Dichten im Alter (Sonett)

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Stavanger

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Ich gehe froh im Heimatgrund spazieren,
dem Ort, an dem ich Jugendzeit verbracht
und manch ein liebes Mädchenherz entfacht,
um stets mich an das Schöne zu verlieren.

Den Blick auf Szenen, die er noch im Schlaf erkennt,
verträumte Wälder, Wiesen, Täler, Pfade,
auf Panoramen voll von Gottes Gnade,
sogar die alte Eiche steht noch da - Moment!

Das ist doch nie im Leben eine Eiche,
und auch der Wald drumrum spielt freche Streiche.
Was geht hier vor, welch Zauber und Magie?

Vergeblich kämpf ich um der Seele Ruh.
Na gut, was soll's, dann geb ich's eben zu:
Hier war ich alter Tattergreis noch nie.
 

Stavanger

Mitglied
Hallo mondnein,
Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit, und du hast völlig Recht mit deinen Vorschlägen. Ich wollte nur ausprobieren, ob die Unregelmäßig dem Gedicht schadet.
Für mein Empfinden tat es das gar nicht.
Wie weit man das treiben kann, habe ich noch nicht versucht, ab irgendeinem Punkt wirkt es wahrscheinlich künstlich und "zerrupft".
Für ein Scherzgedicht käme das vielleicht sogar in Frage, mal sehn.
Sei bedankt und gegrüßt!
Uwe
 



 
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