Die aluminiumgraue Wolke

MJ Springer

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Die aluminiumgraue Wolke


Dr. H. I. Klein überlegte, ob es zu spät war »Nein« zusagen.
Nein, eigentlich nicht, noch stand er fest mit beiden Füßen auf der Erde, noch hatte er eine Wahl, die Wahl es nicht zu tun. Doch diese Wahl schien ihm genauso schwierig, wie den nächsten Schritt zu machen. Natürlich, er konnte einfach nicht einsteigen, sich umdrehen und weggehen.
Aber er hatte den Auftrag angenommen, die Papiere unterschrieben, seine Theorien aufgestellt. In Wirklichkeit wusste er, dass die Wahl nur darin bestand es noch ein paar lange Sekunden länger hinauszuzögern oder es gleich hinter sich zu bringen.
Er beäugte das Transportmittel erneut. Es wirkte alt. Hätte man einen Historiker gefragt, hätte der sicher darauf hingewiesen, dass dem Vehikel das durchaus zustand. Immerhin war es das erste Fluggerät, dass der Mensch auf seinem Weg in die Lüfte ersonnen hatte. Der Fakt, dass ein solches Gerät noch immer in Betrieb war, zeigte dass das Konzept dahinter sich so bewährt hatte, dass auch heute noch Fesselballone ihre Passagiere in den Himmel hinauftrugen. Das war zwar wahr aber sicherlich nicht hilfreich, vor allem wenn der Ballon, in den man gleich steigen sollte, aussah, als gehöre er zu einem frühen Exemplar der Spezies. Instinkte, die in seinem sonst gut gegliederten und rationalen Kopf nur eine Nebenrolle spielten, stellten ihm die Haare auf und ließen ihn
erschaudern.
»Haben wir‘s bald?«, fragte der Kapitän der fragwürdigen Flugmaschine, als hinter ihm die letzte Fracht vertäut wurde.
»Wie wollen Sie es steuern, ich meine, wie finden wir den Zeppelin und landen dort, beziehungsweise wie macht man das Ding dort fest, wenn wir …« H. I. Klein brach ab als er merkte, dass er noch viele Fragen hatte und zu den wichtigsten wie, ›Ist das Ding auch wirklich sicher‹ und ›Haben Sie den Ballon in einem Museum für altertümliche Technik erstanden‹ war er noch gar nicht gekommen.
»Erstes Mal zu Ihrem ›wie‹?«, antwortete der Kapitän und klopfte seine Pfeife aus.
»Das Ding macht hier schon lange Dienst und bisher ist nix passiert. Logisch. Sonst hätte man sich etwas anderes überlegt. Wir machen es hier so, weil es funktioniert und natürlich, weil das Geld fehlt. Wenn Ihre Wissenschaftsfreunde etwas bauen und viel Geld dafür kriegen, können sie tolle Sachen damit anstellen, nur wenn sie am Ende, Fragen wie ›Wie sollen wir eigentlich die ganze Mannschaft mit Nahrung versorgen und die Männer rotieren, ohne dauernd zu landen‹, beantworten müssen, ja dann ist das ganze Geld schon längst weg, und da …« Er klopfte dem Fesselballon kameradschaftlich auf den Korb, der gab ein sanftes Knarren zurück. »… kommen wir ins Spiel«
»Ich hab Pläne von ihr gesehen, von dem Luftschiff meine ich« sagte Dr. Klein.
»Und dabei haben Sie sich nicht gefragt, wie man zu ihr hochkommt wie?«
»Nein, es ist ein Zeppelin und die können schließlich auch landen. Und im Gegensatz zu einem Ballon auch steuern. Dass der Zeppelin nur jedes halbe Jahr eine Zwischenlandung macht, das bekam ich erst mit, als …«
»Als es schon zu spät war, deswegen leisten Sie jetzt mir Gesellschaft. Nur die Ruhe, ich brauch’ hier kaum zu steuern, geht auch schwer, ist ja ein Ballon«, sagte der Alte und deutete mit dem Daumen hinauf in die Dunkelheit. »Was Sie hier sehen könnten, wenn wir weniger eingeheizt hätten und es nicht mitten in der Nacht wäre, ist ein stabiles Tau. Wir werden quasi an einer Leine gehalten. Ich gebe lediglich genug Gas, um zu steigen, den Rest überlasse ich den Jungs, die das Ding da oben einholen.«
Dr. Klein seufzte und schaute noch ein letztes Mal über die schon gut gespannte Haut des Ballons. Das reine, weiße Vollmondlicht verwandelte die nächtliche Szenerie in einen Schwarz-Weiß-Film. Lediglich vom Feuer, im Brenner des Heißluftballons, ging ein wärmeres Leuchten aus, als von den Flutlichtern und der anderen Beleuchtung auf dem kleinen Flugplatz. In einem Meer aus modernster Technik, war der Ballon eine Insel aus alter Zeit.
Dr. Klein hatte hart für diese Chance gearbeitet. Er stand kurz vor seinem Aufstieg in den Olymp für jeden Astronomen. Nur ein Flug ins All konnte dies noch toppen, doch das war eine Reise, auf die sich H. I. Klein sicher nicht begeben würde. Selbst hierfür hatte er den Mut gerade so zusammenkratzen können. Ein letztes leichtes Seufzen, dann setzte er sich zu dem Kapitän in den Korb des Fesselballons.
»Sieht heute nach einem Privatflug für Sie aus, normalerweise wird es kuscheliger hier an Bord«, lachte der Alte. »Die meisten anderen von Ihrem Schlag sind schon eine ganze Weile oben. Wäre für mich nix, ich meine, fliegen ist schön und gut, aber ewig so weit oben herum schweben, dafür muss man doch einen an der Waffel haben.« Er löste die Taue und mit einem Ruck erhob sich der Ballon vom Boden. Er stieg überraschend schnell und schon bald kondensierte Dr. H. I. Kleins Atem in der immer kälter werdenden Luft.
»Jetzt kommt das schönste«, rief der Alte ihm zu um gegen die kalten Windböen anzukommen.
»Jetzt sehen Sie mich und jetzt …«, der Alte verschwand und mit ihm auch die restliche Welt um H. I. herum. Der Ballon tauchte in das in der Dunkelheit schwarze Weiß der Wolken ein. H. I.s Griff an dem Fesselballon wurde noch stärker. »… bin ich wieder da« beendete der Alte die Pause und lachte. »Kopf hoch, sie haben es bisher gut überstanden, oft wird mehr geschrien.« Er warf seinem Passagier, dessen Angst ihn zu sehr gelähmt hatte um, auch nur einen Ton von sich zu geben, einen aufmunternden Blick zu.
H. I. sah in den Nachthimmel hinauf. Die Kälte hier über den Wolken zog sich selbst durch die vielen Lagen seiner warmen Spezialausrüstung. Der Kapitän scheint nicht so sehr zu frieren wie er, was wohl an dem imposanten Rauschebart lag, der sein Gesicht wie eine Wolke einrahmte. Doch auch wenn seine Augen vor Kälte schmerzten, konnte er nicht anders, er musst sie einfach offen halten. Die Sterne leuchteten ihm entgegen, er kannte sie alle, wie automatisch begann er sie zu benennen, zu kategorisieren, zu Sternenbildern zusammenzuführen.
»Muss schön für Sie sein«, sagte der Kapitän der seinem Blick in die Weite gefolgt war. »Für jemanden der sich schon ewig mit ihnen auseinandersetzt, all diese Sterne, unendliche Weiten und so.«
»Ja«, antwortete Klein der vor lauter Schönheit die Höhe vergaß »hier oben, ohne Licht, nur die ganzen Sterne und ich.«
»Und ich« der Kapitän lachte »aber ich verstehe, was Sie meinen. Wissen Sie was für Sie die Sterne sind, sind für mich Flugmaschinen. Und für mich gibt es hier oben mindestens so viel zu staunen wie für sie. Und auch mir wird nicht langweilig, egal wie oft ich sie sehe. Hören Sie nur.«
H. I. strengte sich an. Zwischen all dem Zischen des Windes war tatsächlich etwas. Ein Summen wie von einem Schwarm metallener Bienen und es wurde lauter. H. I. drehte den Kopf.
Wie eine Wolke, die sich für etwas Besseres hielt und sich deshalb vom Rest der Wolkendecke abgesetzt hatte, schwebte über ihnen ein Koloss aus Stahl. Die Geräusche stammten von acht riesigen Turbopropellerturbinen, die Luft in kleine Fetzten rissen. Doch die Turbinen wirkten geradezu winzig im Gegensatz dazu woran sie hingen.
Die »U.I.A.S. Sunny side up« türmte sich über ihm auf wie ein Berg. Der Zeppelin verdunkelte den Himmel. Je näher sie kamen, desto mehr verschwanden die Sterne. Kein Licht ging von dem Zeppelin aus, das änderte sich erst (und sehr drastisch) als ein Suchscheinwerfer angeworfen wurde und den Ballon routiniert einfing. Das Tau, das oben an dem Zeppelin angebracht war, wurde straff gezogen und die Mannschaft zog den, im Vergleich zur »Sunny side up«, mikroskopischen Ballon zu sich empor. Auch an Bord verstummte das Summen und Brummen der Motoren nicht egal wohin man ging. An das Aussteigen aus dem Ballon in mehreren Kilometern Höhe, gesichert nur durch seine eigenen Hände erinnerte er sich später nicht mehr richtig. Bei manchen Sachen weigerte sich das Gehirn einfach sie länger zu behalten als unbedingt nötig.
»Dr. Klein?«, fragte eine junge Frau in Fliegerjacke in einem Ton dessen Freundlichkeit sich allerdings mit jeder Wiederholung der Ansprache halbierte. Schließlich klatschte sie dicht vor Kleins Gesicht in die Hände was ihr von seinem Schock zurück in die Realität holte und dazu führte das sein Koffer ihm auf den Fuß fiel. »Willkommen an Bord«, sie salutierte.
Als nur ein nervöses »Ha… Ha… Hallo« aus ihm herauskam, nahm sie den Koffer des Doktors und lotste ihn dann zum nächsten Fahrstuhl.
»Quartier oder Observationsdeck, Sir?« sie wartete mit antrainierter Geduld. Als trotzdem keine Antwort kam, schloss sie die Tür des Fahrstuhls und drückte einen Knopf »Die meisten wollen erst das Observationsdeck sehen.«
»Ich verstehe, kein Problem«, antwortete der nervöse H. I. Klein.
»Beeindruckend nicht war?«
»Ich habe bisher nur die Pläne gesehen.«
Die Frau kicherte, »Jeder schaut sich vorher die Pläne an, genützt hat es noch keinem, dies ist die Realität. Versuchen Sie Ihre Kinnlade nicht zu sehr zu auszurenken.«
Mit einem merklichen Ruck hielt der Fahrstuhl, die Tür öffnete sich. H.I Klein ging zwei Schritte hinaus und stand im Himmel.
Die Pläne des Zeppelins hatten ihm alles genau gezeigt, von unten betrachtet unterschied er sich von anderen der langen, grauen Zigarren nur durch seine schiere Größe. Das, was ihn einzigartig machte war das er von der Seite betrachtet wirkte als hätte man die obere Hälfte sauber abgeschnitten. Selbst von hier ein paar Meter entfernt von der Stelle an der die nächste Außenhaut sein sollte, nein musste, konnte er sie nicht ausmachen. Es war als stand er in einer riesigen Glaskuppel, näher an den Sternen als je zuvor.
»Es ist wunderschön nicht war?« Die Frau in der Fliegerjacke wartete nicht auf eine Antwort, sie stellte seinen Koffer neben dem staunenden H. I. Klein ab und ging um Bericht über seine Ankunft zu erstatten.
H. I. blieb alleine mit den Sternen. Erst als er sich langsam an den Anblick gewöhnte, fiel ihm auf das er hier vieles war, aber ganz sicher nicht alleine. Er stand auf einem ovalen Steg, der um das Observationsdeck führte, zur Außenwand (bzw. zu dem Punkt wo H. I. sie vermutete) fehlten ein paar Meter. Von dem Steg gingen, in regelmäßigen Abständen, Abzweigungen nach außen ab. Dort standen Teleskope und Sensoren so nahe, dass sie die durchsichtige Hülle fast berührten. Der Lift hinter H. I. hielt direkt am Steg, die Türen konnten zu beiden Seiten aufgehen so das man auch den großen Arbeitsbereich in der Mitte leicht erreichen konnte und nicht über die Stege an den spitzen Enden hineingehen musste. In die Mitte standen mehrere, meist recht überladene Schreibtische und auch Menschen die den Neuankömmling neugierig musterten.
Eine große Frau in einem Laborkittel, dessen Taschen so sehr mit allen Arten von Messgeräten gefüllt waren, das es bei jedem Schritt schepperte, löste sich aus der Menge. Sie hatte eine funktionale Kurzhaarfrisur und eine Brille im gleichen Aluminiumton wie der Fußboden.
»Da sind Sie ja endlich.«
»D… danke« H. I. schüttelte die ihm dargebotene Hand freundlich.
»Gut, das wir Sie bei uns haben, Ihr Ruf ist ihnen selbst über die Wolken vorausgeeilt.«
»Das freut mich zu hören.«
»Und mich noch viel mehr. Wir können jeden brauchen, hier oben gibt es viel zu tun und wenig Zeit, so ist es nun mal. Trotzdem gebe ich ihnen gerne eine Stunde Zeit, um sich zu rasieren, zu duschen, ihre Haare zu machen, Mitternacht zu Essen und gründlich zu schlafen wenn Sie wollen.«
»Nein danke, ist das dort mein Schreibtisch?« er deutete auf einen fast verdächtig leeren Schreibtisch auf dem ovalen Innendeck. Auf ihm stand nichts bis auf eine Lampe, die schwach glomm.
»Ganz recht.«
»Ich würde gerne einige Sachen nachschlagen, wenn Sie nichts dagegen haben, auf meine Frage welche Objektivgrößen sie zur Verfügung haben, habe ich vor meiner Abreise leider keine Antwort mehr bekommen. Außerdem würde ich gerne einige Sensoren neu justieren um eine Abweichung bei …«
Die Direktorin lächelte anerkennend, als hätte einer ihrer Studenten gerade einen wichtigen Aufnahmetest mit dem Aufhänger einer Doktorarbeit beantwortet. Die Details seiner ausschweifenden Litanei waren nicht weiter relevant, er war nicht ins Quartier gegangen und das war wichtig.
»Machen Sie sich besser an die Arbeit Herr Dr. Klein die Nacht ist bald vorbei.«
»Wie meinen? Ach so, ja klar, alter Astronomenwitz ›Ist der Stern des eignen Sonnensystems der hellste am Firmament kann, man das Beobachten der anderen vergessen.‹«
»Ganz genau, aber sorgen Sie sich nicht das Sie zu viel Zeit im Hellen verbringen werden, unser Flugplan vermeidet allzu erleuchtete Momente so gut es geht.«
Hinter ihr lachten einige Astronomen pflichtbewusst als sie den Satz als »Witz« identifizierten.
»Und willkommen, auf dem wortwörtlichen Höhepunkt unser aller Karrieren.«
 
Zuletzt bearbeitet:

jon

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Willkommen auf/in/unter der Leselupe!
Sei doch bitte so nett und korrigiere den Text. Den Lesern etwas so Unfertiges vorzusetzen, erzeugt kein gutes Bild.

Wo ist da eigentlich die Geschichte?
 

Michael Kempa

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Hmmm, ist ja ein interessanter Anfang. Nur von was? Na, da bin ich mal gespannt, ob noch etwas kommt. Zeichensetzung und Rechtschreibung ist für mich erstmal zweitrangig. Die Geschichte zählt. Da kann ich bisher nichts erkennen. Es verschwindet alles in einer aluminiumgrauen Wolke...
 

MJ Springer

Mitglied
Willkommen auf/in/unter der Leselupe!
Sei doch bitte so nett und korrigiere den Text. Den Lesern etwas so Unfertiges vorzusetzen, erzeugt kein gutes Bild.

Wo ist da eigentlich die Geschichte?
Danke für das nette Willkommen, da fühlt man sich gleich unter der Leselupe. Natürlich versuche ich mich (und meine Texte) zu verbessern, wo es nur geht und bin um jedes konstruktive Feedback dankbar. Welche Fehler am Text sind Ihnen konkret aufgefallen? Auch über eine Empfehlung für ein gutes Tool zur Rechtschreibkontrolle würde ich mich freuen, offenbar reichen die von Libre und rechtschreibprüfung24 nicht aus.
 

jon

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Ich werde natürlich nicht den ganzen Text einem Korrektorat unterziehen, so viel Zeit (und Lust) hab ich nicht. Aber der Anfang sollte reichen, um dir klar zu machen, dass du irgendeine bessere Lösung suchen musst.
Ein Teil der neuen Lösung besteht sicher darin, einige Regeln zu lernen. Zum Beispiel, dass man nicht mitten im Satz die Zeile umbricht. Oder dass "Sie" - also das Höflichkeitspendant zu "du" - groß geschrieben wird. Oder dass der erweiterte Infinitiv mit zu in den allermeisten Fällen mit Komma vom Rest des Satzes abgetrennt wird. Oder dass Nebensätze durch Komma abgetrennt werden. Oder wie die Zeichensetzung bei wörtlicher Rede aussieht. Oder …


Dr. H.I. H. I. Klein überlegte, ob es zu spät war »Nein« zusagen.
Nein, eigentlich nicht, noch stand er fest mit beiden Füßen auf der Erde, noch hatte er eine Wahl, KEINEN UMBRUCH MACHEN
die WahlKOMMA es nicht zu tun. Doch selbst diese Wahl schien ihm genauso schwierigKOMMA wie den nächsten KEINEN UMBRUCH MACHEN
Schritt zu machen. Natürlich, er konnte einfach nicht einsteigen, sich umdrehen und weggehen. KEINEN UMBRUCH MACHEN
Aber er hatte den Auftrag angenommen, die Papiere unterschrieben, seine Theorien aufgestellt. In KEINEN UMBRUCH MACHEN
Wirklichkeit,KEIN KOMMA wusste er das er, dass die Wahl nur darin Bestand bestand, es noch ein paar lange Sekunden länger KEINEN UMBRUCH MACHEN
hinauszuzögern oder es gleich hinter sich zu bringen.
Das mit den Umbrüchen lasse ich im Folgenden weg.
Das Wort "selbst" ist an dieser Stelle fehl am Platz.

… Der Fakt das Fakt, dass ein solches
Gerät noch immer in Betrieb ist war, zeigt zeigte, dass das Konzept dahinter sich so bewährt hatte, das dass auch
heute noch Fesselballone ihre Passagiere in den Himmel hinauftrugen. Das ist war zwar wahr aber
sicherlich nicht hilfreich, vor allem wenn der Ballon, in den man gleich steigen soll sollte, aussahKOMMA als
gehöre er zu einem frühen Exemplare Exemplar der Spezies. Instinkte, die in seinem sonst zu gut gegliederten
und rationalem rationalen Kopf nur eine Nebenrolle spielte spielten, stellten ihm die Haare auf und ließen ihn
erschauern.
»Haben wir‘s bald?« Fragte bald?«, fragte der Kapitän der fragwürdigen FlugmaschineKOMMA als hinter ihm die letzte
Fracht vertäut wurde.
»Wie wollen sie Sie es steuern, ich meineKOMMA wie finden und landen wir beziehungsweise macht man das
Ding festKOMMA wenn wirLEERZEICHEN...« H.LEERZEICHENI. Klein brach abKOMMA als er merkte, dass er noch viele Fragen hatte und zu den
Wichtigsten wichtigsten wie »Ist das Ding auch wirklich sicher« und »Haben sie Sie den Ballon in einem Museum
für altertümliche Technik erstanden« war er noch gar nicht gekommen.
Was finden?

»Erstes Mal ‚was‘KOMMA antwortete der Kapitän und klopfte seine Pfeife aus.
Was sollen die (halben) Anführungszeichen?

… Wenn ihre Ihre Wissenschaftsfreunde etwas bauen und viel Geld dafür kriegenKOMMA können sie tolle
Sachen damit anstellen, nur wenn sie am Ende, Fragen wie »Wie sollen wir eigentlich die ganze
Mannschaft mit Nahrung versorgen und die Männer rotieren, ohne dauernd zu landen«, beantworten
müssen, ja dann,KEIN KOMMA ist das ganze Geld schon längst wegKOMMA und da …« Er klopfte dem Fesselballon
kameradschaftlich auf den Korb, der gab ein sanftes knarren Knarren zurück. »… kommen wir ins Spiel«
Halbe Anführungszeichen innerhalb der Rede.

»Ich hab Pläne von ihr gesehen, von dem Luftschiff meine ich«KOMMA sagte H.LEERZEICHENI.
»Und dabei haben sie Sie sich nicht gefragtKOMMA wie man zu ihr hochkommt wie?«
»Nein, es ist ein Zeppelin und die können schließlich auch landen. Und im Gegensatz zu einem
Ballon auch steuern. Dass der Zeppelin nur jedes halbe Jahr eine Zwischenlandung macht, das
bekam ich erst mitKOMMA als …«
»Als es schon zu spät war, deswegen leisten sie Sie jetzt mir Gesellschaft. Nur die RuheKOMMA ich brauch’
hier kaum zu steuern, geht auch nichtKOMMA ist ja ein Ballon«KOMMA sagte der alte Alte und deutete mit dem Daumen
hinauf in die Dunkelheit. KEIN ABSATZ
»Was sie Sie hier sehen könnten, wenn wir weniger eingeheizt hätten und es nicht mitten in der Nacht
wäreKOMMA ist ein stabiles Tau. Wir werden quasi an einer Leine gehalten. Ich gebe lediglich genug GasKOMMA
um zu steigen, den Rest überlasse ich den Jungs, die das Ding da oben einholen.«
Die Nacht war so dunkelKOMMA wie sie nur schwarz sein konnte. Auch das reine, weiße Vollmondlicht
konnte nichts dagegen unternehmen.
Inhaltsfehler: Wenn der Vollmond scheint, ist die Nacht nicht komplett "schwarz".
Lektorat: "So dunkel, wie sie nur schwarz sein konnte" klingt verquast und ergibt weder wörtlich noch übertragen Sinn.

Es verwandelte die Szenerie lediglich in einen schwarz-weiß-
Film Schwarz-Weiß-Film.
Also war die Nacht eben nicht so schwarz wie sie nur sein konnte.

Vom Feuer des Gases ging ein wärmeres Leuchten aus als von den Flutlichtern und der
anderen Beleuchtung auf dem kleinen Flugplatz. Eine alte Insel in einem Meer aus modernster
Technik.
Lektorat: Ach da ist auch noch Feuer? Und es gibt Flutlicht? Und die Nacht ist trotzdem tiefdunkel? Wie das?

… Nur ein Flug ins All konnte dies noch toppen, doch das war eine ReiseKOMMA auf die sich
H.LEERZEICHENI. Klein sicher nicht begeben würde.
»Sieht heute nach einem Privatflug für sie Sie aus, normalerweise wird es kuscheliger hier an Bord«KOMMA
lachte der Alte. »Die meisten anderen von ihrem Ihrem Schlag sind da schon eine ganze Weile oben. Wäre
für mich nix, ich meineKOMMA fliegen ist schön und gutKOMMA aber ewig so weit oben herum schweben, dafür
muss man doch einen an der Waffel haben.« Er löste die Taue und mit einem Ruck löste sich der
Ballon vom Boden. Er stieg überraschend schnell und schon bald kondensierte H.LEERZICHENI. Kleins Atem in
der immer kälter werdenden Luft.
Lektorat: Wortdopplung "lösen"
 



 
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