Die Dunkelheit kehrt zurück

niera

Mitglied
Es 21:00 Uhr. Draußen ist es dunkel und
ich sitze in meine Bett,
der Laptop aufgeklappt. Leise Musik ertönt.
Traurige Musik. Ich starre auf das helle Display
und merke wie mir eine kleine Träne
über die Wange kullert.
Ich merke wie aus einer Träne, immer mehr werden.
Ich versuche sie zu unterdrücken, doch es ist zu schwer.
Sie hat wieder einmal gesiegt.
Die Dunkelheit.
Sie hat gewonnen. Zum wiederholten mal.
Am Tag, wenn die Sonne am höchsten Punkt steht,
kann ich sie bekämpfen. Doch Nachts, wenn das Mondlicht
in mein Fenster scheint, packt die Dunkelheit
mich und gewinnt.
Es ist ein wahrer Krieg.
Es ist schwer all dem Stand zu halten.
Kaum ist sie weg und ich denke, ich kann endlich
wieder lächeln, kommt die Dunkelheit zurück.
Es ist wie ein tiefes schwarzes Loch aus
dem man sich nicht mehr befreien kann.
Es hat dich einfach verschlungen.
Und genau das, macht sie auch mit mir.
Die Dunkelheit verschlingt mich, nur kein anderer kann es sehen.

Niemand, außer mir.
 

Hyazinthe

Mitglied
Hallo niera!

Ich denke, du beschreibst hier eine Depression, stimmt das? Nicht ganz einsichtig finde ich dann den Hinweis auf ein Du, das ebenfalls von der "Dunkelheit"/ Depression betroffen ist. Oder meinst du die Trauer um das Du?

So ganz konnte mich dein Text nicht überzeugen, auch wenn ich die Stimmung, die er vermittelt, nachvollziehen kann.

Gruß, Hyazinthe
 

 
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