Felssturz
Mitglied
Als die Sonne ihre ersten Strahlen schickt, ist die Biene Summ bereits munter. Ihre beste Freundin, die Biene Brumm, kommt zu ihr. Heute wollen sie gemeinsam zur Wiese fliegen, denn Brumm hat eine Blumenwiese entdeckt, die im Bienenstock noch nicht bekannt ist. Gestern hat Brumm köstlichen Nektar in den Bienenstock gebracht und ihren Bienenfreundinnen erzählt, dass sie mit Summ zu der Wiese fliegen möchte. Die kleine Biene Summ wünscht sich insgeheim, die schönste Blume der Wiese zu finden. Die Freundinnen sitzen vor dem Bienenstock auf dem Flugbrett und quatschen.
„Wer ist wohl am schnellsten beim Birnenbaum?“, fragt Brumm.
„Heute fliege ich schneller als du“, entgegnet Summ selbstbewusst.
„Nicht heute“, sagt Brumm. „Ich habe vom süßen Nektar genascht.“
„Und was nützt dir der Nektar?“, will Summ wissen.
„Er macht mich stark und lässt mich schneller fliegen“, antwortet Brumm stolz.
Zusammen heben Summ und Brumm ab und steigen hoch in die Lüfte. Der Wind bläst ihnen entgegen, und sie müssen kräftig mit den Flügeln schlagen. Die Biene Brumm ist doch schneller beim Birnbaum, der voller weißer Blüten steht. Sie fliegen zum weiten grünen Getreidefeld. Dort schaut sich Brumm um.
Ein Grashüpfer springt von einer Weizenähre hoch.
„Pass auf, Brumm!“, warnt Summ.
Brumm reagiert blitzschnell, doch es kommt zum Zusammenstoß mit dem Grashüpfer. Sie trudelt und landet auf einer Ähre. Summ fliegt ihr nach und setzt sich neben sie.
Mit einem kräftigen Satz springt Zirp der Grashüpfer in die Luft und landet auf der Ähre direkt neben den beiden Bienen.
„So etwas ist mir auch noch nie passiert“, sagt Zirp überrascht.
„Du hast mir einen gehörigen Schrecken eingejagt“, sagt Brumm verärgert.
„Mich hat es auch erschreckt“, gesteht Zirp. „Wohin fliegt ihr denn so schnell?“
„Zur Blumenwiese“, antwortet Summ.
„Da war ich schon mal. Dort gibt es herrlich schmackhaftes Gras“, schwärmt Zirp.
„Wir suchen die Blumen, um den leckeren Nektar zu sammeln“, erklärt Brumm.
„Ich muss jetzt weiter, meine Freunde warten auf mich zum Wetthüpfen“, sagt Zirp. „Tschüss, ihr beiden!“, und mit einem Satz hüpft er über Summ und Brumm hinweg.
„Komm, Summ, lass uns weiterfliegen“, sagt Brumm.
Sie fliegen über das weite Weizenfeld, bis hinter einen sanften Hügel, wo die Blumenwiese vor ihnen auftaucht.
„Schau, Summ, da ist die Wiese!“
„Oh, Brumm, sie ist riesig und voller Blumen!“, ruft Summ voller Begeisterung.
„Da finden wir viel guten Nektar“, meint Brumm.
„Ich möchte die schönste Blume auf der ganzen Wiese entdecken!“, ruft Summ Brumm zu.
„Dann müssen wir höher steigen“, schlägt Brumm vor. „Von oben sehen wir viel mehr Blumen.“
Plötzlich dröhnt ein lautes Geräusch durch die Luft. „Das ist eine gefährliche Hornisse“, warnt Brumm. „Komm, Summ, schnell!“, ruft sie. „Verstecken wir uns dort bei der Blume!“
Mit schnellen Flügelschlägen saust Summ zu einer Blume und schlüpft in den Blütenkelch. Auch Brumm folgt flink und quetscht sich hinterher. Es ist so eng, dass sie sich nicht bewegen können. Die Hornisse landet dröhnend auf den Blütenblättern und krabbelt langsam näher zum Kelch. Plötzlich fährt Brumm ihren Stachel aus. Genau in diesem Moment fegt ein Windstoß die Hornisse von der Blüte. Sie stürzt tief in die Wiese. Einen Augenblick herrscht Stille. Summ und Brumm wagen kaum zu atmen. Dann ertönt das Dröhnen erneut, es kommt näher und wird lauter. Doch dann wird es leiser und verklingt endgültig.
Vorsichtig lugt Brumm aus dem Blütenkelch, erst nach rechts, dann nach links. Die Hornisse ist verschwunden.
„Komm, Summ! Die Hornisse ist weg!“, ruft Brumm erleichtert.
Schnell krabbeln sie aus ihrem Versteck und steigen empor. Von hier aus können die Bienen die ganze Blume sehen, in der sie sich versteckt haben. Gemeinsam beschließen die Freundinnen Summ und Brumm, dass dies die schönste Blume auf der ganzen Wiese ist.
Ende.
„Wer ist wohl am schnellsten beim Birnenbaum?“, fragt Brumm.
„Heute fliege ich schneller als du“, entgegnet Summ selbstbewusst.
„Nicht heute“, sagt Brumm. „Ich habe vom süßen Nektar genascht.“
„Und was nützt dir der Nektar?“, will Summ wissen.
„Er macht mich stark und lässt mich schneller fliegen“, antwortet Brumm stolz.
Zusammen heben Summ und Brumm ab und steigen hoch in die Lüfte. Der Wind bläst ihnen entgegen, und sie müssen kräftig mit den Flügeln schlagen. Die Biene Brumm ist doch schneller beim Birnbaum, der voller weißer Blüten steht. Sie fliegen zum weiten grünen Getreidefeld. Dort schaut sich Brumm um.
Ein Grashüpfer springt von einer Weizenähre hoch.
„Pass auf, Brumm!“, warnt Summ.
Brumm reagiert blitzschnell, doch es kommt zum Zusammenstoß mit dem Grashüpfer. Sie trudelt und landet auf einer Ähre. Summ fliegt ihr nach und setzt sich neben sie.
Mit einem kräftigen Satz springt Zirp der Grashüpfer in die Luft und landet auf der Ähre direkt neben den beiden Bienen.
„So etwas ist mir auch noch nie passiert“, sagt Zirp überrascht.
„Du hast mir einen gehörigen Schrecken eingejagt“, sagt Brumm verärgert.
„Mich hat es auch erschreckt“, gesteht Zirp. „Wohin fliegt ihr denn so schnell?“
„Zur Blumenwiese“, antwortet Summ.
„Da war ich schon mal. Dort gibt es herrlich schmackhaftes Gras“, schwärmt Zirp.
„Wir suchen die Blumen, um den leckeren Nektar zu sammeln“, erklärt Brumm.
„Ich muss jetzt weiter, meine Freunde warten auf mich zum Wetthüpfen“, sagt Zirp. „Tschüss, ihr beiden!“, und mit einem Satz hüpft er über Summ und Brumm hinweg.
„Komm, Summ, lass uns weiterfliegen“, sagt Brumm.
Sie fliegen über das weite Weizenfeld, bis hinter einen sanften Hügel, wo die Blumenwiese vor ihnen auftaucht.
„Schau, Summ, da ist die Wiese!“
„Oh, Brumm, sie ist riesig und voller Blumen!“, ruft Summ voller Begeisterung.
„Da finden wir viel guten Nektar“, meint Brumm.
„Ich möchte die schönste Blume auf der ganzen Wiese entdecken!“, ruft Summ Brumm zu.
„Dann müssen wir höher steigen“, schlägt Brumm vor. „Von oben sehen wir viel mehr Blumen.“
Plötzlich dröhnt ein lautes Geräusch durch die Luft. „Das ist eine gefährliche Hornisse“, warnt Brumm. „Komm, Summ, schnell!“, ruft sie. „Verstecken wir uns dort bei der Blume!“
Mit schnellen Flügelschlägen saust Summ zu einer Blume und schlüpft in den Blütenkelch. Auch Brumm folgt flink und quetscht sich hinterher. Es ist so eng, dass sie sich nicht bewegen können. Die Hornisse landet dröhnend auf den Blütenblättern und krabbelt langsam näher zum Kelch. Plötzlich fährt Brumm ihren Stachel aus. Genau in diesem Moment fegt ein Windstoß die Hornisse von der Blüte. Sie stürzt tief in die Wiese. Einen Augenblick herrscht Stille. Summ und Brumm wagen kaum zu atmen. Dann ertönt das Dröhnen erneut, es kommt näher und wird lauter. Doch dann wird es leiser und verklingt endgültig.
Vorsichtig lugt Brumm aus dem Blütenkelch, erst nach rechts, dann nach links. Die Hornisse ist verschwunden.
„Komm, Summ! Die Hornisse ist weg!“, ruft Brumm erleichtert.
Schnell krabbeln sie aus ihrem Versteck und steigen empor. Von hier aus können die Bienen die ganze Blume sehen, in der sie sich versteckt haben. Gemeinsam beschließen die Freundinnen Summ und Brumm, dass dies die schönste Blume auf der ganzen Wiese ist.
Ende.
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