Die Beichte

Seit Tagen fühle ich mich wie ein Vogel,
dem man die Flügel gestutzt hat.
Gefangen in einem dunklen Käfig ohne Pforte ins Licht.
Appetitlosigkeit und Übelkeit haben mich befallen.

Dann das Gespräch mit dir.

Du forderst mich auf meine schwere Last,
die ich auf den Schultern trage, abzulegen,
doch ich wehre mich dagegen,
die Angst dich zu verletzen ist zu groß.
Du sagst, du kannst damit umgehen und was auch geschieht,
du würdest immer hinter mir stehen.

Deine Worte beflügeln meine Zunge
und ich platze damit heraus: „ICH HABE MICH VERLIEBT“
Kaum ausgesprochen, fangen die Flügel wieder an zu wachsen
und die Pforte ist hell erleuchtet, so dass ich nach draußen finde.

Erleichterte Tränen, in ihnen peinlich berührte Gefühle,
SIE TROPFEN AUF DEIN GESICHT.
 

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