Die rote Blume (5)

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Die rote Blume


von Rolf-Peter Wille


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[Teil 5]


Die rote Blume


Marias Hand war feucht und verschwitzt. Auch ihre Lippen waren feucht. Durch ihre Armbewegungen spürte W. die Schwingungen des Mädchenkörpers und fühlte sich wie ein Wesen mit vier Beinen. Maria war außerordentlich schlank, und die Schwerelosigkeit ihres Gehens umfing W. Allmählich hatte er die Trennung von der Gruppe vergessen, und er glaubte sich zu erinnern, bereits als Kind an der Seite Marias gegangen zu sein.
[ 8] Er befand sich in einem tranceähnlichen Zustand und hörte aus der Ferne die Melodie eines vertrauten Liedes.
[ 8] "Hast Du ein Handy?" fragte Maria. Plötzlich bemerkte der Ausländer, daß er noch immer das winzige Handy bei sich hatte, welches ihm das Mädchen in der Subway gegeben hatte.
[ 8] "Es klingelt." W. war verwirrt. Maria nahm ihm das Handy aus der Tasche und antwortete. Das Gespräch war recht kurz. Maria gab zwei lakonische Antworten, und der Ausländer hörte nur: "Wir wandern." und "Heute abend."
[ 8] "Wer war es?" fragte W.
[ 8] "Ein Arzt vom Krankenhaus." sagte Maria. "Sie suchen mich."
[ 8] "Bist Du weggelaufen?"
[ 8] "Ich mache Pause."
[ 8] "War es Michael?"
[ 8] Maria sah ihn fragend an. W. wußte nicht, ob er wieder ihre Hand nehmen sollte. "Du schwitzt sehr stark." sagte er. Maria nahm ihre feuchte Hand und preßte sie mit Nachdruck auf den Arm des Ausländers.
[ 8] "Igitt!" sagte W. Dann gingen sie wieder schweigend nebeneinander her.
[ 8] Als sie wieder die Hochebene erreicht hatten, stand die Sonne bereits tief. Sie fühlten eine angenehm harmonische Mattigkeit, und als sie an einer Wegkreuzung einen großen flachen Stein fanden, setzten sich beide gleichzeitig.
[ 8] "Bist Du sicher, daß es keine Salamander gibt?" fragte W. Er hoffte, daß Maria ihn wieder kniffe, aber sie nahm wortlos seine Hand. Auch die Natur fühlte sich angenehm ermattet. Sie war so leise, daß man den eigenen Atem hören konnte. Sie lauschten auf das Atmen des anderen, und es entspann sich ein Dialog im Ein- und Ausatmen.
[ 8] Von rechts vernahm man ein Kichern. Die restliche Gruppe der Wanderinnen mußte einen anderen Weg nach oben genommen haben. Einen Weg, der nun den ihren kreuzte. Die Wanderinnen gingen in Pinkelpärchen, jedes Pärchen Hand in Hand, und stets in gleichem Abstand voneinander. Sie benahmen sich so, als würden sie W. und Maria nicht sehen, aber der Ausländer bemerkte, wie manche ruckartig nach ihnen schielte und in sich hineinkicherte. "I love you." sagte ein Mädchen im letzten Paar und umarmte ihre Partnerin, nachdem sie vorbeigegangen waren.
[ 8] Maria hatte diese Prozession gebannt beobachtet. W. spürte, daß sie seine Hand fester drückte. Unwillkürlich schauten sie einander in die Augen, und W. glaubte, eine Spiegelung seines eigenen Ausdrucks zu erkennen.

So verharrten sie eine lange Zeit wie hypnotisiert voneinander und erwachten erst aus ihrer Erstarrung als die Sonne rot untergegangen war. Maria wirkte ermattet. W. hob sie von dem Stein und trug sie auf seinen Armen. Er erinnerte sich an den Rollstuhl im Krankenhaus. Obwohl es nicht ihr Rollstuhl gewesen war, fühlte W., daß er sie aus dem Rollstuhl heben und nach Hause tragen sollte. Nun erinnerte er sich auch an ein Traumfragment der vergangenen Nacht: Sie hatten nachts am Strand gestanden und wollten in ein fernes Land reisen. Das Meer war dunkel und die Wellen haushoch. Schwimmend mußte er Maria durch dieses Meer tragen.
[ 8] ‘Wir werden sehr vertraut miteinander sein, wenn wir das Meer miteinander durchqueren.’ hatte W. im Traum gedacht.
[ 8] "Ich kann gehen." sagte Maria. Vorsichtig stellte W. sie auf den Erdboden. Sie legte ihren Arm um seine Hüfte, und er fühlte, daß sie ihm vertraute im Halbdunkel des Waldes. Nach einer Weile lichtete sich dieses Halbdunkel. Der Waldweg mündete in eine breite Treppe, die leicht hinan führte zu einer weiten Aussichtsterasse. Vor ihren Füßen lag ein kleiner bewaldeter Hügel und dahinter eine ferne Ebene im Abendrot.
[ 8] Maria lächelte, und W. spürte eine grenzenlose Glücklichkeit in diesem Lächeln. Er fühlte eine unendliche Kraft in sich. Eine Kraft, die sicherlich ein Wunder bewirken konnte.
[ 8] "Ich werde Dich heilen." sagte W. zu Maria. Hierbei erhob sich sein Arm wie in einer segnenden Gebärde und deutete auf den kleinen bewaldeten Hügel vor ihnen.
[ 8] Da erschien in der Verlängerung dieser Geste ein heller Lichtpunkt von überirdischer Intensität. Es schien, als wenn die Sonne hinter dem Hügel wieder aufgehen wollte. Diesem grellen Lichtpunkt entsproß eine flackernde ovale Knospe, deren tiefes Dunkelrot sich allmählich zu einer zitternden Blüte von durchsichtigem Hellrot entfaltete. Wie die Leuchtkugel eines Feuerwerks zu neuen phantastischen Formen und Farben explodiert, so schien diese gigantische Blume immer neue geäderte Blütengebilde aus der grenzenlosen Energie ihres Mittelpunktes zu gebären. Es brannte der Hügel, und eine Korona von gleißendem Licht umgab seinen dunklen Wald.
[ 8] "Es brennt." sagte Maria.
[ 8] Nun erkannte auch W., daß ein Feuer vor ihnen ausgebrochen war.
[ 8] "Es brennt." sagte W. Er fühlte sich magisch angezogen von dem Feuer, aber Maria wollte ihn zurückhalten.
[ 8] "Hast Du Angst?" fragte W. und zog die widerstrebende Maria mit sich. Der Weg führte hinab zum Saum des Hügels und brachte sie in die gefährliche Nähe des brennenden Waldes. W. bereute bald seinen Mut. Er wußte nicht, mit welcher Geschwindigkeit sich ein Waldbrand ausbreitet. Ein rötlicher Schein lag hinter den Bäumen am Weg. Funken prasselten, und die wütenden explosionsartigen Geräusche von berstendem Holz ließen eine infernalische Bestie in unmittelbarer Nähe erahnen. Nun stand auch ein heller Schein in ihrem Rücken, und lähmendes Entsetzen bemächtigte sich W.’s: Ihr Rückweg schien abgeschnitten. Nur schnelle Flucht nach vorn konnte sie retten.
[ 8] Sie zögerten. Ein Aufruhr entstand hinter ihnen. Das helle Licht stammte von den Handscheinwerfern der Feuerwehr. Ein Trupp von Männern in roten Teerjacken näherte sich. "Die Hütte brennt!" riefen einige von ihnen im Vorübereilen. Maria und W. folgten den Männern, die bald rechts abbogen und sich auf einem Kletterpfad dem Feuer näherten.
[ 8] Die Feuerstelle war hell erleuchtet von flutlichtartigen Scheinwerfern. Die Waldhütte war bereits von selbst abgebrannt. Nur sehr wenige der umliegenden Bäume hatten Schaden genommen, und es waren offensichtlich die Bretter der Hütte gewesen, deren Brand das infernalische Geräusch von berstendem Holz erzeugt hatte.
[ 8] Die Glut der verkohlten Überreste wirkte übrigens etwas dürftig im Scheinwerferlicht.
[ 8] Die Feuerwehrmänner hatten sich auf die Steinbänke vor der Hütte gesetzt und berieten, wo sie ihr Abendessen einnehmen sollten. Sie schienen W. und Maria kaum zu bemerken.
[ 8] Plötzlich ertönte ein scharfer Befehl. Zwei Männer hatten sich mit gezückten Videokameras platziert. Die Feuerwehrmänner erhoben sich und stellten sich mit den Löschgeräten in eine Falance vor die kümmerlich glühenden Kohlenreste. Einer von ihnen schrie rhythmisch Anweisungen. Die uniformierten Männer zückten ihre Löschgeräte wie Maschinengewehre und synchronisierten ruckartig heroische Gebärden in soldatischer Choreographie. Nachdem sie diese Szene einigemale wiederholt hatte, waren die Videomänner zufrieden. Die Feuerwehr packte die Scheinwerfer und Löschgeräte zusammen und verschwand in geradezu gespenstisch anmutender Schnelle.

Maria und W. waren allein zurückgeblieben in einer unwirklichen Stille. Sie saßen getrennt voneinander und starrten in die schwelende Glut. Der Geruch von Holzkohle erinnerte W. an Gegrilltes, und er fragte Maria, ob sie nicht essen wolle. Sie schien jedoch betäubt und nickte nur wortlos. Es war nun auch ziemlich dunkel geworden, und W. bedauerte es plötzlich, daß sie nicht die Geistesgegenwart besessen hatten, den Feuerwehrmännern zu folgen. Im Scheinwerferlicht hätten sie sicherlich leicht hinabsteigen können.
[ 8] Zum Glück kannte W. den Weg. Maria nahm wieder seine Hand, aber es war dies nun eine Notwendigkeit, um sich nicht in der Dunkelheit zu verlieren. Hin und wieder funkelte ein Irrlicht vor ihnen. Es schien, als wenn diese Glühwürmchen, aus der Glut des Hüttenbrandes entflohen, nun als Samen umherirrten, um einen neuen Nährboden für weitere Feuersbrünste zu finden.
[ 8] "Warst Du einmal in einem Feuer?" fragte W., aber Maria verneinte es. Er erkundigte sich nach den roten Flecken auf ihren Beinen. "Brennt es bei der Bestrahlung?" Maria verneinte es.
[ 8] Nach einer Weile fragte Maria, ob W. schon einmal als Kind geschlagen worden sei.
[ 8] "Eigentlich nicht." sagte W. "Ich hatte keine Mutter. Bist Du geschlagen worden?"
[ 8] "Vielleicht." sagte Maria.
[ 8] "Wer?"
[ 8] "Mein Vater."
[ 8] W. stellte vorläufig keine weiteren Fragen. Der Weg war jetzt recht gefährlich geworden, da man die schlüpfrigen Steine in der Dunkelheit nicht recht erkennen konnte. Sie hatten die neblige Region des Regenwaldes erreicht. Auch nachts war es hier stickig vom Geruch verwesender Organismen, und die schneidenden Dissonanzen der Zikaden erhielten in der Tiefe durch das unflätige Rülpsen der Ochsenfrösche ein recht vulgäres Ostinato. Der Dschungel schien sich selbst zu verschlingen.
[ 8] Als W. nun eine leicht schweinisch fischige Luft witterte, fiel ihm ein, daß sie sich in der Nähe von Michaels Villa befanden. Er wußte, wo die Schlüssel versteckt lagen, und vielleicht war es in dieser Situation nicht unvernünftig, eine Pause einzulegen. Sie konnten sogar in dem klimatisierten Haus übernachten, im Kühlschrank gab es sicher Speisen, und selbst der Genuß einer Flasche roten Weinessigs erschien verführerisch.

Maria erschien nicht sonderlich verwundert, als sie Michaels Villa betraten. Vielleicht mochte sie denken, daß es W.’s Haus sei. Mit großer Selbstverständlichkeit ging sie zum Kühlschrank, fand ein paar Überreste getrockneter kleiner Fische mit Mandelsplittern und stellte diese auf den pseudo-rustikalen Wohnzimmertisch. Das ‘Chateau’ wirkte des nachts wie ein Weinkeller und W. erinnerte sich an einen Witz über die Hölle. Maria hatte bereits zwei Weingläser gewaschen und blickte fragend auf W.
[ 8] Es hätte zu lange gedauert, Michaels Weinsammlung zu studieren, und so nahm W. ziemlich wahllos eine Flasche Rotwein und entkorkte sie.
[ 8] Erst jetzt bemerkte er, daß die Klimaanlage ausgefallen war. Er wollte sie anstellen, aber dann befürchtete er, daß sich die verschwitzte Maria verkühlen möchte.
[ 8] Sie hatten nichts gegessen, und bald spürte W., wie ihn die Hitze des Weines in einen tranceartigen Zustand versetzte. Das Zirpen der Zikaden in der stickigen Luft wirkte hier weniger dissonant.
[ 8] Marias Blick schien hypnotisierend. Sie hatte die Fenster geöffnet und das Licht gelöscht. Ein elektrischer Mückentöter warf einen bläulichen Schein auf Marias Gesicht. In unbestimmten Abständen sah man einen kurzen Blitz und hörte ein knallendes Geräusch, wenn ein Mückenkörper verzischte.
[ 8] "Trinkst Du viel?" fragte Maria.
[ 8] W. nickte. "Ich kann nicht schlafen." sagte er. Er holte eine kleine Plastikflasche mit Schlaftabletten aus seiner Hosentasche und stellte sie neben die Weinflasche auf den Tisch. "Eine nette Kombination." sagte er.
[ 8] Maria legte ihre Hand auf W.’s Arm. "Nimm keine Schlaftabletten." sagte sie.
[ 8] W. war überrascht von der Eindringlichkeit ihrer mütterlichen Geste. Er zögerte. "Was war der fürchterlichste Moment Deines Lebens?" fragte er schließlich.
[ 8] Maria zögerte. "Ich wußte nicht, daß Dich das interessiert."
[ 8] "Es interessiert mich." sagte W.
[ 8] "Aber es ist sehr langweilig. Ich habe einmal versucht, mich zu töten."
[ 8] "Warum?" fragte W. interessiert.
[ 8] "Ich war noch in der Grundschule. Aber es ist sehr langweilig. Ich war allein im Zimmer und wollte mich am Bett aufhängen. Ich schlief im oberen Bett. Ich stand schon auf dem Stuhl und hatte die Schlinge um den Kopf gelegt. Aber ich konnte mich nicht entscheiden zu springen. Ich bin ein Feigling. Verachtest Du mich?"
[ 8] "Was ist dann passiert?"
[ 8] "Nichts. Meine Oma hat gerufen, daß das Essen fertig ist."
[ 8] "Und dann bist Du zum Essen gegangen?"
[ 8] "Ja. Niemand hat etwas gemerkt. Du bist der erste Mensch, dem ich das erzähle."
[ 8] "Vielen Dank für das Vertrauen. Warum wolltest Du Dich umbringen?"
[ 8] "Ich konnte die Schule nicht mehr aushalten. Meine Mutter war sehr ehrgeizig."
[ 8] "Und warum gerade aufhängen?"
[ 8] "Ich hatte ein Buch gelesen. Eine Anleitung zum Selbstmord. Kennst Du das nicht? Ein Japaner hat es geschrieben. Damals gab es eine Übersetzung."
[ 8] "War das Buch nicht verboten?"
[ 8] "Am Anfang nicht. Ich habe es zufällig gekauft und versteckt."
[ 8] Es stellte sich heraus, daß Marias Mutter kurze Zeit später gestorben war. Maria lebte von da an allein mit ihrem Vater und übernahm die Rolle der Ehefrau.
[ 8] "Ich habe niemals mit jemandem darüber gesprochen." sagte Maria.
[ 8] "Ist es zu privat?" fragte W. interessiert.
[ 8] Maria verneinte. Ihr Vater war ein jähzorniger und egoistischer Mensch.
[ 8] "Hat er Dich geschlagen?"
[ 8] Maria nickte.
[ 8] "Hat er Dich belästigt?"
[ 8] Maria nickte.
[ 8] "Wieso läßt Du Dir das gefallen?"
[ 8] "Ich bin ein Feigling. Das habe ich doch schon gesagt."
[ 8] W. überlegte fieberhaft.
[ 8] "Wie gibst Du Deinem Haß Ausdruck?" fragte er plötzlich.
[ 8] "Ich schweige." sagte Maria.
[ 8] "Dein Haß wird Dich selbst zerfressen." sagte W. "Vielleicht ist das auch die Ursache Deiner Krankheit."
[ 8] Maria zuckte mit den Achseln. "Vielleicht ist es besser, wenn ich weg bin."
[ 8] "Dein Vater soll weg sein. Nicht Du!" sagte W.
[ 8] "Aber was kann ich machen?" fragte Maria.
[ 8] W. überlegte fieberhaft. "Es gibt eine Hemmschwelle." sagte er. "Man muß nur die Schwelle überwinden."
[ 8] Plötzlich durchzuckte ihn eine Idee. "Wir können ein Experiment machen." sagte er. Die Möglichkeit der Ausführung erregte seine Vorstellungskraft. "Ich schlage Dich. Und Du schlägst zurück."
[ 8] Maria sah ihn fragend an.
[ 8] "Es sind nur symbolische Gesten." sagte W. Er hob seine Hand und streichelte ihre Wange. Plötzlich versetzte seine Hand ihrer Wange einen recht kurzen, akzentartigen Klaps. Mit großer Verwunderung starrten ihre Augen auf den Ausländer. Plötzlich durchzuckte ihr Körper in blitzartiger Ruckhaftigkeit, und ihre Hand schlug in das Gesicht des Ausländers. W. spürte einen elektrischen Schlag. Eine teuflische Flamme von Scham und Wollust verbrannte ihn. Automatisch erhob sich sein Arm und versetzte Maria eine schallende Ohrfeige.
[ 8] Ihr Gesicht verkrampfte sich zu einer Maske des Hasses. Nie zuvor in seinem Leben hatte W. diesen Haß gesehen. Instinktiv ergriff er die Rotweinflasche.
[ 8] Maria ergriff die Flasche mit den Schlaftabletten. Im Nu hatte sie die Flasche geöffnet und mit ruckartiger Bewegung verschluckte sie die Tabletten.
[ 8] Der Ausländer hatte sofort das Licht angeknipst. Er kämpfte mit Maria wie mit einem Tier. Gewaltsam öffnete er ihren Mund und grub mit den Fingern in ihrem Schlund, bis sie sich erbrach und die Tabletten auf den Fußboden gespuckt hatte. Es waren kleine weiße Lozenges. Einige waren blutig. ‘Sie hat ihre Zähne ausgespuckt.’ dachte der Ausländer. Auch seine Finger waren blutig. Marias Körper lag leblos in einer Ecke des Zimmers.


weiter: (Teil 6 und Nachwort)
 

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