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Die Made (Heinz Erhardt Fortsetzung)

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Die Made
(Danke; Heinz Erhardt)

Traurig in der Lindenrinde
weint die Made um ihr Kinde.

Selbst ihr Gatte fiel vom Blatte,
als er einen Hörsturz hatte.
Schmerzlich sucht sie mittels nagen
ihre Klagen zu ertragen.
Als des morgens Tränen rollten,
welche nicht versiegen wollten,
dachte Made: Ist doch Wurst,
hab vom Weinen riesen Durst,
muß hier raus und kriech ich schief,
ruf ich "AHH", wie Gatte rief."

Also kroch sie aus dem Loch,
akrobatisch zwar, jedoch
schlotterten die Madenknie,
bang, als so ein Amselvieh,
kurz und knapp statt huldvoll lang
Madenhalleluja sang.

Lustig klingt im Madenhimmel
Mann- und Kind- und Fraugebimmel.
 


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