Der Dichter schwimmt

4,00 Stern(e) 4 Bewertungen

JoteS

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich spendiere Dir noch eine letzte Zeile:

O jemineh, o jemineh!

Die Monade muss man verstehen aber tut man das, ist die ein sehr feiner Einfall.

Das Croissant ist unterwegs
und spielt den Leibnitz-Butterkeks
es gibt sich als Monade

Zerfließt in Dichters Tränen
zerrinnt wie all sein Sehnen
das finde ich sehr schade.
 

Walther

Mitglied
Hi JoteS,

danke für die 9. zeile, es sind aber absichtlich 8. auch deine weiterdichtung erfreut. und dein lob erst!

lg W.


lb Willibald,

manche reichen sind arm dran. manche arme leben im überfluß. irgendwie ist keiner zufrieden.

lg W.
 

JoteS

Foren-Redakteur
Teammitglied
»Ach!« - spricht er - »Die größte Freud' Ist doch die Zufriedenheit!!«

(Lehrer Lämpel, W. Busch Max und Motitz - einer meiner Lieblingsstellen)
 

Walther

Mitglied
Selbst der liebe Wilhelm Busch
Schrieb so manchen echten Stuss.
Auch für diesen gab's nen Tusch,
Was man schon beklagen muss.

meine lieblingsstelle aus vierzeiler2019. bis jetzt jedenfalls.
 

Mondnein

Mitglied
Ich ahne schon, Walther,

was für einen "Milchkaffee" Deine Lyrispiegelung säuft.

Dieses Elixier wird dann noch durch das "Frikassee" getopt. Das ist sagenhaft, zumal die "Dichter"-Selbstreferenz gar nicht das Lyrische Ich des Liedes ist. Die prima causa ist "die Liebste".
Es ist ein Liebeslied, über die Bande gespielt. Toll!

grusz, hansz
 
G

Gelöschtes Mitglied 20370

Gast
Der Dichter...Dem Dichter...Des Dichters...


Uns, den Gelangweilten, wird leider der Akkusativ vorenthalten. Das muss einen Grund haben. Natürlich: Die Monade wäre endgültig geplatzt (besser wohl: endlich) und der Autor müsste sich noch einmal um einen deutlich besseren Achtzeiler bemühen! Aber er, der Autor, sieht seine Kumpanei, die dieses Mal nicht anderes als so etwas wie Terzine für Hilfsschüler anbietet, und zwar: ohne einheitliche Hebungsstruktur, dafür mit Kadenzensalat, kennt die aba-Reimung nicht und - was das Allerschlimmste ist! - er bietet dem Autor auch noch sein ich an im letzten Vers. Da wusste der Autor, dass der Akkusativ ihn in Schwierigkeiten gebracht hätte und beließ alles bei klumpigem Frikassee, das auch über die Bande nicht geschmeidiger wurde - aber toll!
 

Walther

Mitglied
lb hansz,

danke für den hinweis auf die bande. "dichter allein zu haus" wäre sicherlich ein schöner auftakt für ein sequel.

ob der milchkaffee angereichert war? oder als folge einer schlechten nacht? wer weiß, wer weiß.

lg W.
 

Walther

Mitglied
lb Dyrk,

danke für deinen verriß. du arbeitest dich am dichter, seinem text und seinen kumpanen erneut ab. langweilt dich das nicht? es hat doch keinen sinn, die texte eines autors zu bearbeiten, von dem man sowieso nichts hält.

ich mache dir einen vorschlag, der dir und der lelu das leben erleichterte, wenn du ihn annähmst: ignoriere meine texte und meine kommentare einfach. meinerseits habe ich bei deinen texten damit bereits begonnen, weil ich mich aufgrund der erfahrung, die ich mit dir hatte, einfach nicht in der lage sehe, dich wirklich fair zu kritisieren. damit würde ich dem jeweiligen text evtl. nicht gerecht, und das halte ich nicht für in ordnung. die kommentare werden ab jetzt folgen.

in diesem sinne wünsche ich dir eine kreative zeit.

lg W.
 

Mondnein

Mitglied
Was mich als Leser zu Nachdenklichkeiten über den Milchkaffee angeregt hat, war (wenn ichs reflektiere) offensichtlich dieses herrliche Prädikat: Der Dichter "schwimmt". Das zwingt zu surrealistischer, metaphorischer, übertreibender oder lustiger Deutung des Milchkaffees.

Und zur Generalisierung: Dichter schwimmen.
 
Hallo Walther,
vorab möchte ich erklären, dass ich mit dem Kommentar von DoSchreiber nicht konform gehe, finde aber, dass er dir – bestimmt ungewollt – einen guten Tipp gegeben hat.
Es wäre doch witzig, wenn du wirklich den Akkusativ noch einbringen würdest.
Zum Beispiel:

Die Liebste zog doch gestern aus.
[blue]Den Dichter ließ sie gern zu Haus.[/blue]

Viele Grüße,
Marie-Luise
 

Walther

Mitglied
Hallo Marie-Luise,

danke für deinen freundlichen eintrag.

die idee ist nicht schlecht, aber dann fehlt der gag des letzten verses weg, der an "Kevin allein zu Haus" erinnert. diese assoziation möchte ich nur sehr ungern aufgeben, wie du sicherlich verstehst. :)

lg W.
 
Natürlich, lieber Walther, verstehe ich das. An "Kevin allein zu Haus" habe ich nicht gedacht.
Ich fand meine Version auch ganz witzig.

Nochmals Grüße von mir.
 

Walther

Mitglied
Hi Hansz,

... Der Dichter "schwimmt". Das zwingt zu surrealistischer, metaphorischer, übertreibender oder lustiger Deutung des Milchkaffees.

Und zur Generalisierung: Dichter schwimmen. ...
das war die absicht. das irreale der beschreibung reflektiert die unwirklichkeit der trennung im innern des "Dichters". und natürlich schwimmen wir dichter irgendwie all (manchmal uff dr brotsupp daher, wie die schwaben das so schön verballhornen).

lg W.
 

Oben Unten