsätzen doch wieder abgeschworen und will nunmehr ebenfalls voll auf Aufrüstung setzen. Der Virus hat offenbar auch hier schon den gesamten Organismus befallen. Jetzt also auch Japan ist schwer betroffen, neben Europa, China, Kanada, Russland, Australien, Indien…
Der A-Virus ist wirklich schon überall auf dieser Welt angekommen. Man muss wohl von einer Pandemie sprechen.
Nun ist es wichtig, Patient 0 auszumachen, um die Dynamik der Ausbreitung zu brechen. Patient 0 entstammt nach überwiegender Expertenmeinung aus den USA, denn:
Hier ist der A-Virus von jeher am verbreitetsten.
Hier stehen die größten Laboratorien, in denen der Virus kultiviert und besonders scharf gemacht wird, sogenannte „Waffenfabriken“.
Hier hat man den neuen Virenstamm auch regelrecht herbeigezüchtet, indem man in den letzten Jahren die diversen Abrüstungsverträge schlichtweg aufgekündigt hat. (Abrüstung = Disarmament = Vitamin D, verringert Infektanfälligkeit enorm!)
Zum Glück gibt es ein Gegenmittel, das man nur wieder neu anrühren muss.
Eine Impfung, die intrakardial verabreicht wird, also in die Herzen der Menschen hinein. In die Herzen der Vielen, fest in die DNA verbaut, sodass sie immun gegen den A-Virus werden. Wieder und wieder wird man boostern müssen, ehe sich eine gesamtgesellschaftliche Schutzwirkung entfaltet.
Die wichtigste Essenz der immunisierenden Arznei ist sicherlich der unerschütterliche Glaube an die prinzipielle Gleichwertigkeit aller Menschen, sowie die Einsicht, dass das Töten generell niemals eine gute Sache sein kann. Die Gewissheit, dass Diplomatie und Verständigung zwischen den Völkern stets Vorrang haben muss vor allem anderen, insbesondere vor Kapitalinteressen. Der unbedingte Wille, in jeglichem Vorfeld potentielle Kriegsursachen so konsequent zu beleuchten, dass sie sich im zwielichtigen Dunkel nie wieder krebsartig auswachsen können.
Fachleute empfehlen zudem einen sogenannten „Glockdown“ – ein Neologismus in Anspielung auf den Waffenhersteller „Glock“ und das Bonmot „Die Waffen nieder!“ von der anerkannten Friedensexpertin Bertha von Suttner.
Das anvisierte Ziel ist ganz klar: Zero War. Krieg (oder Wirtschaftskrieg) als politisches Mittel muss global auf 0 gesetzt werden. Diesem Ziel ist alles andere unterzuordnen.
Die Erdlinge, die einfach nur friedlich und einigermaßen gut auf der Erde leben möchte - und das ist die absolute Mehrheit auf diesem Planeten - müssen in diesen Angelegenheiten von Regierungen, Verantwortungsträgern und Tonangebern beständig gehört und ehrlich vertreten werden. Sie, die Vulnerablen in dieser Weltordnung, sollten nachhaltig geschützt werden vor den überbordenden Freiheiten der diversen Egoisten im großen Welt-Monopoly. Diese Gefährder, die das Gemeinwohl beständig untergraben, werden endlich auch mal einen Beitrag leisten und solidarisch sein müssen.
Werden diese Empfehlungen konsequent umgesetzt, wird der A-Virus in der Folge auf ein mildes Maß zurückgehen. Am Ende wird sich die Virusvariante R.1 durchsetzen (abgeleitet vom englischen „Rig“, also „Rüstung“, ohne exponentielles Wachstum).
Gänzlich verschwinden wird der Virus wohl nicht, aber die Gesellschaften werden resilient und gesund sein, sodass der Krankheitserreger keinen großen Schaden mehr anrichten kann.
Nur so kommen wir wieder raus aus dieser Pandemie, die schon viel zu lange grassiert.
Die Sterberaten sind hoch. Die männliche Alterskohorte zwischen 18 und 50 wird es vermutlich zuerst treffen. Schließlich alle. Alte, Junge, Frauen, Kinder, Männer werden elendiglich dahingerafft.
Der Virus, der zuletzt neu mutiert ist, beschert uns gerade die nächste todbringende Pandemie.
Die Rede ist vom: Aufrüstungsvirus. Experten sprechen vom A-Virus (englisch: „Armament-Virus“).
Dieser Virus befällt zunächst Regierungen, Verantwortungsträger und Tonangeber und schließlich alle. Es fängt harmlos an, aber der Erreger vermehrt sich rasend schnell. Die grausigen Symptome steigern sich rasant. Wie ein Lauffeuer geht die Malaise um. Um sich anzustecken, reicht schon ein loser Kontakt.
Hat ein Staat erst mal angefangen, vermehrt in militärisches Tötungsgerät zu investieren, infiziert sich alsbald ein geographischer Nachbar. In Folge steigt auch beim Nachbarn das Flintenfieber drastisch an; der wiederum hat Berührungspunkte mit einem anderen und immer so weiter. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis die sämtlichen Organe versagen. Bei der geringsten Belastung, beim erstbesten Keim bricht das letale Endstadium („Krieg“) schließlich vollständig aus.
Meist wehrpflichtige Männer trifft es in ihrer Funktion als Soldaten am stärksten, aber gefeit ist niemand. Das Virus ist heimtückisch.
Der Blick auf die Dashboards ist besorgniserregend.
Die Inzidenzen gehen durch die Decke. Noch nie wurde so viel für Aufrüstung ausgegeben als in dieser Zeit, in der wir leben. Schon vielerorts gehen unzählige Menschen am schweren Krankheitsverlauf zugrunde. Die Bestatter kommen mit dem Bestatten gar nicht hinterher. Die Särge stapeln sich. Massengräber werden ausgehoben.
Der A-Virus ist ein Todbringer und verbreitet sich munter weiter. Wer kann, rüstet auf. Jeder mit der gleichen Begründung: Die anderen tun es ja auch. So ist man rasch infiziert.
Zuletzt kam die Nachricht aus dem eigentlich kriegsgeläuterten und atombombengeschädigten Japan. Auch hier hat man nun den pazifistischen Grundsätzen doch wieder abgeschworen und will nunmehr ebenfalls voll auf Aufrüstung setzen. Der Virus hat offenbar auch hier schon den gesamten Organismus befallen. Jetzt also auch Japan ist schwer betroffen, neben Europa, China, Kanada, Russland, Australien, Indien…
Der A-Virus ist wirklich schon überall auf dieser Welt angekommen. Man muss wohl von einer Pandemie sprechen.
Nun ist es wichtig, Patient 0 auszumachen, um die Dynamik der Ausbreitung zu brechen. Patient 0 entstammt nach überwiegender Expertenmeinung aus den USA, denn:
Hier ist der A-Virus von jeher am verbreitetsten.
Hier stehen die größten Laboratorien, in denen der Virus kultiviert und besonders scharf gemacht wird, sogenannte „Waffenfabriken“.
Hier hat man den neuen Virenstamm auch regelrecht herbeigezüchtet, indem man in den letzten Jahren die diversen Abrüstungsverträge schlichtweg aufgekündigt hat. (Abrüstung = Disarmament = Vitamin D, verringert Infektanfälligkeit enorm!)
Zum Glück gibt es ein Gegenmittel, das man nur wieder neu anrühren muss.
Eine Impfung, die intrakardial verabreicht wird, also in die Herzen der Menschen hinein. In die Herzen der Vielen, fest in die DNA verbaut, sodass sie immun gegen den A-Virus werden. Wieder und wieder wird man boostern müssen, ehe sich eine gesamtgesellschaftliche Schutzwirkung entfaltet.
Die wichtigste Essenz der immunisierenden Arznei ist sicherlich der unerschütterliche Glaube an die prinzipielle Gleichwertigkeit aller Menschen, sowie die Einsicht, dass das Töten generell niemals eine gute Sache sein kann. Die Gewissheit, dass Diplomatie und Verständigung zwischen den Völkern stets Vorrang haben muss vor allem anderen, insbesondere vor Kapitalinteressen. Der unbedingte Wille, in jeglichem Vorfeld potentielle Kriegsursachen so konsequent zu beleuchten, dass sie sich im zwielichtigen Dunkel nie wieder krebsartig auswachsen können.
Fachleute empfehlen zudem einen sogenannten „Glockdown“ – ein Neologismus in Anspielung auf den Waffenhersteller „Glock“ und das Bonmot „Die Waffen nieder!“ von der anerkannten Friedensexpertin Bertha von Suttner.
Das anvisierte Ziel ist ganz klar: Zero War. Krieg (oder Wirtschaftskrieg) als politisches Mittel muss global auf 0 gesetzt werden. Diesem Ziel ist alles andere unterzuordnen.
Die Erdlinge, die einfach nur friedlich und einigermaßen gut auf der Erde leben möchte - und das ist die absolute Mehrheit auf diesem Planeten - müssen in diesen Angelegenheiten von Regierungen, Verantwortungsträgern und Tonangebern beständig gehört und ehrlich vertreten werden. Sie, die Vulnerablen in dieser Weltordnung, sollten nachhaltig geschützt werden vor den überbordenden Freiheiten der diversen Egoisten im großen Welt-Monopoly. Diese Gefährder, die das Gemeinwohl beständig untergraben, werden endlich auch mal einen Beitrag leisten und solidarisch sein müssen.
Werden diese Empfehlungen konsequent umgesetzt, wird der A-Virus in der Folge auf ein mildes Maß zurückgehen. Am Ende wird sich die Virusvariante R.1 durchsetzen (abgeleitet vom englischen „Rig“, also „Rüstung“, ohne exponentielles Wachstum).
Gänzlich verschwinden wird der Virus wohl nicht, aber die Gesellschaften werden resilient und gesund sein, sodass der Krankheitserreger keinen großen Schaden mehr anrichten kann.
Nur so kommen wir wieder raus aus dieser Pandemie, die schon viel zu lange grassiert.