die sterne staunen in kurzen intervallen

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G

Gelöschtes Mitglied 21884

Gast
wohl richtig: in tausend / schwarzblauen splittern leben

zartbitter... ich stolpere immer mal wieder in literarischen Texten über dieses Adjektivkompositum. Liegt hier eine definierte Metapher o.ä. vor?

Gruß
Béla
 
"wohl richtig: in tausend / schwarzblauen splittern leben"

nein, es geht beides:

die noten zerspringen in tausend splitter

"zartbitterverluste"

dient zu vielen zwecken:
es weckt schokoladen assoziationen
es klingt rhythmisch in kontext
und zart und bitter sind wunderbare beinah-gegensätze, die man doch auch vereinigen kann und die damit etwas ausdrücken, das sich so kurz sonst nicht sagen lässt.

lg
patrick
 

Mistralgitter

Mitglied
Hallo Patrick

heute morgen hab ich selber auch noch einmal in deinen Text geschaut und dabei fielen mir 2 Kleinigkeiten auf.

1. Also: Die "zartbitterverluste" sind in meinen Augen sehr aussagekräftig. Ich kann damit etwas anfangen. Was mir (erst heute morgen) auffällt, ist die Wortwiederholung "still".
parallelrhythmen der
ältesten partitur die in stillen zartbitterverlusten verfasst ist
der nacht die in der stille
Könntest du dir an dieser Stelle etwas anderes vorstellen?

2. Auch die Vorsilbe "ver" ist in ihrer Doppelung so kurz hintereinander ("zartbitterverlusten verfasst") nicht so glücklich.

Meckern kann jede, ich weiß.
Ich wag es trotzdem mal.
Gruß
Mistralgitter
 

Mimi

Mitglied
...ja, das weckt schöne und interessante Assoziationen...
auch ich finde die "zartbitterverluste" hier sehr aussagekräftig...
 
danke euch, für die einwände.

hmm.. ich überlege die zartbitterverluste rauszunehmen. werde das wahrscheinlich auch tun ... aber ich denke noch nach.

zweimal ver ... macht doch einen guten klang, oder nicht?


lg euch
patrick
 

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