die Gärten

Mimi

Mitglied
ich will
ich will
den Gazellenjungen
die Bögen seiner Lippen
tragen kaum Flaum
er trägt die Krüge
mit Anmut
gleich einer zweiten Haut
in meinem Herzen
treffen seine Blicke
wie Geschosse
ich will
ich will
den Gazellenjungen
die Bögen seiner Lippen
sind wie Schwerter
es blüht das Morgenrot
im Morgenland
auf Marmor seiner Wangen
trägt er das Wasser in die Gärten
wie einen Geliebten
lässt dürsten mich
in Gluten
ich will
ich will
 

Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ja, das hat doch was!
Das Begehren und die unterschwellige Erotik hast du gut getroffen.
Kennst du den persischen Dichter Omar Khayyam? Erinnert etwas daran.

Liebe Grüße
Manfred
 

Mimi

Mitglied
...
ich frage die Welt, die alte
was sie als Bestes enthalte
In ihrem großen Gebäude
Sie sagte: Das Herz der Freude.
...

aber ja doch, lieber Manfred,
ist er doch einer meiner ganz großen Dichter.
Wie liebe ich seine Rubaiyats , sind sie doch wie erntereife Gärten.
Das Persische fällt mir leider nich so leicht (fleißig übt sich, der es im Original gerne liest)
...ist das Arabische aber um so wahrlich zauberhafter als in der deutschen Übersetzung... Metrik geht verloren...und so vieles mehr...

Danke für deinen lieben Kommentar.

Gruß

Mimi
 


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