Chandrika Wolkenstein
Mitglied
An seinen milden Tagen
zieht sie die Beschwerde
über ihr Leben zurück.
Er schneidet ihr einen Pfirsich.
Reicht ihr die süßere Hälfte.
Wie soll sie davon erzählen,
ohne dass auch das
zur Sprache kommt?
Seine Zärtlichkeit
nimmt keiner Wunde
ihre Tiefe.
Doch wenn sie Worte sucht,
erzählt sie lieber
von der süßeren Hälfte.
Schon verteidigt sie ihn
gegen den eigenen Schlaf.
Seit Monaten hört sie
jeden seiner Schritte,
bevor sie wach ist.
Sie könnte gehen.
Der Gedanke steht
vollständig da.
Dann legt er ihr
ein Stück Frucht
auf die Zunge.
Für diesen Moment
schluckt sie
alle nächsten Wörter
unzerkaut.
Nachts findet ihr Mund
keine Ruhe.
zieht sie die Beschwerde
über ihr Leben zurück.
Er schneidet ihr einen Pfirsich.
Reicht ihr die süßere Hälfte.
Wie soll sie davon erzählen,
ohne dass auch das
zur Sprache kommt?
Seine Zärtlichkeit
nimmt keiner Wunde
ihre Tiefe.
Doch wenn sie Worte sucht,
erzählt sie lieber
von der süßeren Hälfte.
Schon verteidigt sie ihn
gegen den eigenen Schlaf.
Seit Monaten hört sie
jeden seiner Schritte,
bevor sie wach ist.
Sie könnte gehen.
Der Gedanke steht
vollständig da.
Dann legt er ihr
ein Stück Frucht
auf die Zunge.
Für diesen Moment
schluckt sie
alle nächsten Wörter
unzerkaut.
Nachts findet ihr Mund
keine Ruhe.