MaziarB
Mitglied
Bert stand vom Bett auf. Hinter ihm stöhnte Tanja.
„Musst du jetzt unbedingt gehen?", sagte sie.
Bert drehte sich zu ihr um. Ihr nackter Körper lag im zerwühlten Laken. Sein Blick blieb an ihrem Haar hängen, das sich golden über das Kissen verteilte.
„Ich muss nach Hause", sagte er. „Du kennst ja meine Frau."
Tanja reckte sich. „Wann wirst du ihr das endlich sagen?"
„Bald, Liebes. Bald", antwortete Bert.
„Das sagst du immer. Bald."
Bert küsste sie. „Sei geduldig, Liebes. Bald werden alle davon erfahren."
Verstanden – hier der komplette Abschnitt noch einmal zusammengefasst:
„Bert ging duschen und ließ seinen Ehering am Waschbecken liegen. Er kam raus und zog sich an. Dann küsste er Tanja noch einmal.
Später setzte er sich in sein Auto und fuhr nach Hause. Seine Frau Linda wartete schon und hatte den Tisch gedeckt.
„Hallo Schatz", sagte sie und kam nach vorn, um ihn zu küssen.
Bert küsste sie nur flüchtig und setzte sich an den Tisch.
„Wie war dein Tag, Schatz?", fragte sie.
„Ach, ging so", antwortete er beiläufig.
Seine Frau lächelte. „Möchtest du, dass ich etwas am Klavier spiele, während du zu Abend isst?"
„Ja, okay", antwortete Bert, ohne sie anzugucken.
Sie stand auf und setzte sich ans Klavier.
Nachdem er gegessen hatte, stand Bert auf und ging ohne ein Wort zum Schlafzimmer, während seine Frau noch spielte.
Am nächsten Morgen im Büro sah Bert fremde Personen dort. Alles war durcheinander. Zwei Polizisten durchsuchten die Unterlagen in Tanjas Büro.
Bert fragte eine der Sekretärinnen, was los sei.
„Tanja wurde letzte Nacht in ihrem Haus ermordet", antwortete sie.
Bert merkte, wie das Blut in seinen Adern gefror. Er ging zur Toilette und ließ sich Wasser ins Gesicht spritzen.
Dann sah er auf seine Hände. Sein Ring war nicht da.
Er erinnerte sich, ihn bei Tanja am Waschbecken vergessen zu haben.
„So ein Mist", sagte er halblaut. Er sah sein blasses Gesicht im Spiegel.
Was jetzt, verdammt noch mal, dachte er.
Nachdem er sich wieder gefangen hatte, ging er raus.
Ein älterer Polizist in Zivil kam auf ihn zu.
„Ich bin Kommissar Eike. Guten Morgen", sagte er. „Ich weiß, dass Sie alle hier traurig wegen des Verlusts Ihrer Kollegin sind. Darf ich Ihnen dennoch einige Fragen stellen?"
Bert nickte.
„Wann haben Sie Ihre Kollegin das letzte Mal gesehen?", fragte der Kommissar.
„Gestern Abend hier", sagte Bert. „Ich habe mich von allen verabschiedet und bin nach Hause gegangen."
„Wann war das ungefähr?", fragte der Kommissar.
Bert dachte nach.
Er war um 16 Uhr gegangen, Tanja ihm einige Minuten später gefolgt. Sie wollten zu Tanjas Haus, aber getrennt, damit die Kollegen nichts bemerkten.
„Gegen 18 Uhr", sagte er.
Der Kommissar sah ihn einige Sekunden lang an. Dann verabschiedete er sich und ging zu seinen Kollegen.
Bert blieb erstarrt stehen.
So ein Mist, dachte er. Alle hatten gesehen, dass er um 16 Uhr gegangen war.
Bert wusste nicht mehr, wo ihm der Kopf stand.
Sein Ring in Tanjas Haus, und jetzt diese Lüge. Ich bin ein Idiot, dachte er, und ich stecke tief in der Scheiße.
Er fuhr wieder nach Hause.
Seine Frau fragte verwundert: „Schatz, was ist? Hast du etwas vergessen?"
„Eine Kollegin ist ermordet worden", sagte Bert abwesend.
Seine Frau hielt die Hände vors Gesicht. „Oh Gott, wie furchtbar."
„Ja, ja", sagte Bert, immer noch abwesend. Er ging in sein Arbeitszimmer.
Dort suchte er nach guten Anwälten, die er kannte. Er versuchte nachzudenken, was zu tun sei und was er seinem Anwalt erzählen sollte.
Seine Frau klopfte an und kam rein.
„Was ist??", sagte Bert genervt.
„Da ist ein Kommissar Eike für dich an der Tür", sagte Linda.
Oh Gott, dachte Bert. Sie haben den Ring identifiziert.
Er ging ins Wohnzimmer. Kommissar Eike und zwei Polizisten standen schon dort.
„Guten Tag", sagte der Kommissar. „Sie haben das Büro verlassen – ich wollte Sie noch etwas fragen. Wann haben Sie das Büro verlassen, sagten Sie?"
Bert setzte ein schuldbewusstes Gesicht auf. „Eigentlich habe ich gegen 16 Uhr das Büro verlassen. Tut mir leid, Herr Kommissar."
„Aha", sagte der Kommissar. „Und warum?"
„Meine Frau hat angerufen und mich gebeten, nach Hause zu kommen. Nicht wahr, Schatz?"
Er wusste, Linda würde ihm sofort zustimmen. Sie tat immer alles, was er sagte.
„Ja", sagte Linda, den Blick gesenkt. „Ich wollte ihn einfach... bei mir haben. Sie wissen schon."
Der Kommissar schaute zu beiden Polizisten. „Fragen?"
Die beiden schüttelten den Kopf.
„Also dann", sagte er. „Verzeihen Sie bitte die Störung."
Die Polizisten verabschiedeten sich und gingen.
Bert blieb im Wohnzimmer stehen.
Was ist mit dem Ring, dachte er.
Linda kam auf ihn zu. „Schatz, übrigens, ich habe deinen Ring gefunden."
Sie setzte ihm den Ring in die Hand.
„Soll ich dir Klavier spielen?", sagte Linda.
Bert starrte auf den Ring in seiner Hand und versuchte einzuordnen, was er gerade sah.
„Ja oder nein??", schrie sie fast.
Bert schrak hoch und sah ihr wütendes Gesicht.
„Ja, ja, Schatz, natürlich", antwortete er.
Linda ging zum Klavier, setzte sich und warf ihm ein zuckersüßes Lächeln zu.
„Musst du jetzt unbedingt gehen?", sagte sie.
Bert drehte sich zu ihr um. Ihr nackter Körper lag im zerwühlten Laken. Sein Blick blieb an ihrem Haar hängen, das sich golden über das Kissen verteilte.
„Ich muss nach Hause", sagte er. „Du kennst ja meine Frau."
Tanja reckte sich. „Wann wirst du ihr das endlich sagen?"
„Bald, Liebes. Bald", antwortete Bert.
„Das sagst du immer. Bald."
Bert küsste sie. „Sei geduldig, Liebes. Bald werden alle davon erfahren."
Verstanden – hier der komplette Abschnitt noch einmal zusammengefasst:
„Bert ging duschen und ließ seinen Ehering am Waschbecken liegen. Er kam raus und zog sich an. Dann küsste er Tanja noch einmal.
Später setzte er sich in sein Auto und fuhr nach Hause. Seine Frau Linda wartete schon und hatte den Tisch gedeckt.
„Hallo Schatz", sagte sie und kam nach vorn, um ihn zu küssen.
Bert küsste sie nur flüchtig und setzte sich an den Tisch.
„Wie war dein Tag, Schatz?", fragte sie.
„Ach, ging so", antwortete er beiläufig.
Seine Frau lächelte. „Möchtest du, dass ich etwas am Klavier spiele, während du zu Abend isst?"
„Ja, okay", antwortete Bert, ohne sie anzugucken.
Sie stand auf und setzte sich ans Klavier.
Nachdem er gegessen hatte, stand Bert auf und ging ohne ein Wort zum Schlafzimmer, während seine Frau noch spielte.
Am nächsten Morgen im Büro sah Bert fremde Personen dort. Alles war durcheinander. Zwei Polizisten durchsuchten die Unterlagen in Tanjas Büro.
Bert fragte eine der Sekretärinnen, was los sei.
„Tanja wurde letzte Nacht in ihrem Haus ermordet", antwortete sie.
Bert merkte, wie das Blut in seinen Adern gefror. Er ging zur Toilette und ließ sich Wasser ins Gesicht spritzen.
Dann sah er auf seine Hände. Sein Ring war nicht da.
Er erinnerte sich, ihn bei Tanja am Waschbecken vergessen zu haben.
„So ein Mist", sagte er halblaut. Er sah sein blasses Gesicht im Spiegel.
Was jetzt, verdammt noch mal, dachte er.
Nachdem er sich wieder gefangen hatte, ging er raus.
Ein älterer Polizist in Zivil kam auf ihn zu.
„Ich bin Kommissar Eike. Guten Morgen", sagte er. „Ich weiß, dass Sie alle hier traurig wegen des Verlusts Ihrer Kollegin sind. Darf ich Ihnen dennoch einige Fragen stellen?"
Bert nickte.
„Wann haben Sie Ihre Kollegin das letzte Mal gesehen?", fragte der Kommissar.
„Gestern Abend hier", sagte Bert. „Ich habe mich von allen verabschiedet und bin nach Hause gegangen."
„Wann war das ungefähr?", fragte der Kommissar.
Bert dachte nach.
Er war um 16 Uhr gegangen, Tanja ihm einige Minuten später gefolgt. Sie wollten zu Tanjas Haus, aber getrennt, damit die Kollegen nichts bemerkten.
„Gegen 18 Uhr", sagte er.
Der Kommissar sah ihn einige Sekunden lang an. Dann verabschiedete er sich und ging zu seinen Kollegen.
Bert blieb erstarrt stehen.
So ein Mist, dachte er. Alle hatten gesehen, dass er um 16 Uhr gegangen war.
Bert wusste nicht mehr, wo ihm der Kopf stand.
Sein Ring in Tanjas Haus, und jetzt diese Lüge. Ich bin ein Idiot, dachte er, und ich stecke tief in der Scheiße.
Er fuhr wieder nach Hause.
Seine Frau fragte verwundert: „Schatz, was ist? Hast du etwas vergessen?"
„Eine Kollegin ist ermordet worden", sagte Bert abwesend.
Seine Frau hielt die Hände vors Gesicht. „Oh Gott, wie furchtbar."
„Ja, ja", sagte Bert, immer noch abwesend. Er ging in sein Arbeitszimmer.
Dort suchte er nach guten Anwälten, die er kannte. Er versuchte nachzudenken, was zu tun sei und was er seinem Anwalt erzählen sollte.
Seine Frau klopfte an und kam rein.
„Was ist??", sagte Bert genervt.
„Da ist ein Kommissar Eike für dich an der Tür", sagte Linda.
Oh Gott, dachte Bert. Sie haben den Ring identifiziert.
Er ging ins Wohnzimmer. Kommissar Eike und zwei Polizisten standen schon dort.
„Guten Tag", sagte der Kommissar. „Sie haben das Büro verlassen – ich wollte Sie noch etwas fragen. Wann haben Sie das Büro verlassen, sagten Sie?"
Bert setzte ein schuldbewusstes Gesicht auf. „Eigentlich habe ich gegen 16 Uhr das Büro verlassen. Tut mir leid, Herr Kommissar."
„Aha", sagte der Kommissar. „Und warum?"
„Meine Frau hat angerufen und mich gebeten, nach Hause zu kommen. Nicht wahr, Schatz?"
Er wusste, Linda würde ihm sofort zustimmen. Sie tat immer alles, was er sagte.
„Ja", sagte Linda, den Blick gesenkt. „Ich wollte ihn einfach... bei mir haben. Sie wissen schon."
Der Kommissar schaute zu beiden Polizisten. „Fragen?"
Die beiden schüttelten den Kopf.
„Also dann", sagte er. „Verzeihen Sie bitte die Störung."
Die Polizisten verabschiedeten sich und gingen.
Bert blieb im Wohnzimmer stehen.
Was ist mit dem Ring, dachte er.
Linda kam auf ihn zu. „Schatz, übrigens, ich habe deinen Ring gefunden."
Sie setzte ihm den Ring in die Hand.
„Soll ich dir Klavier spielen?", sagte Linda.
Bert starrte auf den Ring in seiner Hand und versuchte einzuordnen, was er gerade sah.
„Ja oder nein??", schrie sie fast.
Bert schrak hoch und sah ihr wütendes Gesicht.
„Ja, ja, Schatz, natürlich", antwortete er.
Linda ging zum Klavier, setzte sich und warf ihm ein zuckersüßes Lächeln zu.