Der herr der welt hat einen buckel

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Der herr der welt hat einen buckel
es sitzt ein roter zwerg darauf
der trällert, frisst und nebenbei
hebt er die freizeit auf

gib pfote, zieh die taschen blank
dies ist sein topf. das ist das rad
gewohnheitsgrau und kanzelschwank
kommt vor der tat

der herr der welt ist früh vergreist
sein kopf denkt sieben silben weit
und klickert voller heiterkeit
die fabel welche wachstum heißt .
 

Tula

Mitglied
Hallo Patrick

irgendwie denke ich jetzt an Schäuble ... :)

nein, ernsthaft. Gefällt mir auch. Vielleicht ginge in der ersten Strophe "Freiheit" statt "Freizeit" ?

LG
Tula
 
Der herr der welt hat einen buckel
es sitzt ein roter zwerg darauf
der trällert, frisst und nebenbei
hebt er die freiheit auf

gib pfote, zieh die taschen blank
dies ist sein topf. das ist das rad
gewohnheitsgrau und kanzelschwank
kommt vor der tat

der herr der welt ist früh vergreist
sein kopf denkt sieben silben weit
und klickert voller heiterkeit
die fabel welche wachstum heißt .
 

morgenklee

Mitglied
Der unsterbliche Greis / Gereimtes

Patrick Schuler

Sehr gekonnt, Patrick Schuler!

Nach diesem ersten Satz, traue ich mich,
etwas kleinkariert zu fragen: Warum bleibst Du
in der Rechtschreibung nicht konsequent?

Bei Kleinschreibung darfst Du auch das erste Wort
klein schreiben. Und warum mal ein Komma gesetzt
und mal darauf verzichtet?

Solch gelungene Gedichte dürfen m.E. ruhig
"formvollendet" daherkommen.

Weiter so!
 
Hallo morgenklee
Danke dir für die aufmunternden Worte.
Ich setzte die Interpunktion in Gedichten, der
Regel nach so, dass sie die Pausen besser darstellen.
Besonders einheitlich ist das nicht.

L.G
Patrick
 

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