Der Wal, die Christenheit und der Lebertran

4,00 Stern(e) 1 Stimme

Ignaz Wrobel

Mitglied
Eine wahrhaftige Nachricht aus dem Jahre 1754, gedruckt in der „Nordischen Küsten-Gazette“, sofern der Setzer nüchtern und der Zensor schläfrig war
Am Morgen des 6. Mai im Jahre des Herrn 1754 lag ein Buckelwal am Strand.
Nicht irgendein Fisch, wie die Leute sagten, denn das Volk nennt alles Fisch, was nicht bellt, nicht kräht und nicht Steuern zahlt. Nein, es war ein Wal, ein wahrhaftiger, ungeheurer, schwarzer, atmender Berg, aus dem Meer geworfen wie ein Gedanke Gottes, den die Menschen nicht verstanden und deshalb sofort in Pfund, Taler und Nutzen zerlegten.
Er lag im seichten Brackwasser der Ostsee, dort, wo das Meer nicht Meer sein will und das Land noch nicht Land ist; wo Kinder mit bloßen Füßen Muscheln suchen, Fischer ihre Netze flicken und die frommen Bürger bei Sturm beten, damit die Heringe kommen und die Schwiegermütter fortbleiben.
Der Wal atmete.
Das war sein erster Fehler.
Hätte er gleich tot dagelegen, man hätte ihn mit weniger Aufregung behandelt. Ein totes Tier ist den Menschen verständlich. Es lässt sich verteilen. Es gehört jemandem. Es wird zur Ware, zur Predigt, zur Suppe, zur Abrechnung. Ein lebendes Tier dagegen ist eine Unverschämtheit. Es hat Absichten. Es leidet ohne Genehmigung. Es stellt Fragen, ohne lesen zu können.
„Lebertran!“, rief der erste Fischer.
„Fett!“, rief der zweite.
„Knochen!“, rief der dritte, der einen Schwager hatte, welcher aus allem Kämme machte, selbst aus Elend.
„Fleisch!“, rief die Witwe Kröpelin, die seit drei Wintern behauptete, der Herrgott habe den Armen nichts übriggelassen als Kohl, Furcht und den Pastor.
Und so stand bald das ganze Dorf am Strand: Männer mit Messern, Frauen mit Körben, Kinder mit offenen Mündern, der Küster mit einem Maßband, der Amtsschreiber mit Tinte, der Pastor mit Bedenken und der Bürgermeister mit jenem Gesicht, das ein Mann macht, wenn er noch nicht weiß, ob er eine Katastrophe verwalten oder eine Einnahmequelle begrüßen soll.
Der Wal blies Luft aus.
Ein Nebelstoß stieg aus ihm auf, ein müder Atem, ein feuchtes Zeichen. Das Volk wich einen Schritt zurück und rückte zwei Schritte wieder vor. So beginnt die Zivilisation.
„Er lebt ja noch“, sagte ein Knabe.
Das war die zweite Beleidigung.
Denn von einem lebenden Wal kann man nicht in Ruhe Lebertran erwarten. Ein lebender Wal macht aus dem Geschäft ein Gewissensproblem. Ein lebender Wal zwingt die Gemeinde, sich zu entscheiden, ob sie Christenmenschen oder Tranverwalter sein will. Und die meisten Gemeinden entscheiden sich in solchen Fragen bekanntlich für eine Kommission.
Also wurde eine Kommission gebildet.
Sie bestand aus dem Bürgermeister, dem Pastor, dem Zolleinnehmer, dem Oberfischer, zwei sachverständigen Greisen, die schon einmal einen sehr großen Dorsch gesehen hatten, und einem reisenden Naturkundigen aus Lübeck, der ein lateinisches Buch bei sich trug und daher verdächtig war, etwas zu wissen.
Der Naturkundige trat an das Tier heran, legte die Hand auf die nasse Haut und sagte: „Dies ist kein gewöhnlicher Wal. Es ist ein Buckelwal. Er hat sich verirrt.“
„Verirrt?“, fragte der Bürgermeister.
„Aus dem großen Ozean in dieses flache Meer“, sagte der Naturkundige. „Die Ostsee ist für solche Tiere eine Falle.“
„Eine Falle?“, fragte der Oberfischer interessiert.
„Nicht für uns“, sagte der Naturkundige scharf.
Das war ein Fehler. Wer einem Fischer sagt, eine Falle sei nicht für ihn, beleidigt seine Lebensauffassung.
Die Debatte begann.
Die einen sagten: Der Wal sei ein Geschenk Gottes, und wer Geschenke Gottes nicht ausnehme, versäume die Vorsehung. Die anderen sagten: Ein lebendes Geschöpf sei kein Fass Schmalz, das der Himmel an den Strand rolle, damit der Mensch sich daran bereichere. Der Pastor bemühte sich, zwischen beiden Ansichten zu vermitteln, indem er ausführte, man müsse zunächst beten und dann prüfen, ob das Tier von selbst sterbe.
Der Zolleinnehmer fragte, ob auf einen Wal, der ohne Anmeldung die Küste betrete, Einfuhrabgaben zu erheben seien.
Der Amtsschreiber schlug vor, das Tier vorläufig als „maritimen Sonderfall von unbestimmtem fiskalischem Nutzen“ zu klassifizieren.
Die Witwe Kröpelin fragte, ob man aus einem Sonderfall Suppe kochen könne.
Der Wal atmete noch einmal.
Ein Mädchen, das Marthe hieß und später wegen übertriebener Empfindsamkeit für keine gute Partie gehalten wurde, trat näher und sah dem Tier in das Auge. Es war nicht das Auge eines Monsters. Es war ein dunkles, glänzendes, erschöpftes Auge, in dem kein Hass lag, keine Theologie, keine Absicht, keine Politik. Nur Müdigkeit. Das Mädchen sagte: „Er will leben.“
Da lachten die Männer.
Nicht böse. Schlimmer: vernünftig.
„Kind“, sagte der Bürgermeister, „alles will leben. Die Heringe wollen leben, die Schweine wollen leben, die Gänse wollen leben, sogar die Steuerpflichtigen wollen leben. Daraus folgt für die Verwaltung noch nichts.“
Und weil der Satz so klang, als sei er schon immer wahr gewesen, nickten alle.
Gegen Mittag erschien der erste Bänkelsänger. Wo ein Unglück liegt, kommt die Unterhaltung. Er hatte eine Laute, drei Verse und keinerlei Skrupel. Er sang vom „großen Fisch der Ostsee“, vom „Meeresungetüm“, von „göttlicher Warnung“ und „fetter Gabe“. Ein Kupferstecher skizzierte das Tier, aber er machte es gefährlicher, als es war, weil friedliche Tiere sich schlecht verkaufen. Auf seinem Blatt bekam der Wal Zähne wie ein Gerichtsvollzieher und Augen wie ein französischer Philosoph.
Am Nachmittag traf ein Reiter mit der Nachricht ein, auch in der nächsten Stadt habe man schon von dem Wal gehört. In der Druckerei werde eine Sonderausgabe gesetzt. Der Titel laute:
„Erstaunliche Begebenheit an der Küste: Ein Walfisch, mutmaßlich von Gott gesandt, strandet zur Prüfung der Christenheit.“
Der Setzer hatte „Christenheit“ zunächst falsch geschrieben. Der Zensor bemerkte es nicht, weil er gerade Wein trank.
Bald kamen Händler.
Ein Apotheker aus Wismar bot an, den künftigen Lebertran gegen einen Vorschuss abzunehmen.
Ein Knochenhändler aus Rostock erklärte, aus dem Gebein könne man Korsettstäbe, Messergriffe und erzieherische Instrumente herstellen.
Ein Spezereienkrämer fragte, ob die Zunge verhandelbar sei.
Ein Herr mit sehr feinem Rock, der sich als Unternehmer bezeichnete, schlug vor, den Wal nicht zu töten, sondern zu retten, allerdings gegen öffentliche Bewunderung, private Spenden und das Recht, die Rettung später in Kupfer stechen zu lassen.
Er hieß Timotheus Hoffnung.
Oder so nannte er sich wenigstens seit diesem Morgen.
„Ich werde das Tier zurück ins Meer bringen“, sagte Herr Hoffnung. „Nicht aus Eigennutz, sondern aus höherer Empfindung.“
„Was kostet höhere Empfindung?“, fragte der Bürgermeister.
„Vorläufig nur Vorschuss“, sagte Herr Hoffnung.
Das Dorf war ergriffen. Ein Retter! Nicht der kühle Sachverständige mit lateinischen Bedenken, nicht der Pastor mit seiner bedächtigen Ewigkeit, nicht der Fischer mit seinem Messer, sondern ein Mann der Tat, ein Mann der Pläne, ein Mann, der über das Meer sprach, als habe er es eigenhändig entworfen.
Herr Hoffnung ließ Balken bringen, Fässer, Seile, Segeltuch, zwei Ochsen, acht Männer, vierzehn Ratschläge und eine Menge Publikum. Man wolle, sagte er, den Wal nicht ziehen, sondern gleiten lassen; nicht drängen, sondern führen; nicht quälen, sondern „sanft mobilisieren“. Dieses Wort gefiel dem Amtsschreiber so sehr, dass er es dreimal notierte.
Der Naturkundige wurde blass.
„Das Tier ist geschwächt“, sagte er. „Seine Haut trocknet aus. Sein Gewicht zerdrückt es. Jeder falsche Griff kann ihm schaden. Vielleicht ist es barmherziger, das Unvermeidliche nicht in ein Schauspiel zu verwandeln.“
Da empörte sich das Volk.
Denn wer das Unvermeidliche ausspricht, gilt immer als herzloser Mensch. Wer dagegen Hoffnung verkauft, hat gute Chancen auf einen Platz in der ersten Reihe.
„Der Herr aus Lübeck will den Wal sterben lassen!“, rief einer.
„Ein kalter Gelehrter!“, rief ein anderer.
„Bestimmt bezahlt von den Tranleuten!“, rief ein dritter, der bis gestern selbst Tran gewollt hatte.
So bekam die Wissenschaft Prügel, noch bevor sie widerlegt war.
In der Gazette erschien am nächsten Morgen ein Bericht, der alles erklärte und nichts wusste. Darin stand, der Wal habe „vertrauensvoll“ die Augen geschlossen. In Wahrheit hatte der Wal sie vor Erschöpfung geschlossen. Darin stand, das Tier ruhe „friedlich“. In Wahrheit konnte es sich nicht bewegen. Darin stand, die Rettung stehe „kurz bevor“. In Wahrheit stand die Rettung am Strand und suchte einen Plan.
Aber die Leute lasen es gern.
Es ist ein altes Gesetz der Nachrichten: Je weniger man weiß, desto größer dürfen die Überschriften sein.
Am dritten Tage war der Wal noch immer nicht frei. Man hatte ihn mit nassen Tüchern bedeckt, mit Eimern begossen, mit Psalmen begleitet, mit Mutmaßungen umstellt und mit Blicken verbraucht. Kinder gaben ihm Namen. Die einen nannten ihn „Timmy“, weil das hübscher klang als „das große leidende Säugetier“. Andere nannten ihn „Hoffnung“, weil ein Tier, dem die Menschen einen Namen geben, leichter in ihre Erzählung passt.
Der Pastor sprach nun von einem Zeichen.
Der Bürgermeister sprach von Zuständigkeit.
Der Amtsschreiber sprach von Aktenlage.
Der Zolleinnehmer sprach von noch ungeklärtem Eigentum.
Herr Hoffnung sprach von Durchbruch.
Der Naturkundige schwieg.
Das Schweigen der Sachverständigen ist oft das letzte Geräusch der Vernunft.
Am vierten Tage kam Wind auf. Die Ostsee hob sich ein wenig, nicht viel, aber genug, um alle Hoffnung wieder in Bewegung zu setzen. Herr Hoffnung ließ seine Vorrichtung ins Wasser bringen: ein Floß, halb Arche, halb Marktbude, aus Fässern, Planken und Eitelkeit zusammengenagelt. Man zog und schob, man rief und betete, man fluchte und dirigierte. Der Wal bewegte sich.
„Er will!“, riefen die Leute.
Aber es ist eine gefährliche Sache, den Willen eines Tieres aus der Richtung seiner Erschöpfung zu lesen.
Das Meer stieg. Die Fässer knackten. Die Männer brüllten. Der Wal lag in der Brandung wie ein Berg, den man überreden wollte. Dann geschah tatsächlich etwas: Eine Welle hob ihn, eine zweite drehte ihn, eine dritte nahm ihn mit. Für einen Augenblick war das Unmögliche wirklich. Der Wal schwamm.
Ein Schrei ging über den Strand.
Nicht Freude allein. Auch Erleichterung. Auch Triumph. Auch jener Jubel, mit dem Menschen sich selbst feiern, wenn die Natur ihren Irrtum freundlicherweise korrigiert.
„Gerettet!“, rief Herr Hoffnung.
„Gerettet!“, schrieb der Amtsschreiber.
„Gerettet!“, sang der Bänkelsänger.
„Gerettet!“, setzte die Gazette in großen Lettern.
Nur der Naturkundige sagte: „Er schwimmt falsch.“
Aber das hörte niemand. Ein geretteter Wal hat geradeaus zu schwimmen, schon aus Gründen der öffentlichen Ordnung.
Der Wal schwamm nicht geradeaus. Er taumelte durch das Wasser, wenn man bei einem Wal von Taumeln sprechen darf. Er verschwand hinter einer Sandbank, erschien wieder, drehte, ruhte, sank tiefer, hob sich, blies einmal, blies lange nicht, blies noch einmal. Fischerboote folgten ihm. Ein Schreiber vermerkte seine Richtung. Ein Junge behauptete, er habe gelächelt. Eine Frau sagte, sie habe im Auge des Tieres Dankbarkeit gesehen. Der Apotheker fragte, ob die Rettung den Anspruch auf künftigen Tran ausschließe.
Dann kam Nebel.
Nicht dichter Nebel. Nur genug Nebel, damit Gewissheiten verschwinden und Erzählungen entstehen.
Am Abend wusste niemand, wo der Wal war.
Herr Hoffnung erklärte, das Tier befinde sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem Wege in freiere Gewässer“.
Der Naturkundige erklärte, das Tier befinde sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit in äußerster Not“.
Der Bürgermeister erklärte, man warte auf Berichte.
Der Amtsschreiber erklärte, er warte auf „Peilnachrichten“.
„Welche Peilnachrichten?“, fragte Marthe.
„Solche, die noch nicht eingetroffen sind“, sagte der Amtsschreiber. „Gerade deshalb sind sie amtlich besonders wichtig.“
Man hatte dem Wal vor seiner Abfahrt ein kleines hölzernes Täfelchen an einem Band befestigen wollen, mit der Aufschrift: Eigentum der Hoffnung, bitte Nachricht geben. Es war unklar, ob das Täfelchen gehalten hatte. Es war auch unklar, ob ein Wal verpflichtet sei, sich nach Rettung bei der Verwaltung zurückzumelden.
Am fünften Tage erschien die Gazette mit zwei Ausgaben.
Die erste trug die Überschrift:
„Wal glücklich dem Meere zurückgegeben: ein Sieg der Menschlichkeit!“
Die zweite, vier Stunden später:
„Verbleib des Wales ungewiss: Sachverständige mahnen zur Vorsicht.“
Die dritte, die ein betrunkener Setzer heimlich druckte, hieß:
„Niemand weiß etwas, aber alle haben recht.“
Sie verkaufte sich am besten.
Nun begann der Streit um die Rettung.
Die einen sagten, Herr Hoffnung habe Großes vollbracht. Die anderen sagten, er habe ein sterbendes Tier über das Wasser geschleift, um aus Mitleid ein Spektakel zu machen. Die einen sagten, ohne ihn wäre der Wal sicher gestorben. Die anderen sagten, mit ihm vielleicht qualvoller. Die einen wollten ein Denkmal. Die anderen ein Gutachten. Die Spender wollten eine Rechnung. Die Gazette wollte Fortsetzungen.
Der Pastor predigte am Sonntag über Jona, obwohl kein Mensch wusste, ob der Wal Jona gekannt hätte. Der Bürgermeister ließ prüfen, ob man aus der Sache eine jährliche Küstenfeier machen könne. Der Apotheker schrieb an seine Lieferanten, der Tran werde sich verzögern. Der Bänkelsänger dichtete ein neues Lied: „Timotheus, der Retter vom Strand“. Darin kam der Wal kaum noch vor.
Marthe ging abends allein an die Küste.
Dort war die Stelle, an der der Wal gelegen hatte, noch dunkel und feucht. Das Wasser strich über den Sand, als wolle es etwas verwischen. Keine Knochen, kein Fett, kein Fleisch, kein Lebertran. Nur eine Mulde im Strand, ein Abdruck des ungeheuren Körpers, der da gewesen war und nun entweder lebte oder starb oder schon tot war, irgendwo draußen, wo keine Gazette hinkam.
Das Mädchen kniete nieder und legte die Hand in die Spur.
„Er war kein Zeichen“, sagte sie leise. „Er war ein Tier.“
Das Meer antwortete nicht.
Es ist eine Tugend des Meeres, dass es sich nicht an Debatten beteiligt.
Am nächsten Morgen verkündete Herr Hoffnung, man habe in der Ferne ein Blasen gesehen. Ein Fischer widersprach: Es sei eine Welle gewesen. Ein anderer sagte, es sei vielleicht ein Schweinswal. Der Amtsschreiber notierte: „Blasenfrage ungeklärt.“ Der Bürgermeister erklärte, man dürfe die Bevölkerung nicht verunsichern. Der Naturkundige verlangte, künftige Strandungen dürften nicht dem Zufall, der Schaulust und privaten Ruhmbedürfnissen überlassen werden. Die Tranleute nannten ihn einen Feind des Gewerbes. Die Retter nannten ihn einen Feind der Hoffnung. Der Pastor nannte ihn einen schweren Charakter.
Und der Wal?
Der Wal wurde zum Gerücht.
Das ist die zweite Art, wie Menschen ein Tier töten können: indem sie es ganz in ihre Geschichten verwandeln.
Ob er starb, weiß diese Gazette nicht. Ob er lebte, weiß sie auch nicht. Sie weiß nur, dass ein großer dunkler Leib an unsere Küste kam, und dass wir an ihm erprobten, was wir sind. Wir waren gierig, mitleidig, klug, töricht, geschäftig, fromm, grausam, rührselig und sehr beschäftigt mit uns selbst.
Der Wal wollte nichts davon.
Er wollte Wasser.
Tiefes Wasser.
Und vielleicht ist dies die ganze Moral, die man aus dem 6. Mai 1754 ziehen darf: Wenn ein Geschöpf aus der Tiefe an unseren Strand gerät, ist es nicht zuerst ein Rohstoff, nicht zuerst eine Schlagzeile, nicht zuerst ein Anlass zur Selbstbewunderung und auch nicht zuerst eine Bühne für die Edlen unter uns.
Es ist ein Leben.
Und wer das vergisst, bekommt vielleicht Lebertran.
Aber keine Unschuld.
 



 
Oben Unten