Die Kofferjagd

Mathilde sitzt an ihrem Maltisch, als plötzlich die Zimmertür aufgestoßen wird. Mama stürmt herein. „Hilfe, Hilfe!“, ruft sie. „Mathilde! Wir werden ausgeraubt!“
Das Mädchen reißt die Augen auf. Ein Raub? Samstagnachmittags? „Wirklich?“
„Ja! Zwei maskierte Männer! In der Küche!“
Mathildes Herz klopft gegen ihre Brust, ihre linke Hand zittert. „In der Küche?“
„Ja. Und du glaubst nicht, was sie klauen wollen.” Ihre Mutter atmet tief aus. „Den Überraschungskoffer!”
Sie schreit: „Den Koffer?” Mama nickt. „Mit einer Überraschung darin!”
Es gibt eine Überraschung? Und sie wird geklaut? Samt des Koffers? Das darf nicht sein! Der Koffer darf nicht gestohlen werden!

Bei Familie Rivera ist es nämlich so: Geschenke werden nicht einfach nur verpackt – sondern in einen ganz speziellen Koffer gelegt, der dann im Haus versteckt wird. Selbst das Christkind macht dies. Und wenn dieser Koffer nun geklaut wird? Dann wird es keine Geschenke mehr geben – und Weihnachten ausfallen? Das darf Mathilde nicht geschehen lassen!
Sie springt auf, als hätte sie etwas in den Po gestochen. „Keine Sorge!", ruft sie. „Ich kümmere mich darum." Der Räuber muss ihr Onkel Tomás sein, da ist sich Mathilde ganz sicher. Sonst weiß niemand von dem Koffer. Mathilde greift zu ihrer Spielzeugpistole und zeigt damit auf ihre Mutter. „Du bleibst hier. Zu deiner eigenen Sicherheit.“ Mama nickt.
Vorsichtig schleicht Mathilde in das Wohnzimmer. Sie muss leise sein, vielleicht sind die Einbrecher noch da. Ihr Blick schweift durch den Raum. Das Sofa, der Fernseher, alles noch da. Es wirkt normal. Mathilde bückt sich, kriecht fast auf allen Vieren. „Ich muss sie überraschen, ihnen eine Falle stellen“, überlegt sie.
Sie huscht am Sofa vorbei zur Küche, die Tür ist angelehnt. Sind die Einbrecher noch drin? Mathilde drückt ihr Ohr an die Türe und lauscht. Nichts zu hören. Wo könnten sie stecken? Plötzlich hört sie ein Rumpeln. Als wäre ein Langhalsdinosaurier gegen die Decke gestoßen. Halt, nein. Es war mehr so, als wäre ein Triceratops mit seinem Nackenschild gegen die Hauswand gerannt. Das Geräusch kam von draußen! Die Einbrecher sind im Garten!

Mathilde schiebt sich durch die Tür in die Küche. Klettert auf die Arbeitsplatte, späht durch das Fenster. Im Garten erblickt sie zwei Männer, ganz in Schwarz gekleidet, maskiert. Echte Einbrecher eben. Der größere hält etwas in der Hand - den Überraschungskoffer!
Die Männer schreiten zur Garage. Was nun? Wollen sie etwa Papas Auto stehlen? Mathilde denkt nach. Dann springt sie mit einem Satz von der Arbeitsplatte und rennt los. Sie sprintet durch das Wohnzimmer, hüpft über einen Hocker, bleibt vor der Haustüre stehen. Sie steigt auf das Schuhregal – es wackelt. Papas Anzugschuhe fallen heraus. Mathilde schnappt sich die Schlüssel der Garage und springt herunter. Dabei stößt sie mit dem Bein gegen den Garderobenständer, oh, nein! Er schwankt von links nach rechts – und, kabumm, fällt um - direkt gegen den Ankleidespiegel! Hoffentlich ging er nicht kaputt! Mathilde fasst sich an ihr Knie, es schmerzt, bestimmt blutet es. Sie beißt die Zähne zusammen, macht die Haustüre auf und späht hinaus. Es ist nichts zu sehen, die Luft scheint rein. Sockig tippelt sie in den Vorgarten, schleicht um das Haus herum, presst ihren Körper gegen die Wand. Sie atmet aus, hört Gelächter aus der Garage, tiefe Männerstimmen. Denen wird das Lachen gleich vergehen.
Schnell bewegt sie sich zum Garagentor. Vorsichtig steckt sie den Schlüssel in das Loch und verschließt es mit einem Ruck.. Wenn sie jetzt die Eingangstür verschließt, dann sind die Räuber eingesperrt. Gerade als sie um die Ecke kommt, sieht sie, wie die Tür aufgeht. Oh nein! Sie rennt zur Türe und stemmt sich mit aller Kraft dagegen.
„Was zur Hölle?“, hört sie eine Männerstimme rufen. Ist das etwa ihr Papa? „Wer will mich nicht rauslassen?“
Mathilde stemmt beide Händen gegen die Türe, ihre Füße drückt sie fest in den Boden. „Achtung, Achtung. Hier spricht die Polizei“, schreit sie. „Bleiben Sie in der Garage und es wird Ihnen nichts passieren.“ Ihr Kopf färbt sich rot, Schweiß tropft ihre Stirn herunter.
„Hilf mir mal!“, ruft der eine Räuber. „Hilf mir die Türe aufzudrücken!“
In diesem Moment rutscht Mathilde aus, sie geht in die Knie – und die Türe klappt auf. Sie flüchtet, verschanzt sich hinter dem Apfelbaum, geht in Deckung.
Es ist still. Sie atmet langsam. Und jetzt? Ihre Hände zittern, das Herz klopft. Jetzt muss sie mutig sein!

Sie blickt um den Baum herum - niemand ist im Garten. Sie umklammert ihre Pistole und ruft. „Achtung, Achtung. Hier spricht nochmals die Polizei! Kommen Sie mit erhobenen Armen heraus! Sonst schieße ich!“
Die Männer lachen. „Und wenn wir auch bewaffnet sind? Was dann?“
„Dann geht einfach nach Hause, aber nehmt nichts mit!“, antwortet sie. Sie hat einen guten Plan. Erst will sie schauen, ob die Einbrecher wirklich bewaffnet sind. „Okay!", schreien die Männer. Im nächsten Moment kommen sie aus der Garage, einer streckt den Koffer über den Kopf. Mathilde sieht keine Waffen. „Stopp! Halt!“, schreit sie und springt aus ihrer Deckung. „Der Koffer kommt sofort auf den Boden! Hier geht niemand nach Hause!"
Sie nähert sich den Männern. Der eine geht in die Hocke, als würde er den Koffer auf den Boden legen, doch da wirft er ihn mit aller Kraft Richtung Mathilde. Aua! Er hat genau ihren Bauch getroffen, sie fällt hin. „Wir ergeben uns niemals!“, ruft der Mann. Der eine nimmt den Koffer, dann rennen sie zur Mauer, die an den Garten des Nachbarn grenzt. Im Liegen feuert Mathilde ihre Pistole ab. „Bumm!“, ruft sie. „Ich hab dich getroffen“
Der kleinere Einbrecher fällt, brüllt und hält sein linkes Bein. „Hilfe, Tomás, Hilfe!“
Mathilde zielt auf den größeren der beiden. „Stehen bleiben!“
Er bleibt stehen. Sie steht auf, die Pistole auf den Verbrecher gerichtet. Langsam nähert sie sich ihm. Gerade als Mathilde an dem Verletzten vorbei schreitet, wird sie von ihm geschubst. Sie fällt nach vorne – die Pistole landet auf dem Boden.
Der größere Einbrecher rennt zur Pistole, versucht sie aufzuheben, doch Mathilde wirft sich auf ihn. Beide gehen zu Boden, sie rangeln miteinander. Sie schieben und drücken. Es ist nicht zu erkennen, wer gewinnt. Plötzlich macht es knack. Mathilde ist auf die Pistole getreten - hat sie zerstört. Da hebt sie einen Ast auf, er wird zum Schwert. „Tomás, fang!“, ruft der Verwundete. Er wirft dem Maskierten einen Stecken zu. „Mach sie fertig!“

Das Mädchen holt zum Schlag aus, der Erwachsene blockt ihn ab. Die beiden Schwerter krachen gegeneinander, Holzsplitter lösen sich. Sie liefern sich einen wilden Kampf, die Schwerter fliegen nur so durch den Garten. Tomás versucht einen Schwinger. Er holt aus, doch das Mädchen duckt sich im richtigen Moment, die Klinge streift fast ihre Haare. Sie setzt zum Gegenangriff an, schlägt mit aller Kraft gegen die Unterschenkel des Einbrechers. Dieser sinkt in die Knie, jault auf. Mathilde richtet das Schwert auf seine Brust. „Du bist erledigt! Jetzt nehmt die Masken ab!“
„Wir ergeben uns“, sagt er. Die Männer ziehen ihre Maske vom Kopf. Mathilde wusste es. „Die gemeingefährlichen Brüder Riveras! Endlich habe ich euch!“
Ihr Papa lächelt. „Hab ich dir doch gesagt Tomás, wir hätten direkt mit dem Auto wegfahren sollen!“
Tomás steht auf, wirft seinen Stock weg und fährt sich über das Bein. „Hast mir ganz schön weh getan", sagt er zu Mathilde.
„Selbst Schuld!“, antwortet sie. „Mit mir legt man sich eben nicht an! Wo ist die Überraschung?“
Tomás lächelt und zeigt auf den Koffer. „Da drin. Hast sie dir verdient, Kleines.“ Sie greift nach dem Koffer, schüttelt ihn. Es klimpert. „Oh, ist da etwa Gold drin?“
„Na klar“, lacht Tomás. „Ich war vorher noch eine Bank ausrauben. Was denkst du denn?“ Er klopft ihr auf die Schulter. „Mach auf jetzt!“
Sie lächelt. Vorsichtig löst sie die Schnallen des braunen Koffers und öffnet ihn.
Als sie sieht, was darin ist, umarmt sie ihren Onkel. „Danke“, flüstert sie.
 

ahorn

Mitglied
Hallo schwarze Sonne,
dein Text gefällt mir. Flott geschrieben mit viel Handlung.

Nur zwei Sachen stören mich.

Ich finde es normalerweise wunderschön, wenn eine Geschichte ohne viel Tamtam beginnt. Nur bei Kindergeschichten bin ich skeptisch. Kinder – Erstrecht kleinere, benötigen einen gewissen Anlauf, müssen zur Ruhe kommen, wissen, dass die Geschichte beginnt. Drei, vier Sätze als Einleitung könnten diese Aufgabe erfüllen. Mathilde mag Dinosaurier und malt gern. Oder!

Den zweiten Punkt sehe ich kritischer. Kindergeschichten und Krimis haben eins gemeinsam: Genauigkeit und Logik.
Sicherlich können Hexen fliegen, aber weil sie zaubern können.
Bären können sprechen, weil sie im Märchenwald leben, oder von der Hexe verzaubert sind. Ansonsten sollten die Geschichten der Wirklichkeit entsprechen – Kinder sind sehr kritisch.
Bei manchen Schilderungen habe sogar ich als Erwachsener den Faden verloren.

Mathilde sitzt an ihrem Maltisch, als plötzlich die Zimmertür aufgestoßen wird. Mama stürmt herein. „Hilfe, Hilfe!“, ruft sie. „Mathilde! Wir werden ausgeraubt!“
Unnötiger passiv.
Mathilde sitzt an ihrem Maltisch, als ihre Mutter die Zimmertür aufstößt und hereinstürmt.

Das Mädchen reißt die Augen auf. Ein Raub? Samstagnachmittags? „Wirklich?“
Der Leser kann die Gedanken nicht von der direkten Rede des Mädchens trennen.
Außerdem finde ich, ist reißt die Augen auf sehr blutig.
Das Mädchen schreckt zurück und zieht die Augenlider hoch. Ein Raub bei uns, denkt sie sich, am Samstagnachmittag. »Wirklich Mama?«

Mathildes Herz klopft gegen ihre Brust, ihre linke Hand zittert. „In der Küche?“
Gegen ihre Brust? Wenn in ihrer Brust.
Mathildes Herz schlägt heftiger und ihre linke Hand zittert.

„Ja. Und dDu glaubst nicht, was sie klauen wollen FRAGEZEICHEN.” Ihre Mutter atmet tief aus. „Den Überraschungskoffer!”
Sie schreit: „Den Koffer?” ZEILENUMBRUCH Mama nickt. „Mit einer Überraschung darin!”
Ein Überraschungskoffer mir einer Überraschung darin. Die Aussage ist einwenig platt, es sei den der Koffer wäre normalerweise die Überraschung.

Es gibt eine Überraschung? Und sie wird geklaut? Samt des Koffers? Das darf nicht sein! Der Koffer darf nicht gestohlen werden!

Bei Familie Rivera ist es nämlich so: Geschenke werden nicht einfach nur verpackt – sondern in einen ganz speziellen Koffer gelegt, der dann im Haus versteckt wird. Selbst das Christkind macht dies. Und wenn dieser Koffer nun geklaut wird? Dann wird es keine Geschenke mehr geben – und Weihnachten ausfallen? Das darf Mathilde nicht geschehen lassen!
Ich halte nichts von Erklärungen im Text, es sei denn, es ist eine Anweisung für den Vorleser. Außerdem benutzt du wieder das Passiv, was nach meiner Meinung in diesem Zusammenhang nicht nötig. Versuch den Sachverhalt mit den Gedanken des Kindes zu erzählen.

Sie springt auf, als hätte sie etwas in den Po gestochen.
Ich bin kein Germanist, aber ich würde, wenn überhaupt
‚Sie springt auf, als steche ihr etwas in den Po‘, da du im Präsens schreibst.

„Keine Sorge!«, ruft sie. „Ich kümmere mich darum.« Der Räuber muss ihr Onkel Tomás sein, da ist sich Mathilde ganz sicher. Sonst weiß niemand von dem Koffer.
Niemand? Sind ihre Eltern und Mathilde niemand!

Mathilde ergreift zu ihrer Spielzeugpistole und zeigt damit auf ihre Mutter. „Du bleibst hier. Zu deiner eigenen Sicherheit.“ ZEILENUMBRUCH Mama nickt.
Schnappt, wäre auch nicht schlecht.

Es wirkt normal. Mathilde bückt sich, kriecht fast auf allen Vieren.
Kricht fast auf allen vieren ist eher Umgangssprache, las sie doch kriechen.

„Ich muss sie überraschen, ihnen eine Falle stellen“, überlegt sie.
Überlegen ist keine direkte Rede. Las sie ‚flüstern‘, ‚murmeln‘ oder streich die direkte Rede.

Sie huscht am Sofa vorbei zur Küche, die Tür ist angelehnt. Sind die Einbrecher noch drin?
Sie befindet sich im Wohnzimmer, ist am Sofa und zack an der Küche. Sicherlich gib es eine Menge von Küchen, die durch das Wohnzimmer betreten werden, aber der Normalfall ist es seltener.
Sie huscht am Sofa vorbei, durch den Flur bis zur Küche. Die Tür ist angelehnt. Ob die Einbrecher noch drin seien, kam ihr in den Sinn.

Mathilde drückt ihr Ohr an die Türe und lauscht. Es war Nnichts zu hören.
Wo könnten sie stecken? Plötzlich hört sie ein Rumpeln.
Wo sie nur stecken, dachte sie. Sie hört ein Rumpeln.
Warum eigentlich ‚dachte‘, da steht doch ein Fragezeichen. Denke an dein Publikum. Der Text ist ein guter Vorlesetext, damit deine Hörer nicht des Lesens kund, somit in einem alter, in der die Empathie beizeiten nicht entwickelt. Der wechsle vom Erzähler zu Mathilde von ein zum nächsten Satz nicht eindeutig und kann daher zur Verwechslung der Sichtweise führen.

Als wäre ein Langhalsdinosaurier gegen die Decke gestoßen. Halt, nein. Es war mehr so, als wäre ein Triceratops mit seinem Nackenschild gegen die Hauswand gerannt. Das Geräusch kam von draußen! Die Einbrecher sind im Garten!
Schöner Vergleich mit den Dinos, nur gehe ich davon aus, das heutzutage fast alle Kinder über die Ausmaßen eines Sauropoden der beschrieben Art Bescheid wissen und bestimmt nicht auf die Idee kommen, dass dieser sich in der Küche versteckt.

Mathilde schiebt sich durch die Tür in die Küche. Dann kletterte sie klettert auf die Arbeitsplatte, späht durch das Fenster. Im Garten erblickt sie zwei Männer, ganz in Schwarz gekleidet , und maskiert.
Wer schiebt wen? Und dann durch die Tür? Hattest du nicht geschrieben, die Tür stand ein Spalt offen?
Mathilde zwängte sich durch den Türspalt in die Küche.
‚Späht durch das Fenster‘
Ein Fenster ist parse ein Loch in einer Wand, okay! Heute jedoch eher ein Bauelement bestehend aus Fensterflügel, Fensterrahmen, Fensterlaibung, Laden oder Rollladen usw. Damit glicht es einer Heiztherme und durch diese zu schauen nicht trivial.
Entweder du erweiterst: Späht durch das geöffnete Fenster, oder du hältst es, wie Elfriede die ihren Mann Walter darüber informiert, was ihre Nachbarin tut. »Walter, die alte Liesbeth schaut wieder aus dem Fenster.«

Echte Einbrecher eben.
Entweder du hängst das Satzfragment mit einem Gedankenstrich an den vorherigen Satz oder du machst einen Satz daraus. Denke immer daran du schreibst für Kinder.
Sie sehen wie echte Einbrecher aus.

Der größere hält etwas in der Hand - den Überraschungskoffer!
Einfacher ist oft besser.
Der größere hält den Überraschungskoffer.

Die Männer schreiten zur Garage.
Könige, Damen schreiten aber Einbrecher?

Was nun? Wollen sie etwa Papas Auto stehlen? Mathilde denkt nach.
was hältst du davon, die Reihenfolge zu ändern?
Mathilde denkt nach - was nun, wollen sie etwa Papas Auto stehlen?

Dann springt sie mit einem Satz von der Arbeitsplatte und rennt los.
Ein bisschen plump und unlogisch. Springen und rennen gleichzeitig?
Sie hat eine Idee. Mit einem Satz springt sie von der Arbeitsplatte, dann rennt sie los.

Sie sprintet durch das Wohnzimmer, hüpft über einen Hocker, bleibt vor der Haustüre stehen. Sie steigt auf das Schuhregal – es wackelt.
Kinder handeln, planen selten, wunderbar, dass du dieses Handeln in den Vordergrund stellst.
Außerdem weiß der Leser endlich, dass abweichend der Norm die Küche über das Wohnzimmer zu erreichen ist. Nicht nur dieses, auch die Haustür ist im Wohnzimmer, somit wohnt Mathilda mit ihren Eltern in einem Einfamilienhaus. Die Raumaufteilung ist zwar ungewöhnlich – man kommt gleich ins Wohnzimmer, aber ...
Bloß eines verstehe ich nicht, warum denkt Mathilda, ob das Schuhregal wackeln könnte, müsste dann nicht das er vorwegstellen oder meinst du.
Sie steigt auf das Schuhregal. Das Regal wackelt.
Würde mit dem nachfolgenden Satz:
Papas Anzugschuhe fallen heraus.
einen Sinn ergeben, wobei ich fallen einwenig schwach empfinde, vielleicht eher so:
Das Regal wackelte, woraufhin Papas Anzugschuhe auf den Boden polterten.

Mathilde schnappt sich die Schlüssel der Garage und springt herunter. Dabei stößt sie mit dem Bein gegen den Garderobenständer , oh, nein!
Anmerkung des Verfassers!

Er schwankt von links nach rechts – und, kabumm, fällt um - direkt gegen den Ankleidespiegel!
kabumm, renk renk, peng peng bitte keine Lautäußerung, oder schreibst du einen Comic?
Er schwankt von links nach rechts, dann fällt um und schlägt gegen den Ankleidespiegel.

Hoffentlich ging er nicht kaputt!
Ich Mathilde blind? Entweder er ist kaputt oder nicht.
Mathilde fasst sich an ihr Knie, es schmerzt, bestimmt blutet es.
Obwohl sie malt, dass habe ich nicht gewusst. Besser:
Mathilde fasst sich an ihr Knie, es schmerzt und blutet.

Sockig tippelt sie in den Vorgarten, schleicht um das Haus herum, presst ihren Körper gegen die Wand.
Das schöne an der deutschen Sprache ist, obwohl der Duden mahnt, dass man selbst Wörter kreieren kann, aber sockig unnötig.
Warum schleicht sie erst, presst dann ihren Körper gegen die Wand und was genau presst sie?
Den Bauch den Rücken.
Auf Socken tippelt sie in den Vorgarten, schleicht um die Hausecke. Dann presst sie ihren Rücken gegen die Hauswand.

Sie atmet aus, hört Gelächter aus der Garage, tiefe Männerstimmen. Denen wird das Lachen gleich vergehen.
Sie atmet aus und hört Gelächter aus der Garage. Tiefe Männerstimmen dringen an sie heran. Denen wird das Lachen gleich vergehen, dachte Mathilde.

Schnell bewegt sie sich zum Garagentor. Vorsichtig steckt sie den Schlüssel in das Loch und verschließt es mit einem Ruck.
Schnelles gehen, schnelles bewegen.
Sie eilt zum Garagentor.
Vorsichtiges stecken - von mir aus behutsam oder langsam.
Bloß eines verstehe ich nicht. Warum verschließt sie mit einem Ruck das Loch?

Wenn sie jetzt die Eingangstür verschließt, dann sind die Räuber eingesperrt.
Welche Eingangstür? Die Haustür? Ein ‚überlegte sie‘ wäre nicht schlecht.

Gerade als sie um die Ecke kommt, sieht sie, wie die Tür aufgeht.
Welche Ecke, welche Tür?

Oh nein! Sie rennt zur Türe und stemmt sich mit aller Kraft dagegen.
„Was zur Hölle?“, hört sie eine Männerstimme rufen. Ist das etwa ihr Papa , vermutet sie. „Wer will mich nicht rauslassen?“
Mathilde stemmt drückt beide Händen gegen die Türe, ihre Füße drückt stemmt sie fest in den Boden.
In diesem Moment rutscht Mathilde aus, sie geht in die Knie – und die Türe klappt auf. Sie flüchtet, verschanzt sich hinter dem Apfelbaum, geht in Deckung.
In diesem Moment rutscht Mathilde aus und stürzt auf die Knie. Die Tür schlägt auf. Sie flüchtet hinter den Apfelbaum und geht in Deckung.

Es ist still. Sie atmet langsam. Und jetzt? Ihre Hände zittern, das Herz klopft. Jetzt muss sie mutig sein!
Stille. Sie atmet langsam. Und jetzt, kommt ihr in den Sinn. Ihre Hände zittern und das Herz klopft ihr vor Angst.

Sie blickt schielt um den Baum herum - KOMMA niemand ist im Garten.
»Aua!«, schreit sie.

Er hat genau ihren Bauch getroffen, woraufhin sie COLOR=blue]hin[/COLOR]fällt hin. ZEILENUMBRUCH
„Wir ergeben uns niemals!“, ruft der Mann. Der eine nimmt den Koffer, dann rennen sie zur Mauer, die an den Garten des Nachbarn grenzt.
Wie der eine?

Gerade als Mathilde an dem Verletzten vorbei schreitet, wird sie von ihm geschubst. Sie fällt nach vorne und die Pistole landet auf dem Boden.
Ist es das Schreiten des Siegers oder eher einer Prinzessin?

Beide gehen zu Boden, dann sie rangeln sie miteinander.
Sie schieben und drücken.
Wen oder was schieben und drücken sie?

Mathilde ist auf die Pistole getreten - und hat sie zerstört.
Da hebt sie einen Ast auf, er wird zum Schwert.
Da hebt sie einen Ast auf, der für sie zum Schwert wird.

Er wirft dem Maskierten einen Stecken zu.
Ich dachte, beide waren maskiert?

Das Mädchen holt zum Schlag aus, der Erwachsene blockt ihn ab.
Geht nicht! Entweder blockt er sie beim Ausholen bereits ab oder sie muss zuschlagen.

Die beiden Schwerter krachen gegeneinander , und Holzsplitter lösen sich.
vielleicht habe ich es überlesen. Wo kommt das zweite Schwert her?

Sie liefern sich einen wilden Kampf, die Schwerter fliegen nur so durch den Garten.
Dann ist der Kampf vorbei. Es sei denn sie sammeln die Schwerter wieder ein, oder meinst du Luft und nicht Garten.

Als sie sieht, was darin ist, umarmt sie ihren Onkel. „Danke“, flüstert sie.
Was?

Ansonsten herzlichen Glückwunsch zu deinen Zeilen. Nehme was du willst, geh in deiner Geschichte auf und feile ein wenig an ihr herum – würde ihr guttun.


Gruß
Ahorn
 
Hallo Ahorn,

vielen Dank für deine sehr ausführliche Rückmeldung! Ich habe den Text überarbeitet, vieles übernommen. Leider kann ich den Beitrag nicht bearbeiten? Zumindest weiss ich nicht, wie es funktioniert.

Grundsätzlich bin ich beeindruckt wie genau du liesst. Ich versuche stets die Handlung schnell laufen zu lassen - das Kind tun zu lassen. Viel Show, wenig Tell. Das soll ja quasi eine Spiel-Action-Krimi-Geschichte sein, rasant, ohne tiefsinnigkeit oder moralische Ansprüche, quasi Literaturwood für Kleinkinder. Ob mir das jetzt gelungen ist, sollen andere Beurteilen. Jedenfalls habe ich deine Anmerkungen fast alle übernommen und werde nun am Wochenende nochmals drüber gehen - mit etwas Abstand und vielleicht neuen Erkentnissgewinnen durch deine Anmerkungen.

Vielen Dank für alles,

Sonne
 

molly

Mitglied
Welch eine wilde Geschichte. Aktion pur und das aus gutem Grund. Der Überraschungskoffer, in dem die verpackten Geschenke aufbewahrt werden,haben zwei Diebe mitgenommen. Mathilde kämpft um den Koffer, nimmt sogar in Kauf, dass sie geschubst wird.

ahorn hat schon alles, was Du verbessern kannst, herausgeschrieben. Aber ich bin ja so neugierig, was ist denn in dem Koffer?

Eine Geschichte für Kinder ab 5-6 J, die ich sehr gern gelesen habe.

Liebe Grüße

molly
 

hera

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo schwarze sonne,

du kannst deinen überarbeiteten Text einfach als Kommentar einstellen. Im Moment gibt es keine andere Möglichkeit.

Beste Grüße
hera
LL Redaktion
 
Mathilde sitzt an ihrem Maltisch, sie malt einen Dinosaurier. Es ist ein ruhiger Samstagnachmittag. Ihre Mutter stößt die Zimmertür auf und stürmt herein. „Hilfe, Hilfe!“, ruft sie. „Mathilde! Wir werden ausgeraubt!“
Das Mädchen schreckt zurück und zieht die Augenlider hoch. „Ein Raub? Wirklich Mama?“
„Ja! Zwei maskierte Männer! In der Küche!“
Mathildes Herz schlägt heftiger und ihre linke Hand zittert. „In der Küche?“
„Ja. Und du glaubst nicht, was sie klauen wollen?” Ihre Mutter atmet tief aus. „Den Überraschungskoffer!”
Sie schreit: „Den Koffer?”
Mama nickt. „Den Überraschungskoffer!“

Mathilde denkt nach. Es gibt eine Überraschung? Und sie wird geklaut? Das darf nicht sein! Der Koffer darf nicht gestohlen werden! Alle Geschenke und Überraschungen werden in diesem Koffer übergeben. Wenn er fehlt? Was dann? Dann fällt sogar Weihnachten aus! Das darf sie nicht geschehen lassen!
Aber wer sind die Räuber? Es muss jemand sein, der von dem Koffer weiß, überlegt sich Mathilde. Neben ihren Eltern, dem Christkind und dem Nikolaus, weiß nur ihr Onkel Tomás von dem Koffer. Das Christkind und der Nikolaus haben wirklich keinen Grund den Koffer zu klauen. Könnten die Räuber also ihr Onkel und ... ihr Vater sein? Ist das möglich?

Mathilde springt auf, als steche ihr etwas in den Po. „Keine Sorge!", ruft sie. „Ich kümmere mich darum."
Sie schnappt ihre Spielzeugpistole und zeigt damit auf ihre Mutter. „Du bleibst hier. Zu deiner eigenen Sicherheit.“ Mama nickt.
Vorsichtig schleicht Mathilde in das Wohnzimmer. Sie muss leise sein, vielleicht sind die Einbrecher noch da. Ihr Blick schweift durch den Raum. Das Sofa, der Fernseher, alles noch da. Es wirkt normal. Mathilde bückt sich, kriecht auf allen Vieren. „Ich muss sie überraschen, ihnen eine Falle stellen“, überlegt sie.
Sie huscht am Sofa vorbei, durch den Flur zur Küche. Die Tür ist angelehnt. Sind die Einbrecher noch drin? Mathilde drückt ihr Ohr an die Tür und lauscht. Es war nichts zu hören. Wo stecken sie? Plötzlich rumpelt es. Das Geräusch kommt Mathilde bekannt vor! Es ist, als wäre ein Langhalsdinosaurier gegen die Decke gestoßen. Halt, nein. Es war mehr so, als wäre ein Triceratops mit seinem Nackenschild gegen die Hauswand gerannt. Das Geräusch kam von draußen! Die Einbrecher sind im Garten!

Mathilde quetscht sich durch den offenen Türspalt in die Küche. Dann klettert sie auf die Arbeitsplatte, späht aus dem Fenster. Im Garten erblickt sie zwei Männer, ganz in Schwarz gekleidet und maskiert. Sie sehen wie echt Einbrecher aus. Der größere hält den Überraschungskoffer.
Die Männer gehen zur Garage. Mathilde denkt nach – was nun, wollen sie etwa Papas Auto stehlen? Mit einem Satz springt sie von der Arbeitsplatte, dann rennt sie los. Sie sprintet durch das Wohnzimmer, hüpft über einen Hocker, bleibt vor der Haustüre stehen. Sie steigt auf das Schuhregal. Es wackelt und Papas Anzugschuhe poltern heraus. Mathilde schnappt sich die Schlüssel der Garage und springt herunter. Dabei stößt sie mit dem Bein gegen den Garderobenständer. Er schwankt von links nach rechts – und fällt. Direkt gegen den Ankleidespiegel! Mathilde fasst sich an ihr Knie, es schmerzt und blutet. Sie hat keine Zeit nachzuschauen, ob der Ankleidespiegel kaputt gegangen ist. Sie beißt die Zähne zusammen, macht die Haustüre auf und späht hinaus. Es ist nichts zu sehen, die Luft scheint rein. Auf Socken tippelt sie in den Vorgarten, schleicht um die Hausecke. Dann presst sie ihren Rücken gegen die Hauswand. Sie atmet aus und hört Gelächter aus der Garage. Tiefe Männerstimmen dringen an sie heran. Denen wird das Lachen gleich vergehen, denkt Mathilde.
Schnell bewegt sie sich zum Garagentor. Vorsichtig steckt sie den Schlüssel in das Loch und verschließt es mit einem Ruck. Wenn sie jetzt auch die Tür verschließt, überlegt Mathilde, sind die Räuber eingesperrt. Gerade als sie um die Ecke kommt, sieht sie, wie die Garagentür aufgeht. Sie rennt zur Türe und stemmt sich mit aller Kraft dagegen.
„Was zur Hölle?“, hört sie eine Männerstimme rufen. Der hört sich an wie Papa, findet Mathilde. „Wer will mich nicht rauslassen?“
Mathilde drückt beide Händen gegen die Türe, ihre Füße stemmt sie fest in den Boden. „Achtung, Achtung. Hier spricht die Polizei“, schreit sie. „Bleiben Sie in der Garage und es wird Ihnen nichts passieren.“ Ihr Kopf färbt sich rot, Schweiß tropft ihre Stirn herunter.
„Hilf mir mal!“, ruft der eine Räuber. „Hilf mir die Türe aufzudrücken!“
In diesem Moment rutscht Mathilde aus und stürzt auf die Knie. Die Tür schlägt auf. Sie flüchtet hinter den Apfelbaum und geht in Deckung. Stille. Sie atmet langsam. Ihre Hände zittern und das Herz klopft ihr vor Angst.

Sie schielt um den Baum, niemand ist im Garten. Sie umklammert ihre Pistole und ruft. „Achtung, Achtung. Hier spricht nochmals die Polizei! Kommen Sie mit erhobenen Armen heraus! Sonst schieße ich!“
Die Männer lachen. „Und wenn wir auch bewaffnet sind? Was dann?“
„Dann geht einfach nach Hause, aber nehmt nichts mit!“, antwortet sie. Sie hat einen guten Plan. Erst will sie schauen, ob die Einbrecher wirklich bewaffnet sind. „Okay!", schreien die Männer. Im nächsten Moment kommen sie aus der Garage, einer streckt den Koffer über den Kopf. Mathilde sieht keine Waffen. „Stopp! Halt!“, schreit sie und springt aus ihrer Deckung. „Der Koffer kommt sofort auf den Boden! Hier geht niemand nach Hause!"
Sie nähert sich den Männern. Der eine geht in die Hocke, als würde er den Koffer auf den Boden legen, doch da wirft er ihn mit aller Kraft Richtung Mathilde. Sie hüpft zur Seite und rollt sich ab - das war knapp! „Wir ergeben uns niemals!“, ruft der Mann. Der eine nimmt den Koffer, dann rennen sie zur Mauer, die an den Garten des Nachbarn grenzt. Im Liegen feuert Mathilde ihre Pistole ab. „Bumm!“, ruft sie. „Ich hab dich getroffen“
Der kleinere Einbrecher fällt, brüllt und hält sein linkes Bein. „Hilfe, Tomás, Hilfe!“
Mathilde zielt auf den größeren der beiden. „Stehen bleiben!“
Er bleibt stehen. Sie steht auf, die Pistole auf den Verbrecher gerichtet. Langsam nähert sie sich ihm. Gerade als Mathilde an dem Verletzten vorbei schreitet, beginnt er zu brüllen. „Überraschungsattacke!“ Mathilde erschrickt und lässt die Pistole auf den Boden fallen.
Im selben Moment rennt der größere Einbrecher zur Pistole, versucht sie aufzuheben, doch Mathilde wirft sich auf ihn. Beide gehen zu Boden, sie rangeln miteinander. Sie schieben und drücken. Es ist nicht zu erkennen, wer gewinnt. Plötzlich macht es knack. Mathilde ist auf die Pistole getreten - und hat sie zerstört. Da hebt sie einen Ast auf, der für sie zum Schwert wird. „Tomás, fang!“, ruft der Verwundete. Er wirft seinem Kollegen einen Stecken zu. „Mach sie fertig!“

Das Mädchen schlägt - der Erwachsene blockt. Die beiden Schwerter krachen gegeneinander und Holzsplitter lösen sich. Sie liefern sich einen wilden Kampf, die Schwerter fliegen nur so durch die Luft. Die Kämpfer tanzen im Garten. Tomás versucht einen Schwinger. Er holt aus, doch das Mädchen duckt sich im richtigen Moment, die Klinge streift fast ihre Haare. Sie setzt zum Gegenangriff an, schlägt mit aller Kraft gegen die Unterschenkel des Einbrechers. Dieser sinkt in die Knie, jault auf. Mathilde richtet das Schwert auf seine Brust. „Du bist erledigt! Jetzt nehmt die Masken ab!“
„Wir ergeben uns“, sagt er. Die Männer ziehen ihre Maske vom Kopf. Mathilde wusste es. „Die gemeingefährlichen Brüder Riveras! Endlich habe ich euch!“
Ihr Papa lächelt. „Hab ich dir doch gesagt Tomás, wir hätten direkt mit dem Auto wegfahren sollen!“
Tomás steht auf, wirft seinen Stock weg und fährt sich über das Bein. „Hast mir ganz schön weh getan", sagt er zu Mathilde.
„Selbst Schuld!“, antwortet sie. „Mit mir legt man sich eben nicht an! Ist in dem Koffer eine Überraschung?“
Tomás lächelt und zeigt auf den Koffer. „Da drin. Hast sie dir verdient, Kleines.“ Sie greift nach dem Koffer, schüttelt ihn. Es klimpert. „Oh, ist da etwa Gold drin?“
„Na klar“, lacht Tomás. „Ich war vorher noch eine Bank ausrauben. Was denkst du denn?“ Er klopft ihr auf die Schulter. „Mach auf jetzt!“
Sie lächelt. Vorsichtig löst sie die Schnallen des braunen Koffers und öffnet ihn.
Als sie sieht, was darin ist, lächelt sie. Es sind Dinosaurierfiguren. Sie nimmt einen besonders schönen Brachiosaurus aus dem Koffer. „Der ist Toll!“, sagt sie. Dann umarmt Mathilde ihren Onkel. „Danke.“
 

ahorn

Mitglied
Hallo schwarze sonne,
Supi! :)
Würde Mathilde sagen.
Die ersten Sätze ein wenig holprig und du schließt immer noch Löcher auf, aber chappo.

Gruß Ahorn
 
Vielen Dank ahorn!

Vielen Dank auch molly. Habe dir ganz vergessen zu Antworten, sorry!! Ich habe jetzt noch die Geschichte etwas geändert - und auch das grosse Geheimnis gelüftet, was sich denn im Koffer befindet ... ;)
 

 
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