lowreference
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Der Morgen ist kühl und dunkel, obwohl es schon Viertel nach fünf ist; der Sommer wird bald vorbei sein, ich habe ihn wieder verschwendet.
Wenn der Mann, der mit mir auf den Bus wartet, nicht über seine Handylautsprecher Musik hören würde, wäre der Morgen auch friedlich.
Der Bus nimmt mich auf, seit einiger Zeit ist es üblich, durch die hinteren Türen einzusteigen. Die Busfahrer führen keine Ticketkontrollen mehr durch. Darüber freue ich mich, es erspart mir unnötige Interaktionen mit Busfahrern.
Ich nähere mich dem Hauptbahnhof und mein Kopf wird zum Schauplatz des trägen morgendlichen Kampfes: Brötchen oder kein Brötchen?
Die Unterführung, die ich auf dem Weg von der Bushaltestelle zum Hauptbahnhof durchqueren muss, riecht nach Pisse, noch mehr als sonst.
Ich denke an KI, und daran, wie Leute fürchten, von ihr ersetzt zu werden. Das ist lächerlich. Dafür müsste sie den Menschen erst einmal verstehen, und nicht einmal Menschen verstehen andere Menschen.
Ich habe es an den Bahnhofsbäckern vorbeigeschafft, ohne Brötchen, aber mit Bedauern. Ich habe noch zwanzig Minuten bis mein Zug kommt, ich könnte nochmal umdrehen. Immerhin dauert die Fahrt zwei Stunden, und man muss doch was essen? Mein Es will mir einreden, ich könne mir ja wenigstens einen Kaffee holen. Es weiß genau, was passieren wird, wenn ich erst einmal vor der Auslage stehe.
Noch 18 Minuten. Eine Stimme von oben mahnt mich zur Vorsicht, irgendwo fahre ein Zug ein.
Neben mir liegen: Eine McDonalds Tüte, die Verpackung eines einzelnen Burgers aus dem mittleren Preissegment, eine leere Packung Marlboro, ein umgekippter Kaffeebecher, der abgeschnittene Finger eines Gummihandschuhs, mehrere zerknüllte Wachspapiertüten und viele Zigarettenstümmel.
Mein Zug verspätet sich, 23 Minuten. Es wird nicht bei den 23 Minuten bleiben, deshalb werde ich bei der Arbeit Bescheid geben müssen.
Die Nachricht über den verspäteten Zug ist ein Luftstoß, er trifft auf erloschen geglaubte Kohlen, entfacht ihre Glut zu neuem Feuer, und ich frage mich wieder: Brötchen oder kein Brötchen?
Die Verspätung beträgt jetzt 29 Minuten. Und wieder habe ich zwanzig Minuten bis mein Zug kommt; dabei habe ich doch schon 30 Minuten gewartet.
Es wird langsam hell, aber der Bahnhof und die umliegenden Gebäude tauchen den Himmel in ein kaltes Grau. Ich will nach Hause. Ich wünschte, ich hätte mich für heute krankgemolden.
Ich frage mich, wie andere Menschen das aushalten. Die Antwort finde ich in den umliegenden Gesichtern: Nicht.
Der Zug müsste jeden Moment kommen. Kam gerade eine Durchsage? Ich war in Gedanken.
Der Zug fährt ein.
Ich sitze in Fahrtrichtung.
Ich bin müde.
Eine einzelne Geige tanzt ein Gedicht. Es ist schön, aber nicht schön genug.
Wenn der Mann, der mit mir auf den Bus wartet, nicht über seine Handylautsprecher Musik hören würde, wäre der Morgen auch friedlich.
Der Bus nimmt mich auf, seit einiger Zeit ist es üblich, durch die hinteren Türen einzusteigen. Die Busfahrer führen keine Ticketkontrollen mehr durch. Darüber freue ich mich, es erspart mir unnötige Interaktionen mit Busfahrern.
Ich nähere mich dem Hauptbahnhof und mein Kopf wird zum Schauplatz des trägen morgendlichen Kampfes: Brötchen oder kein Brötchen?
Die Unterführung, die ich auf dem Weg von der Bushaltestelle zum Hauptbahnhof durchqueren muss, riecht nach Pisse, noch mehr als sonst.
Ich denke an KI, und daran, wie Leute fürchten, von ihr ersetzt zu werden. Das ist lächerlich. Dafür müsste sie den Menschen erst einmal verstehen, und nicht einmal Menschen verstehen andere Menschen.
Ich habe es an den Bahnhofsbäckern vorbeigeschafft, ohne Brötchen, aber mit Bedauern. Ich habe noch zwanzig Minuten bis mein Zug kommt, ich könnte nochmal umdrehen. Immerhin dauert die Fahrt zwei Stunden, und man muss doch was essen? Mein Es will mir einreden, ich könne mir ja wenigstens einen Kaffee holen. Es weiß genau, was passieren wird, wenn ich erst einmal vor der Auslage stehe.
Noch 18 Minuten. Eine Stimme von oben mahnt mich zur Vorsicht, irgendwo fahre ein Zug ein.
Neben mir liegen: Eine McDonalds Tüte, die Verpackung eines einzelnen Burgers aus dem mittleren Preissegment, eine leere Packung Marlboro, ein umgekippter Kaffeebecher, der abgeschnittene Finger eines Gummihandschuhs, mehrere zerknüllte Wachspapiertüten und viele Zigarettenstümmel.
Mein Zug verspätet sich, 23 Minuten. Es wird nicht bei den 23 Minuten bleiben, deshalb werde ich bei der Arbeit Bescheid geben müssen.
Die Nachricht über den verspäteten Zug ist ein Luftstoß, er trifft auf erloschen geglaubte Kohlen, entfacht ihre Glut zu neuem Feuer, und ich frage mich wieder: Brötchen oder kein Brötchen?
Die Verspätung beträgt jetzt 29 Minuten. Und wieder habe ich zwanzig Minuten bis mein Zug kommt; dabei habe ich doch schon 30 Minuten gewartet.
Es wird langsam hell, aber der Bahnhof und die umliegenden Gebäude tauchen den Himmel in ein kaltes Grau. Ich will nach Hause. Ich wünschte, ich hätte mich für heute krankgemolden.
Ich frage mich, wie andere Menschen das aushalten. Die Antwort finde ich in den umliegenden Gesichtern: Nicht.
Der Zug müsste jeden Moment kommen. Kam gerade eine Durchsage? Ich war in Gedanken.
Der Zug fährt ein.
Ich sitze in Fahrtrichtung.
Ich bin müde.
Eine einzelne Geige tanzt ein Gedicht. Es ist schön, aber nicht schön genug.
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