Yurii
Mitglied
Der melodische Klang von Glas.
Die Jahre löschen die Erinnerungen,
die Bruchstücke meiner Kindheitstage.
Doch für immer blieb in meinem Gedächtnis
jener melodische Klang des Glases,
der mich so oft, so verräterisch, verfolgte.
Das Leben endet nicht, solange du eine gute Geschichte hast und jemanden, dem du sie erzählen kannst.
Es ist sehr, sehr lange her. Damals, als die Bäume groß waren und ihre Wurzeln durch den rissigen Asphalt drückten. So lange ist es her, dass es mir heute schwerfällt zu sagen, ob das alles wirklich geschehen ist.
Alle Ereignisse dieser kleinen Geschichte spielten sich in der ehemaligen Sowjetunion ab – in einer Zivilisation, die sich mit der Zeit selbst zerstörte und für die Menschen jener Epoche auf dem Planeten Erde nur noch als Relikt der Vergangenheit in Erinnerung geblieben ist. Denn das kommunistisch-sozialistische Modell hatte sich selbst überlebt.
Leere Flaschen verfolgten mich ständig. Aber warum war es mir als kleinem armen Jungen, der noch nicht einmal sieben Jahre alt war, so peinlich? Vielleicht, weil sich in meiner Awoska, meiner Netz-Einkaufstasche, leere Flaschen befanden, die nicht so aussahen wie die Flaschen der anderen Menschen – keine Flaschen mit bunten ausländischen Etiketten, sondern nur Flaschen von billigem Portwein.
Mein kindliches, noch nicht vollständig entwickeltes Bewusstsein war voller Zweifel, aber ich fand nirgendwo eine Antwort darauf. Vielleicht, weil sich nur wenige meiner Altersgenossen mit so etwas beschäftigten und ich keine andere Wahl hatte. Wegen meines Alters konnte ich das ganze Ausmaß unserer Armut noch nicht verstehen. Ich hatte keinen Vergleich und beruhigte mich mit dem Gedanken, dass vielleicht damals alle Menschen so lebten. Aber es war mir nicht egal, was die Menschen um mich herum über mich dachten. Diese Scham verfolgte mich Tag und Nacht. Es war mir auch deshalb peinlich, weil sich in meiner Netz-Einkaufstasche meistens Wein- und Wodkaflaschen befanden und nicht – wie bei anderen Menschen, die mit mir im Schnee in langen Schlangen standen – Flaschen von „Sowjetskoje Schampanskoje“, dem sowjetischen Sekt. Das mussten damals wohl glückliche und reiche Menschen sein, dachte ich. Irgendwie konnte man sehen, dass von ihnen eine innere Freude ausging. Aber ich verstand damals noch nicht, dass Menschen im Vergleich zum beobachtbaren Universum mit seinen 92 Milliarden Lichtjahren Durchmesser nur winzige Wesen sind.
Wenn ich wieder einmal zur Annahmestelle für Altglas ging, die nur ein paar hundert Schritte von meinem Haus entfernt war, klingelten diese leeren Flaschen verräterisch in meiner Awoska. Aus irgendeinem Grund war mir das unangenehm und peinlich. So sehr ich auch versuchte, vorsichtig zu sein und mich vor den Menschen um mich herum nicht zu verraten – die Flaschen erinnerten immer wieder mit ihrem melodischen Glasklang an ihre Anwesenheit.
Es gibt eine Version, nach der die Netz-Einkaufstasche Ende des 19. Jahrhunderts in der kleinen tschechischen Stadt Žďár nad Sázavou entstand. Doch ursprünglich war diese Erfindung gar nicht als Tasche gedacht, sondern als Haarschmuck für Frauen.
Das Geschäft, das sich der tschechische Unternehmer Krčil ausgedacht hatte, brachte jedoch nicht den erwarteten Gewinn. Der Artikel war bei den Kunden nicht besonders gefragt.
Vor jedem meiner Gänge zur Annahmestelle gab es in unserer Familie ein besonderes „Ritual“. Alle Flaschen wurden gründlich gewaschen, bis sie glänzten. Die Etiketten wurden unter fließendem Wasser entfernt. Andernfalls konnte es passieren, dass man lange in der Schlange stand und die Flaschen anschließend wieder nach Hause tragen musste. Flaschen mit Etiketten wurden nicht immer angenommen, und die Regeln für die Annahme von Altglas änderten sich fast von Tag zu Tag. Besonders gut waren die Flaschen von „Sowjetskoje Schampanskoje“. Sie gehörten zur Elite unter den Altglasflaschen und kosteten ganze 40 bis 45 Kopeken. Wodka- und Portweinflaschen dagegen wurden nur für 10 bis 15 Kopeken angenommen. Flaschen von ausländischen Likören und Spirituosen mit gebogenen Hälsen und bunten Etiketten wurden meistens zur Seite gestellt und gar nicht angenommen.
Einmal erlebte ich etwas Besonderes. Neben den Mülltonnen in unserem Hof entdeckte ich eine ganze Kiste voller leerer Flaschen von „Sowjetskoje Schampanskoje“. Natürlich erzählte ich sofort meinen Freunden aus dem Hof von diesem Fund. Wir mussten schnell etwas unternehmen, denn damals blieb eine solche „Ware“ nicht Lange einfach so liegen. Aber niemand zeigte wirklich Interesse. Die Kiste mit den Flaschen stand gefroren und von Eis umgeben für alle sichtbar da. Irgendwie musste man sie auftauen. Die Winter waren damals anders. Also musste ich mich selbst darum kümmern. Natürlich waren einige Flaschen zerbrochen oder hatten Risse. Aber ein paar konnte ich doch erfolgreich zur Annahmestelle bringen und dort abgeben. Ich erinnere mich nicht mehr daran, wofür ich damals mein „Kapital“ ausgegeben habe. Wahrscheinlich brachte ich die drei Rubel meiner Mutter. Sie war angenehm überrascht und fragte sich wohl, woher ihr Kind plötzlich so viel Geld hatte. Dabei gab es viele Versuchungen, wofür man dieses Geld hätte ausgeben können. Im Erdgeschoss unseres Hauses gab es ein Geschäft mit dem Namen „Gemüse und Obst“. Dort konnte man für ein paar Kopeken ägyptische Datteln oder Erdnüsse kaufen. Oder gegenüber, in der Apotheke, gab es etwas, das alle Kinder liebten: Hämatogen, eine süße Riegel-Spezialität.
Vor der Annahmestelle für Altglas stand immer eine lange Schlange.
Alle Menschen standen still und aufmerksam da. Sie sprachen nur leise miteinander, fast im Flüsterton, damit sie bloß nicht die Ruhe der Annahmestelle störten und – Gott bewahre – beim Annahme-Onkel in Ungnade fielen. Die eigenen Flaschen mussten streng nach Sorten auf einem schmalen hölzernen Fensterbrett neben einem kleinen Fenster aufgestellt werden. Oder auf einem kleinen Tisch aus Sperrholz, der daneben stand. Wenn der Tisch besetzt war, musste man seine Flaschen einfach auf dem Boden aufstellen. Wenn man endlich an der Reihe war, zählte der Annahme-Onkel die Flaschen blitzschnell und stellte sie dann auf seine eigene Art in eiserne Kisten. Wenn der Mann schlechte Laune hatte oder ihm irgendetwas an dir nicht gefiel, stellte er deine Flaschen einfach zur Seite. Dann musste man mit den vollen Netz-Einkaufstaschen wieder nach Hause gehen. Dort bekam ich dann meistens zu hören, dass ich irgendetwas falsch gemacht hätte. Meine Eltern versuchten mir zu erklären, dass ich wohl etwas falsch gemacht hatte und dass ich noch einmal zur Annahmestelle zurückgehen sollte. Also ging ich wieder dorthin und musste erneut eine lange Schlange von einer Stunde oder sogar länger überstehen. Denn es gab viele Menschen wie mich, die sagten: „Aber ich habe doch schon in der Schlange gestanden!“ Oder: „Ich war schon früher hier und meine Reihe ist bereits vorbei!“ Menschen waren eben Menschen. Niemand nahm Rücksicht auf den anderen. Auch auf das Alter eines Kindes nahm niemand Rücksicht. In der allgemeinen Schlange dachte jeder nur an sich selbst. Dieser Annahme-Onkel sah manchmal sehr seltsam aus.
Er schwankte leicht hin und her und wiederholte oft die Worte: „Frajerok, Frajerok.“ Was dieses Wort bedeutete und ob es etwas Gutes oder Schlechtes war, verstand ich damals natürlich noch nicht. Wenn der Onkel die Flaschen zählte und auf Schäden überprüfte, fuhr er mit seinem Finger über jeden Flaschenhals. Auf seiner Hand konnte man eine Tätowierung sehen. Eine nackte Frau mit einem großen Dolch. Daneben stand:„Wassja – Liebe bis zum Grab.“
Wie unsere Generation weiß, war die Qualität fast aller Produkte in der ehemaligen Sowjetunion hoch. Und die Awoska war dabei keine Ausnahme. Wisst ihr eigentlich, warum sowjetische Netz-Einkaufstaschen fast nie rissen? Heute lebt eine Plastiktüte meistens nur vom Geschäft bis nach Hause. Aber in der Sowjetunion gab es eine eigene „Supertasche“ – die Awoska. Sie war leicht, unauffällig und gleichzeitig sehr geräumig. Man konnte sie in die Tasche stecken und sie konnte so viel Gewicht tragen, dass moderne Plastiktüten daneben nervös rascheln würden. Für ihre Herstellung verwendete man besonders starke Fäden. So stark, dass es den sowjetischen Herstellern gelang, die Tragkraft der Awoska auf unglaubliche 70 Kilogramm zu erhöhen! Das ist selbst nach heutigen Maßstäben eine beeindruckende Leistung. Heute ist es schwer, Taschen oder Plastiktüten zu finden, die eine solche Belastung aushalten.
Der Name „Awoska“ entstand nicht zufällig. Es gibt eine Version, nach der Verkäufer und Käufer oft sagten: „Awos prigoditsja“ – „Vielleicht kann man sie ja gebrauchen.“ Und tatsächlich verließen viele Menschen das Haus damals nicht ohne diese Tasche. Denn man wusste nie, was plötzlich in einem Geschäft verkauft wurde. Vielleicht Wurst. Vielleicht Orangen. Vielleicht irgendwelche seltenen Konserven. Das größte Geheimnis der Awoska war ihre Einfachheit. Kein dünnes Plastik. Keine billige Wegwerfware. Die starken Fäden dehnten sich unter dem Gewicht und verteilten die Last. So konnte die Tasche problemlos Kartoffeln, Drei-Liter-Gläser, Milchflaschen und alles andere tragen, was man damals irgendwo bekommen konnte. Sie zu zerreißen war keine leichte Aufgabe. Manchmal hängten die Menschen ihre Awoska mit Lebensmitteln im Winter einfach aus dem Fenster. Dann ersetzte sie den Kühlschrank.
Es kam auch vor, dass ich ausgerechnet während der Mittagspause zur Annahmestelle kam. Aber wenn alles gut lief, war man der glücklichste Junge der Welt. Der Annahme-Onkel schüttete einem eine große Menge Kleingeld in die kleine Kinderhand. Manchmal waren sogar ein paar Papier-Rubel dabei. Dann war man unendlich glücklich und lief mit dem Gefühl, eine wichtige Aufgabe erfüllt zu haben, nach Hause zu den Eltern. Aber natürlich gab es auch hier wieder versteckte Schwierigkeiten, die ich wegen meiner kindlichen Naivität zunächst nicht bemerkte. In vielen Annahmestellen für Altglas wurde betrogen. Wenn man dann noch einmal von zu Hause losgeschickt wurde, um dem Annahme-Onkel mitzuteilen, dass sich in der Netz-Einkaufstasche Flaschen im Wert von genau drei Rubeln befunden hatten, begann in der Schlange ein echtes „Armageddon“. Danach schloss der Annahme-Onkel unter lautem Geschrei, Beschimpfungen und Flüchen seine Annahmestelle. Dann musste man sich eben mit dem zufriedengeben, was man bekommen hatte.
Aber warum wurde diese Netz-Einkaufstasche eigentlich Awoska genannt? Dieser Name soll ihr im Jahr 1935 gegeben worden sein. Dabei spielte der berühmte sowjetische Humorist Arkadi Raikin eine wichtige Rolle. In einem seiner Bühnenauftritte spielte er einen Mann, der eine Netz-Einkaufstasche in der Hand hielt. Während seiner komischen Nummer wiederholte er immer wieder: „Und das ist eine Awoska … Vielleicht bringe ich ja etwas darin nach Hause.“ Das Publikum nahm diesen Witz begeistert auf. Applaus und lautes Lachen waren leicht zu verstehen. Denn dieser Satz war in einer Zeit des Mangels besonders aktuell. Die sowjetischen Bürger wollten so gerne etwas im Geschäft kaufen und nach Hause bringen. Doch die Regale in den Geschäften waren leer oder fast leer.
Zu Hause, nachdem diese fast unmögliche Mission endlich erfolgreich erfüllt war und das Geld noch einmal genau gezählt worden war, ging ich mit derselben Awoska weiter. Diesmal befand sich darin bereits ein Drei-Liter-Glas. Mein Weg führte über die Straße zu einem Genossenschaftsgeschäft mit dem Namen „Gaben des Waldes“. Dort kaufte ich für meinen Vater hausgemachten Wein vom Fass. Aber noch größer war mein kindliches Glück, wenn ich es mir manchmal leisten konnte, eine orientalische Süßigkeit wie Rahat-Lokum oder Nougat zu kaufen. Und wenn nicht, dann war ich schon glücklich, wenigstens einen kurzen Blick auf dieses wunderbare Süßwaren-Wunder mit Nüssen zu werfen, das in einer transparenten Verpackung hinter der Glasvitrine lag. Mein Wachstum erlaubte es mir damals allerdings nicht immer, alles richtig zu sehen.
Ich erinnere mich auch daran, dass unter unserem Haus Automaten für kohlensäurehaltiges Wasser standen. Es waren viele. Diese Automaten funktionierten sogar nachts. Im Sommer konnte man ihre Motoren deutlich durch die offenen Fenster der Wohnungen hören. Meine Eltern gaben mir eine Menge Kleingeld – Ein- und Drei-Kopeken-Münzen. Damit konnte ich ein ganzes Drei-Liter-Glas mit Wasser und Sirup füllen. Dann trug ich das Glas vorsichtig in meiner Awoska nach Hause und hoffte natürlich, es nicht zu zerbrechen.
Viele Menschen betrachten die Netz-Einkaufstasche als ein Symbol des sowjetischen Alltags. Es gibt heute mehrere Versionen über ihren Ursprung. So wurde zum Beispiel bereits im Jahr 1898 in einem Brief erwähnt, dass französische Köchinnen auf den Märkten Netztaschen für Gemüse benutzten. Der Schriftsteller Anton Pawlowitsch Tschechow schrieb darüber in einem Brief an seine Schwester Maria. Der Brief entstand im Jahr 1898 in der französischen Stadt Nizza.
Doch am meisten liebten die Menschen in der Sowjetunion dieses besondere Accessoire. Die praktischen Sowjetbürger verstanden schnell, dass eine Netz-Einkaufstasche sehr geräumig und gleichzeitig stabil war. Außerdem nahm sie nur wenig Platz ein. Vielleicht wäre die Awoska nicht so beliebt geworden, wenn sie Konkurrenz gehabt hätte. Aber die Bürger der Sowjetunion hatten bei vielen Waren nur eine sehr kleine Auswahl. Und bei Taschen gab es praktisch gar nichts auszuwählen – außer der Awoska. In den Geschäften der Sowjetunion gab es keine Plastiktüten im heutigen Sinn. Für einen sowjetischen Menschen war die Awoska deshalb nicht einfach nur eine Tasche. Sie war ein Symbol einer ganzen Epoche.
Eine Zeit, in der man Dinge für eine lange Lebensdauer herstellte und nicht nur für den nächsten Einkauf. Natürlich hatte die Awoska trotz all ihrer Vorteile auch einige Nachteile. Erstens konnten alle Menschen sehen, was sich in der Tasche befand. Und zweitens war sie für sehr kleine Gegenstände nicht besonders geeignet. Diese konnten unbemerkt durch die großen Maschen der Tasche fallen.
Und hattet ihr zu Hause eine Awoska? Oder liegt vielleicht irgendwo noch heute eine solche Netz-Legende herum?
Erinnert ihr euch daran, was man normalerweise darin getragen hat?
Damals sagte man: „Vielleicht kaufe ich unterwegs etwas und lege es in meine Awoska.“
Zweisprachige Fassung
Deutsche Übersetzung mit russischem Originaltext.
Мелодичный звон стекла.
Cтирают в памяти года,
Моего детства дней осколки,
Но в памяти остался навсегда,
Тот мелодичный звона стекла,
Что часто так, предательски, преследовал меня.
Жизнь не заканчивается, пока у тебе есть хорошая история и у тебя есть кому ее рассказать.
Это было очень, очень давно, тогда, когда деревья были большими и оголяли свои корни сквозь потрескавшийся асфальт. Так давно, что я сейчас затрудняюсь сказать, было ли это вообще, на самом деле.
Все действия этого небольшого рассказа происходили в бывшем СССР, в цивилизации, которая со временем самоуничтожилась и осталась в памяти для жителей той эпохи, на планете Земля, всего лишь как пережиток прошлого. Потому, как коммуно-социалистическая модель себя изжила.
Пустые бутылки постоянно преследовали меня. Но почему же мне маленькому нищеброду, в своих неполных семь лет, было так неловко от этого. Может потому, что в моей авоське были пустые бутылки не такие, как у всех - с красочными заграничными этикетками, а только с под дешевого портвейна.
Мое детское, еще не сформировавшееся сознание билось в сомнениях, но ни где я не находил на это ответа. Возможно потому, что из моих сверстников мало кто занимался этим, а мне некуда было от этого деться. Полноту своего нищебродства я не мог оценить ввиду возраста, не видя сравнения и я успокаивал себя тем, что возможно так жили тогда все. Но мне было не все равно, что думают про меня те люди, которые окружали меня. Этот стыд всегда преследовал меня и днем и ночью. Было стыдно еще от того, что постоянная коллекция моей авоськи состояла больше из винных и водочных бутылок, а не так, как у других людей, стоявших со мной на снегу в длинных очередях, с под "Советского Шампанского". Это наверное были счастливые и богатые люди, почему-то тогда думал я. По всему было видно, что от них исходила какая-то внутренняя радость. Но я еще не понимал тогда, что люди это всего лишь крошечные существа по сравнению с наблюдаемой Вселенной шириной 92 миллиарда световых лет.
Когда я шел в очередной раз в пункт приема стеклотары, который был в сотни шагах от моего дома, они, эти пустые бутылки предательски звенели в моей авоське. Мне было от этого почему-то неловко и стыдно. Как я не старался быть аккуратнее, чтобы не выдавать себя окружающим, но они то и дело напоминали о себе своим мелодичным стеклянным звоном.
Существует версия, согласно которой сетчатая сумка появилась на закате 19 века в небольшом чешском городке Ждяр-на-Сазаве. Но это изобретение было задумано не как сумка, а в качестве женского аксессуара для волос. Однако дело, задуманное чешским предпринимателем Крчилем, не принесло ожидаемого дохода, а товар не был высоко востребован среди потребителей.
Перед моим походом всегда проходил в нашей семье "ритуал". Все бутылки были до блеска вымыты, со снятыми под проточной водой этикетками, в противном случае можно было отстоять очередь и принести их домой обратно. С бутылочными этикетками их не всегда принимали и правила приёма стеклотары менялись день ото дня. Хорошо шли бутылки с под «шампуни» "Советского Шампанского", это была элита стеклотары и стоила такая бутылка целых 40-45 копеек, когда водочные и бутылки с под портвейна принимали по 10-15 копеек. Бутылки с под заграничных ликёроводочных, с изогнутым горлышком и красочными этикетками, как правило, отставляли в сторону и не брали.
Был у меня такой случай. Я обнаружил возле мусорника, что находился во дворе моего дома целый ящик пустых бутылок с под "Советского Шампанского". Первым же делом о такой находке сообщил своим дворовым товарищам. Нужно было что-то быстро предпринимать, потому как в то время такой "товар" просто так не залёживался. Но ни кто не проявил по этому поводу ни какой инициативы. Ящик с тарой стоял замёрзший, во льду, у всех на виду и его надо было каким-то образом размораживать. Зимы тогда были другими. Пришлось этим всем заниматься мне самому. Какие то бутылки конечно же были треснуты, но, а несколько всё-таки удалось благополучно доставить в пункт приёма и сдать. Не помню уже, на что я потратил тогда свой "капитал", скорее всего отнёс и отдал этих три рубля своей матери, которая была приятно удивлена, откуда у её ребёнка ходят такие большие деньги. Хотя, соблазна было много, куда можно было бы потратить эти деньги. На первом этаже дома у нас был магазин "ОВОЧІ ФРУКТИ", где за сущие копейки в продаже были египетские финики, арахис или же через дорогу в аптеке всеми детьми любимый в плитках Гематоген.
Возле пункта приема стеклотары всегда была большая очередь. Все люди стояли насторожено тихо, общались между собой только шёпотом, чтобы ни дай бог не нарушить покой местного пункта приёма, чтобы не дай бог попасть в немилость дяди приёмщика.
Свои бутылки нужно было выстроить строго по сериям на узеньком деревянном подоконнике возле маленького окошка или же на небольшом сколоченном из фанеры столике, что стоял рядом. А если столик был занят, нужно было расставлять свои бутылки прямо на земле. Когда подходила твоя очередь, приёмщик с быстротой молнии пересчитывал их и расставлял уже в железные ящики для тары, по своему. Если приемщик был не в настроении или же ему что-то в тебе не понравилось, он отставлял тобой принесенные бутылки в сторону и приходилось идти с полными авоськами обратно, где дома получал «от ворот поворот». Мои родители пытались объяснить мне, что это я сделал что-то не так и чтобы я возвращался к пункту приёма, где в очередной раз мне приходилось отстаивать часовую очередь. Потому что таких, как я со словами - «а я уже стоял в очереди» или «я уже занимал раньше и моя очередь прошла» было не мало. Люди как люди. Ни кто не считался друг с другом, с возрастом ребенка так же, в общей очереди все думали только про себя.
Этот дядя приёмщик местами выглядел очень странно, слегка шатаясь и что обозначало слово - "фраерок, фраерок", что так часто повторял он, хорошо это или плохо, я еще тогда не понимал. Когда дядя считал и проверял на сколы бутылки, проводя пальцем по каждому горлышку, на руке у него была видна нарисованная голая тётя с большим кинжалом и надписью "Вася, любовь до гроба".
Как известно нашему поколению, в бывшем СССР качество любой продукции было высоким и авоська не была в этом отношении исключением. А вы знаете, почему советские авоськи почти никогда не рвались? Сегодня пластиковый пакет живёт от магазина до дома. А в СССР была своя «суперсумка» — авоська. Удобна тем, что лёгкая и незаметная, опять же вместительная, помещалась в карман и при этом выдерживала столько, что современные пакеты рядом нервно шуршат. Для ее производства применялись прочные нити. Настолько прочные, что отечественному производителю удалось повысить грузоподъемность авоськи аж до 70 кг! Следует отметить, что это высокий показатель даже по нынешним меркам. Сегодня трудно найти сумки или пакеты, выдерживающие такую весовую нагрузку.
Название появилось не случайно. Есть версия, что продавцы и покупатели говорили: «Авось пригодится». И действительно — без неё из дома часто не выходили. Ведь никогда не знаешь, что «выбросят» в магазин: колбасу, апельсины или дефицитные консервы. Главный секрет авоськи это её простота. Никакого тонкого пластика и одноразовой экономии. Крепкие нити растягивались под грузом, распределяли вес, и сумка спокойно несла картошку, трёхлитровые банки, бутылки молока и всё, что удавалось в то время достать. Порвать её было задачей не из лёгких. Иногда такие авоськи с продуктами вывешивали с окна в зимнее время, так они заменяли холодильник.
Бывало и такое, что приходилось попадать в приёмный пункт на обед, ну а если все складывалось удачно, ты был самым счастливым ребёнком на свете. Тебе дядя насыпал в твою детскую ладошку огромную кучу мелочи, да еще и с несколькими бумажными рублями и ты безгранично счастлив, с чувством выполненного долга бежал к родителям домой. Но, опять же, конечно были и подводные камни, которых сразу из-за своей детской наивности не замечал. В большинстве случаев в пунктах приёма стеклотары обманывали. Когда же тебя в очередной раз "футболили" из дому, чтобы сообщить приёмщику о том, что у тебя в авоське было ровным счетом на три рубля посчитанных бутылок, то в очереди происходил настоящий "Армагеддон". После которого приемщик со страшным шумом и руганью с матюками закрывал свой пункт приёма стеклотары. Приходилось довольствоваться тем что есть.
Но почему же всё-таки сетчатую сумку назвали авоськой? Данное название было присвоено ей в 1935 году. И в этом не последнюю роль сыграл знаменитый юморист Аркадий Райкин. В одном из своих эстрадных выступлений он представил собою образ мужика, который держал в своих руках сетчатую хозяйственную сумку. На протяжении комического номера он периодически повторял фразу: «А это авоська... Авось-ка я что-нибудь в ней принесу...». Данная шутка была воспринята отечественной аудиторией восторженно. Овации и разительный смех зрителей можно понять, ведь фраза была более чем актуальна в эпоху дефицита. А советским гражданам так хотелось что-нибудь купить в магазине и принести домой. Да только полки в магазинах были пустые или почти пустые.
Дома же, когда эта невыполнимая миссия была благополучно мною выполнена и снова в аккурат была перечислена выручка, с той же авоськой и уже трех литровой банкой в ней, мой путь лежал через дорогу в кооперативный магазин «Дари Лiciв». Здесь я покупал для отца домашнее вино на разлив. Но сверх детского счастья было, когда мог позволить себе иногда купить восточную сладость рахат-лукум или нугу. В крайнем случае, просто бросить мимолетный взгляд на то кондитерское чудо с орехами, что лежало на стеклянном прилавке в прозрачной обертке. Мой рост не позволял мне тогда в полной мере сделать это.
Еще помню, под нашим домом стояли автоматы газированной воды. Их было много. Эти автоматы работали даже ночью, моторы которых отчетливо были слышны через открытые окна жилых квартир летом. Мне выдавали родители кучу мелочи - по одной, три копейки, чтобы я набирал полную трёхлитровую банку воды с сиропом, которую потом, осторожно, чтобы не разбить нёс домой в авоське.
Многие считают сетчатую сумку символом советского быта. Стоит отметить, что на сегодняшний день имеется несколько версий относительно происхождения данной вещицы. Так, про сетчатые мешки для овощей, с которыми французские кухарки совершали покупки на рынках, упоминалось в письме, адресованном писателем Антоном Павловичем Чеховым своей сестре Марии. Написано оно было в 1898 году в городе Ницца.
Но больше всего этот аксессуар полюбился населению СССР. Практичные советские люди быстро смекнули, что сетчатая сумка весьма вместительна и прочна. А еще она занимает мало места. Вполне возможно, что популярность авоськи не была столь высока, если бы у нее были конкуренты. Однако у граждан СССР был весьма маленький выбор любых товаров. Что же касается сумок, то здесь и выбирать было нечего, кроме авоськи. В Советском Союзе магазины не имели в ассортименте полиэтиленовых пакетов. Для советского человека авоська была не просто сумкой. Это был символ эпохи — времени, когда вещи старались делать надолго, а не до первой покупки.
При всех преимуществах у авоськи имелись определенные недостатки. Во-первых, все размещенные в такой сумке продукты были видны окружающим. А во-вторых, она была неудобна для перемещения слишком мелких товаров, поскольку они могли незаметно для хозяина выпасть из авоськи.
А у вас дома была авоська? Или, может быть, до сих пор где-то лежит такая сетчатая «легенда»?
Помните, что обычно в ней носили?
Тогда говорили так: "Авось-ка я чего-нибудь куплю по пути и положу в авоську".
Die Jahre löschen die Erinnerungen,
die Bruchstücke meiner Kindheitstage.
Doch für immer blieb in meinem Gedächtnis
jener melodische Klang des Glases,
der mich so oft, so verräterisch, verfolgte.
Das Leben endet nicht, solange du eine gute Geschichte hast und jemanden, dem du sie erzählen kannst.
Es ist sehr, sehr lange her. Damals, als die Bäume groß waren und ihre Wurzeln durch den rissigen Asphalt drückten. So lange ist es her, dass es mir heute schwerfällt zu sagen, ob das alles wirklich geschehen ist.
Alle Ereignisse dieser kleinen Geschichte spielten sich in der ehemaligen Sowjetunion ab – in einer Zivilisation, die sich mit der Zeit selbst zerstörte und für die Menschen jener Epoche auf dem Planeten Erde nur noch als Relikt der Vergangenheit in Erinnerung geblieben ist. Denn das kommunistisch-sozialistische Modell hatte sich selbst überlebt.
Leere Flaschen verfolgten mich ständig. Aber warum war es mir als kleinem armen Jungen, der noch nicht einmal sieben Jahre alt war, so peinlich? Vielleicht, weil sich in meiner Awoska, meiner Netz-Einkaufstasche, leere Flaschen befanden, die nicht so aussahen wie die Flaschen der anderen Menschen – keine Flaschen mit bunten ausländischen Etiketten, sondern nur Flaschen von billigem Portwein.
Mein kindliches, noch nicht vollständig entwickeltes Bewusstsein war voller Zweifel, aber ich fand nirgendwo eine Antwort darauf. Vielleicht, weil sich nur wenige meiner Altersgenossen mit so etwas beschäftigten und ich keine andere Wahl hatte. Wegen meines Alters konnte ich das ganze Ausmaß unserer Armut noch nicht verstehen. Ich hatte keinen Vergleich und beruhigte mich mit dem Gedanken, dass vielleicht damals alle Menschen so lebten. Aber es war mir nicht egal, was die Menschen um mich herum über mich dachten. Diese Scham verfolgte mich Tag und Nacht. Es war mir auch deshalb peinlich, weil sich in meiner Netz-Einkaufstasche meistens Wein- und Wodkaflaschen befanden und nicht – wie bei anderen Menschen, die mit mir im Schnee in langen Schlangen standen – Flaschen von „Sowjetskoje Schampanskoje“, dem sowjetischen Sekt. Das mussten damals wohl glückliche und reiche Menschen sein, dachte ich. Irgendwie konnte man sehen, dass von ihnen eine innere Freude ausging. Aber ich verstand damals noch nicht, dass Menschen im Vergleich zum beobachtbaren Universum mit seinen 92 Milliarden Lichtjahren Durchmesser nur winzige Wesen sind.
Wenn ich wieder einmal zur Annahmestelle für Altglas ging, die nur ein paar hundert Schritte von meinem Haus entfernt war, klingelten diese leeren Flaschen verräterisch in meiner Awoska. Aus irgendeinem Grund war mir das unangenehm und peinlich. So sehr ich auch versuchte, vorsichtig zu sein und mich vor den Menschen um mich herum nicht zu verraten – die Flaschen erinnerten immer wieder mit ihrem melodischen Glasklang an ihre Anwesenheit.
Es gibt eine Version, nach der die Netz-Einkaufstasche Ende des 19. Jahrhunderts in der kleinen tschechischen Stadt Žďár nad Sázavou entstand. Doch ursprünglich war diese Erfindung gar nicht als Tasche gedacht, sondern als Haarschmuck für Frauen.
Das Geschäft, das sich der tschechische Unternehmer Krčil ausgedacht hatte, brachte jedoch nicht den erwarteten Gewinn. Der Artikel war bei den Kunden nicht besonders gefragt.
Vor jedem meiner Gänge zur Annahmestelle gab es in unserer Familie ein besonderes „Ritual“. Alle Flaschen wurden gründlich gewaschen, bis sie glänzten. Die Etiketten wurden unter fließendem Wasser entfernt. Andernfalls konnte es passieren, dass man lange in der Schlange stand und die Flaschen anschließend wieder nach Hause tragen musste. Flaschen mit Etiketten wurden nicht immer angenommen, und die Regeln für die Annahme von Altglas änderten sich fast von Tag zu Tag. Besonders gut waren die Flaschen von „Sowjetskoje Schampanskoje“. Sie gehörten zur Elite unter den Altglasflaschen und kosteten ganze 40 bis 45 Kopeken. Wodka- und Portweinflaschen dagegen wurden nur für 10 bis 15 Kopeken angenommen. Flaschen von ausländischen Likören und Spirituosen mit gebogenen Hälsen und bunten Etiketten wurden meistens zur Seite gestellt und gar nicht angenommen.
Einmal erlebte ich etwas Besonderes. Neben den Mülltonnen in unserem Hof entdeckte ich eine ganze Kiste voller leerer Flaschen von „Sowjetskoje Schampanskoje“. Natürlich erzählte ich sofort meinen Freunden aus dem Hof von diesem Fund. Wir mussten schnell etwas unternehmen, denn damals blieb eine solche „Ware“ nicht Lange einfach so liegen. Aber niemand zeigte wirklich Interesse. Die Kiste mit den Flaschen stand gefroren und von Eis umgeben für alle sichtbar da. Irgendwie musste man sie auftauen. Die Winter waren damals anders. Also musste ich mich selbst darum kümmern. Natürlich waren einige Flaschen zerbrochen oder hatten Risse. Aber ein paar konnte ich doch erfolgreich zur Annahmestelle bringen und dort abgeben. Ich erinnere mich nicht mehr daran, wofür ich damals mein „Kapital“ ausgegeben habe. Wahrscheinlich brachte ich die drei Rubel meiner Mutter. Sie war angenehm überrascht und fragte sich wohl, woher ihr Kind plötzlich so viel Geld hatte. Dabei gab es viele Versuchungen, wofür man dieses Geld hätte ausgeben können. Im Erdgeschoss unseres Hauses gab es ein Geschäft mit dem Namen „Gemüse und Obst“. Dort konnte man für ein paar Kopeken ägyptische Datteln oder Erdnüsse kaufen. Oder gegenüber, in der Apotheke, gab es etwas, das alle Kinder liebten: Hämatogen, eine süße Riegel-Spezialität.
Vor der Annahmestelle für Altglas stand immer eine lange Schlange.
Alle Menschen standen still und aufmerksam da. Sie sprachen nur leise miteinander, fast im Flüsterton, damit sie bloß nicht die Ruhe der Annahmestelle störten und – Gott bewahre – beim Annahme-Onkel in Ungnade fielen. Die eigenen Flaschen mussten streng nach Sorten auf einem schmalen hölzernen Fensterbrett neben einem kleinen Fenster aufgestellt werden. Oder auf einem kleinen Tisch aus Sperrholz, der daneben stand. Wenn der Tisch besetzt war, musste man seine Flaschen einfach auf dem Boden aufstellen. Wenn man endlich an der Reihe war, zählte der Annahme-Onkel die Flaschen blitzschnell und stellte sie dann auf seine eigene Art in eiserne Kisten. Wenn der Mann schlechte Laune hatte oder ihm irgendetwas an dir nicht gefiel, stellte er deine Flaschen einfach zur Seite. Dann musste man mit den vollen Netz-Einkaufstaschen wieder nach Hause gehen. Dort bekam ich dann meistens zu hören, dass ich irgendetwas falsch gemacht hätte. Meine Eltern versuchten mir zu erklären, dass ich wohl etwas falsch gemacht hatte und dass ich noch einmal zur Annahmestelle zurückgehen sollte. Also ging ich wieder dorthin und musste erneut eine lange Schlange von einer Stunde oder sogar länger überstehen. Denn es gab viele Menschen wie mich, die sagten: „Aber ich habe doch schon in der Schlange gestanden!“ Oder: „Ich war schon früher hier und meine Reihe ist bereits vorbei!“ Menschen waren eben Menschen. Niemand nahm Rücksicht auf den anderen. Auch auf das Alter eines Kindes nahm niemand Rücksicht. In der allgemeinen Schlange dachte jeder nur an sich selbst. Dieser Annahme-Onkel sah manchmal sehr seltsam aus.
Er schwankte leicht hin und her und wiederholte oft die Worte: „Frajerok, Frajerok.“ Was dieses Wort bedeutete und ob es etwas Gutes oder Schlechtes war, verstand ich damals natürlich noch nicht. Wenn der Onkel die Flaschen zählte und auf Schäden überprüfte, fuhr er mit seinem Finger über jeden Flaschenhals. Auf seiner Hand konnte man eine Tätowierung sehen. Eine nackte Frau mit einem großen Dolch. Daneben stand:„Wassja – Liebe bis zum Grab.“
Wie unsere Generation weiß, war die Qualität fast aller Produkte in der ehemaligen Sowjetunion hoch. Und die Awoska war dabei keine Ausnahme. Wisst ihr eigentlich, warum sowjetische Netz-Einkaufstaschen fast nie rissen? Heute lebt eine Plastiktüte meistens nur vom Geschäft bis nach Hause. Aber in der Sowjetunion gab es eine eigene „Supertasche“ – die Awoska. Sie war leicht, unauffällig und gleichzeitig sehr geräumig. Man konnte sie in die Tasche stecken und sie konnte so viel Gewicht tragen, dass moderne Plastiktüten daneben nervös rascheln würden. Für ihre Herstellung verwendete man besonders starke Fäden. So stark, dass es den sowjetischen Herstellern gelang, die Tragkraft der Awoska auf unglaubliche 70 Kilogramm zu erhöhen! Das ist selbst nach heutigen Maßstäben eine beeindruckende Leistung. Heute ist es schwer, Taschen oder Plastiktüten zu finden, die eine solche Belastung aushalten.
Der Name „Awoska“ entstand nicht zufällig. Es gibt eine Version, nach der Verkäufer und Käufer oft sagten: „Awos prigoditsja“ – „Vielleicht kann man sie ja gebrauchen.“ Und tatsächlich verließen viele Menschen das Haus damals nicht ohne diese Tasche. Denn man wusste nie, was plötzlich in einem Geschäft verkauft wurde. Vielleicht Wurst. Vielleicht Orangen. Vielleicht irgendwelche seltenen Konserven. Das größte Geheimnis der Awoska war ihre Einfachheit. Kein dünnes Plastik. Keine billige Wegwerfware. Die starken Fäden dehnten sich unter dem Gewicht und verteilten die Last. So konnte die Tasche problemlos Kartoffeln, Drei-Liter-Gläser, Milchflaschen und alles andere tragen, was man damals irgendwo bekommen konnte. Sie zu zerreißen war keine leichte Aufgabe. Manchmal hängten die Menschen ihre Awoska mit Lebensmitteln im Winter einfach aus dem Fenster. Dann ersetzte sie den Kühlschrank.
Es kam auch vor, dass ich ausgerechnet während der Mittagspause zur Annahmestelle kam. Aber wenn alles gut lief, war man der glücklichste Junge der Welt. Der Annahme-Onkel schüttete einem eine große Menge Kleingeld in die kleine Kinderhand. Manchmal waren sogar ein paar Papier-Rubel dabei. Dann war man unendlich glücklich und lief mit dem Gefühl, eine wichtige Aufgabe erfüllt zu haben, nach Hause zu den Eltern. Aber natürlich gab es auch hier wieder versteckte Schwierigkeiten, die ich wegen meiner kindlichen Naivität zunächst nicht bemerkte. In vielen Annahmestellen für Altglas wurde betrogen. Wenn man dann noch einmal von zu Hause losgeschickt wurde, um dem Annahme-Onkel mitzuteilen, dass sich in der Netz-Einkaufstasche Flaschen im Wert von genau drei Rubeln befunden hatten, begann in der Schlange ein echtes „Armageddon“. Danach schloss der Annahme-Onkel unter lautem Geschrei, Beschimpfungen und Flüchen seine Annahmestelle. Dann musste man sich eben mit dem zufriedengeben, was man bekommen hatte.
Aber warum wurde diese Netz-Einkaufstasche eigentlich Awoska genannt? Dieser Name soll ihr im Jahr 1935 gegeben worden sein. Dabei spielte der berühmte sowjetische Humorist Arkadi Raikin eine wichtige Rolle. In einem seiner Bühnenauftritte spielte er einen Mann, der eine Netz-Einkaufstasche in der Hand hielt. Während seiner komischen Nummer wiederholte er immer wieder: „Und das ist eine Awoska … Vielleicht bringe ich ja etwas darin nach Hause.“ Das Publikum nahm diesen Witz begeistert auf. Applaus und lautes Lachen waren leicht zu verstehen. Denn dieser Satz war in einer Zeit des Mangels besonders aktuell. Die sowjetischen Bürger wollten so gerne etwas im Geschäft kaufen und nach Hause bringen. Doch die Regale in den Geschäften waren leer oder fast leer.
Zu Hause, nachdem diese fast unmögliche Mission endlich erfolgreich erfüllt war und das Geld noch einmal genau gezählt worden war, ging ich mit derselben Awoska weiter. Diesmal befand sich darin bereits ein Drei-Liter-Glas. Mein Weg führte über die Straße zu einem Genossenschaftsgeschäft mit dem Namen „Gaben des Waldes“. Dort kaufte ich für meinen Vater hausgemachten Wein vom Fass. Aber noch größer war mein kindliches Glück, wenn ich es mir manchmal leisten konnte, eine orientalische Süßigkeit wie Rahat-Lokum oder Nougat zu kaufen. Und wenn nicht, dann war ich schon glücklich, wenigstens einen kurzen Blick auf dieses wunderbare Süßwaren-Wunder mit Nüssen zu werfen, das in einer transparenten Verpackung hinter der Glasvitrine lag. Mein Wachstum erlaubte es mir damals allerdings nicht immer, alles richtig zu sehen.
Ich erinnere mich auch daran, dass unter unserem Haus Automaten für kohlensäurehaltiges Wasser standen. Es waren viele. Diese Automaten funktionierten sogar nachts. Im Sommer konnte man ihre Motoren deutlich durch die offenen Fenster der Wohnungen hören. Meine Eltern gaben mir eine Menge Kleingeld – Ein- und Drei-Kopeken-Münzen. Damit konnte ich ein ganzes Drei-Liter-Glas mit Wasser und Sirup füllen. Dann trug ich das Glas vorsichtig in meiner Awoska nach Hause und hoffte natürlich, es nicht zu zerbrechen.
Viele Menschen betrachten die Netz-Einkaufstasche als ein Symbol des sowjetischen Alltags. Es gibt heute mehrere Versionen über ihren Ursprung. So wurde zum Beispiel bereits im Jahr 1898 in einem Brief erwähnt, dass französische Köchinnen auf den Märkten Netztaschen für Gemüse benutzten. Der Schriftsteller Anton Pawlowitsch Tschechow schrieb darüber in einem Brief an seine Schwester Maria. Der Brief entstand im Jahr 1898 in der französischen Stadt Nizza.
Doch am meisten liebten die Menschen in der Sowjetunion dieses besondere Accessoire. Die praktischen Sowjetbürger verstanden schnell, dass eine Netz-Einkaufstasche sehr geräumig und gleichzeitig stabil war. Außerdem nahm sie nur wenig Platz ein. Vielleicht wäre die Awoska nicht so beliebt geworden, wenn sie Konkurrenz gehabt hätte. Aber die Bürger der Sowjetunion hatten bei vielen Waren nur eine sehr kleine Auswahl. Und bei Taschen gab es praktisch gar nichts auszuwählen – außer der Awoska. In den Geschäften der Sowjetunion gab es keine Plastiktüten im heutigen Sinn. Für einen sowjetischen Menschen war die Awoska deshalb nicht einfach nur eine Tasche. Sie war ein Symbol einer ganzen Epoche.
Eine Zeit, in der man Dinge für eine lange Lebensdauer herstellte und nicht nur für den nächsten Einkauf. Natürlich hatte die Awoska trotz all ihrer Vorteile auch einige Nachteile. Erstens konnten alle Menschen sehen, was sich in der Tasche befand. Und zweitens war sie für sehr kleine Gegenstände nicht besonders geeignet. Diese konnten unbemerkt durch die großen Maschen der Tasche fallen.
Und hattet ihr zu Hause eine Awoska? Oder liegt vielleicht irgendwo noch heute eine solche Netz-Legende herum?
Erinnert ihr euch daran, was man normalerweise darin getragen hat?
Damals sagte man: „Vielleicht kaufe ich unterwegs etwas und lege es in meine Awoska.“
Zweisprachige Fassung
Deutsche Übersetzung mit russischem Originaltext.
Мелодичный звон стекла.
Cтирают в памяти года,
Моего детства дней осколки,
Но в памяти остался навсегда,
Тот мелодичный звона стекла,
Что часто так, предательски, преследовал меня.
Жизнь не заканчивается, пока у тебе есть хорошая история и у тебя есть кому ее рассказать.
Это было очень, очень давно, тогда, когда деревья были большими и оголяли свои корни сквозь потрескавшийся асфальт. Так давно, что я сейчас затрудняюсь сказать, было ли это вообще, на самом деле.
Все действия этого небольшого рассказа происходили в бывшем СССР, в цивилизации, которая со временем самоуничтожилась и осталась в памяти для жителей той эпохи, на планете Земля, всего лишь как пережиток прошлого. Потому, как коммуно-социалистическая модель себя изжила.
Пустые бутылки постоянно преследовали меня. Но почему же мне маленькому нищеброду, в своих неполных семь лет, было так неловко от этого. Может потому, что в моей авоське были пустые бутылки не такие, как у всех - с красочными заграничными этикетками, а только с под дешевого портвейна.
Мое детское, еще не сформировавшееся сознание билось в сомнениях, но ни где я не находил на это ответа. Возможно потому, что из моих сверстников мало кто занимался этим, а мне некуда было от этого деться. Полноту своего нищебродства я не мог оценить ввиду возраста, не видя сравнения и я успокаивал себя тем, что возможно так жили тогда все. Но мне было не все равно, что думают про меня те люди, которые окружали меня. Этот стыд всегда преследовал меня и днем и ночью. Было стыдно еще от того, что постоянная коллекция моей авоськи состояла больше из винных и водочных бутылок, а не так, как у других людей, стоявших со мной на снегу в длинных очередях, с под "Советского Шампанского". Это наверное были счастливые и богатые люди, почему-то тогда думал я. По всему было видно, что от них исходила какая-то внутренняя радость. Но я еще не понимал тогда, что люди это всего лишь крошечные существа по сравнению с наблюдаемой Вселенной шириной 92 миллиарда световых лет.
Когда я шел в очередной раз в пункт приема стеклотары, который был в сотни шагах от моего дома, они, эти пустые бутылки предательски звенели в моей авоське. Мне было от этого почему-то неловко и стыдно. Как я не старался быть аккуратнее, чтобы не выдавать себя окружающим, но они то и дело напоминали о себе своим мелодичным стеклянным звоном.
Существует версия, согласно которой сетчатая сумка появилась на закате 19 века в небольшом чешском городке Ждяр-на-Сазаве. Но это изобретение было задумано не как сумка, а в качестве женского аксессуара для волос. Однако дело, задуманное чешским предпринимателем Крчилем, не принесло ожидаемого дохода, а товар не был высоко востребован среди потребителей.
Перед моим походом всегда проходил в нашей семье "ритуал". Все бутылки были до блеска вымыты, со снятыми под проточной водой этикетками, в противном случае можно было отстоять очередь и принести их домой обратно. С бутылочными этикетками их не всегда принимали и правила приёма стеклотары менялись день ото дня. Хорошо шли бутылки с под «шампуни» "Советского Шампанского", это была элита стеклотары и стоила такая бутылка целых 40-45 копеек, когда водочные и бутылки с под портвейна принимали по 10-15 копеек. Бутылки с под заграничных ликёроводочных, с изогнутым горлышком и красочными этикетками, как правило, отставляли в сторону и не брали.
Был у меня такой случай. Я обнаружил возле мусорника, что находился во дворе моего дома целый ящик пустых бутылок с под "Советского Шампанского". Первым же делом о такой находке сообщил своим дворовым товарищам. Нужно было что-то быстро предпринимать, потому как в то время такой "товар" просто так не залёживался. Но ни кто не проявил по этому поводу ни какой инициативы. Ящик с тарой стоял замёрзший, во льду, у всех на виду и его надо было каким-то образом размораживать. Зимы тогда были другими. Пришлось этим всем заниматься мне самому. Какие то бутылки конечно же были треснуты, но, а несколько всё-таки удалось благополучно доставить в пункт приёма и сдать. Не помню уже, на что я потратил тогда свой "капитал", скорее всего отнёс и отдал этих три рубля своей матери, которая была приятно удивлена, откуда у её ребёнка ходят такие большие деньги. Хотя, соблазна было много, куда можно было бы потратить эти деньги. На первом этаже дома у нас был магазин "ОВОЧІ ФРУКТИ", где за сущие копейки в продаже были египетские финики, арахис или же через дорогу в аптеке всеми детьми любимый в плитках Гематоген.
Возле пункта приема стеклотары всегда была большая очередь. Все люди стояли насторожено тихо, общались между собой только шёпотом, чтобы ни дай бог не нарушить покой местного пункта приёма, чтобы не дай бог попасть в немилость дяди приёмщика.
Свои бутылки нужно было выстроить строго по сериям на узеньком деревянном подоконнике возле маленького окошка или же на небольшом сколоченном из фанеры столике, что стоял рядом. А если столик был занят, нужно было расставлять свои бутылки прямо на земле. Когда подходила твоя очередь, приёмщик с быстротой молнии пересчитывал их и расставлял уже в железные ящики для тары, по своему. Если приемщик был не в настроении или же ему что-то в тебе не понравилось, он отставлял тобой принесенные бутылки в сторону и приходилось идти с полными авоськами обратно, где дома получал «от ворот поворот». Мои родители пытались объяснить мне, что это я сделал что-то не так и чтобы я возвращался к пункту приёма, где в очередной раз мне приходилось отстаивать часовую очередь. Потому что таких, как я со словами - «а я уже стоял в очереди» или «я уже занимал раньше и моя очередь прошла» было не мало. Люди как люди. Ни кто не считался друг с другом, с возрастом ребенка так же, в общей очереди все думали только про себя.
Этот дядя приёмщик местами выглядел очень странно, слегка шатаясь и что обозначало слово - "фраерок, фраерок", что так часто повторял он, хорошо это или плохо, я еще тогда не понимал. Когда дядя считал и проверял на сколы бутылки, проводя пальцем по каждому горлышку, на руке у него была видна нарисованная голая тётя с большим кинжалом и надписью "Вася, любовь до гроба".
Как известно нашему поколению, в бывшем СССР качество любой продукции было высоким и авоська не была в этом отношении исключением. А вы знаете, почему советские авоськи почти никогда не рвались? Сегодня пластиковый пакет живёт от магазина до дома. А в СССР была своя «суперсумка» — авоська. Удобна тем, что лёгкая и незаметная, опять же вместительная, помещалась в карман и при этом выдерживала столько, что современные пакеты рядом нервно шуршат. Для ее производства применялись прочные нити. Настолько прочные, что отечественному производителю удалось повысить грузоподъемность авоськи аж до 70 кг! Следует отметить, что это высокий показатель даже по нынешним меркам. Сегодня трудно найти сумки или пакеты, выдерживающие такую весовую нагрузку.
Название появилось не случайно. Есть версия, что продавцы и покупатели говорили: «Авось пригодится». И действительно — без неё из дома часто не выходили. Ведь никогда не знаешь, что «выбросят» в магазин: колбасу, апельсины или дефицитные консервы. Главный секрет авоськи это её простота. Никакого тонкого пластика и одноразовой экономии. Крепкие нити растягивались под грузом, распределяли вес, и сумка спокойно несла картошку, трёхлитровые банки, бутылки молока и всё, что удавалось в то время достать. Порвать её было задачей не из лёгких. Иногда такие авоськи с продуктами вывешивали с окна в зимнее время, так они заменяли холодильник.
Бывало и такое, что приходилось попадать в приёмный пункт на обед, ну а если все складывалось удачно, ты был самым счастливым ребёнком на свете. Тебе дядя насыпал в твою детскую ладошку огромную кучу мелочи, да еще и с несколькими бумажными рублями и ты безгранично счастлив, с чувством выполненного долга бежал к родителям домой. Но, опять же, конечно были и подводные камни, которых сразу из-за своей детской наивности не замечал. В большинстве случаев в пунктах приёма стеклотары обманывали. Когда же тебя в очередной раз "футболили" из дому, чтобы сообщить приёмщику о том, что у тебя в авоське было ровным счетом на три рубля посчитанных бутылок, то в очереди происходил настоящий "Армагеддон". После которого приемщик со страшным шумом и руганью с матюками закрывал свой пункт приёма стеклотары. Приходилось довольствоваться тем что есть.
Но почему же всё-таки сетчатую сумку назвали авоськой? Данное название было присвоено ей в 1935 году. И в этом не последнюю роль сыграл знаменитый юморист Аркадий Райкин. В одном из своих эстрадных выступлений он представил собою образ мужика, который держал в своих руках сетчатую хозяйственную сумку. На протяжении комического номера он периодически повторял фразу: «А это авоська... Авось-ка я что-нибудь в ней принесу...». Данная шутка была воспринята отечественной аудиторией восторженно. Овации и разительный смех зрителей можно понять, ведь фраза была более чем актуальна в эпоху дефицита. А советским гражданам так хотелось что-нибудь купить в магазине и принести домой. Да только полки в магазинах были пустые или почти пустые.
Дома же, когда эта невыполнимая миссия была благополучно мною выполнена и снова в аккурат была перечислена выручка, с той же авоськой и уже трех литровой банкой в ней, мой путь лежал через дорогу в кооперативный магазин «Дари Лiciв». Здесь я покупал для отца домашнее вино на разлив. Но сверх детского счастья было, когда мог позволить себе иногда купить восточную сладость рахат-лукум или нугу. В крайнем случае, просто бросить мимолетный взгляд на то кондитерское чудо с орехами, что лежало на стеклянном прилавке в прозрачной обертке. Мой рост не позволял мне тогда в полной мере сделать это.
Еще помню, под нашим домом стояли автоматы газированной воды. Их было много. Эти автоматы работали даже ночью, моторы которых отчетливо были слышны через открытые окна жилых квартир летом. Мне выдавали родители кучу мелочи - по одной, три копейки, чтобы я набирал полную трёхлитровую банку воды с сиропом, которую потом, осторожно, чтобы не разбить нёс домой в авоське.
Многие считают сетчатую сумку символом советского быта. Стоит отметить, что на сегодняшний день имеется несколько версий относительно происхождения данной вещицы. Так, про сетчатые мешки для овощей, с которыми французские кухарки совершали покупки на рынках, упоминалось в письме, адресованном писателем Антоном Павловичем Чеховым своей сестре Марии. Написано оно было в 1898 году в городе Ницца.
Но больше всего этот аксессуар полюбился населению СССР. Практичные советские люди быстро смекнули, что сетчатая сумка весьма вместительна и прочна. А еще она занимает мало места. Вполне возможно, что популярность авоськи не была столь высока, если бы у нее были конкуренты. Однако у граждан СССР был весьма маленький выбор любых товаров. Что же касается сумок, то здесь и выбирать было нечего, кроме авоськи. В Советском Союзе магазины не имели в ассортименте полиэтиленовых пакетов. Для советского человека авоська была не просто сумкой. Это был символ эпохи — времени, когда вещи старались делать надолго, а не до первой покупки.
При всех преимуществах у авоськи имелись определенные недостатки. Во-первых, все размещенные в такой сумке продукты были видны окружающим. А во-вторых, она была неудобна для перемещения слишком мелких товаров, поскольку они могли незаметно для хозяина выпасть из авоськи.
А у вас дома была авоська? Или, может быть, до сих пор где-то лежит такая сетчатая «легенда»?
Помните, что обычно в ней носили?
Тогда говорили так: "Авось-ка я чего-нибудь куплю по пути и положу в авоську".