Arcos
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Zuerst
ist da nur Dunkelheit.
Nicht die Dunkelheit der Nacht,
denn die Nacht ist bereits vergangen,
sondern jene andere,
die noch zwischen mir
und dem ersten Gedanken liegt.
Irgendwo
atmet das Haus.
Ein kaum hörbares Knacken
im Holz,
das ferne Geräusch eines Autos,
das schon unterwegs ist,
während ich noch nicht entschieden habe,
ob dieser neue Tag
wirklich mich meint.
Dann fällt Licht
durch den Spalt zwischen den Vorhängen.
Nur ein schmaler Streifen.
Und plötzlich
ist die Welt wieder da.
Nicht die Welt von gestern.
Noch nicht.
Für einen kurzen Augenblick
besitzt der Morgen
die seltene Gnade,
dass nichts geschehen ist.
Keine Worte,
die man bereut.
Keine Entscheidungen,
die getroffen werden müssen.
Keine Vergangenheit,
die ihren Anspruch erhebt.
Nur dieses Bett,
dieser Körper,
dieser Atem.
Zwischen Schlaf und Wachsein
glaube ich für einen Moment,
ich könnte noch einmal
jemand anderes werden.
Vielleicht der Mensch,
der ich einmal war.
Vielleicht der,
den ich nie geworden bin.
Dann stehe ich auf.
So unspektakulär
beginnt ein Leben.
Kein Engel erscheint,
keine Tür zum Himmel öffnet sich.
Nur zwei Füße,
die den Boden berühren.
Aber in dieser Bewegung
steckt etwas Ungeheuerliches:
Ich verlasse
die kleine Ewigkeit des Schlafes
und betrete wieder
die Zeit.
Das Licht liegt inzwischen
auf dem Fensterbrett.
Der Morgen wartet nicht auf mich.
Er war längst da.
Ich bin es,
der zu spät gekommen ist.
Und während ich
durch den stillen Raum gehe,
begreife ich,
dass jeder Morgen
vielleicht nichts anderes ist
als eine zweite Geburt,
von der wir nur deshalb
nichts wissen,
weil wir uns
nicht daran erinnern können.
Das Badezimmer
zeigt mir mein Gesicht
im Spiegel.
Es ist dasselbe Gesicht.
Und doch hat die Nacht
etwas hinzugefügt,
das kein Spiegel finden kann.
ist da nur Dunkelheit.
Nicht die Dunkelheit der Nacht,
denn die Nacht ist bereits vergangen,
sondern jene andere,
die noch zwischen mir
und dem ersten Gedanken liegt.
Irgendwo
atmet das Haus.
Ein kaum hörbares Knacken
im Holz,
das ferne Geräusch eines Autos,
das schon unterwegs ist,
während ich noch nicht entschieden habe,
ob dieser neue Tag
wirklich mich meint.
Dann fällt Licht
durch den Spalt zwischen den Vorhängen.
Nur ein schmaler Streifen.
Und plötzlich
ist die Welt wieder da.
Nicht die Welt von gestern.
Noch nicht.
Für einen kurzen Augenblick
besitzt der Morgen
die seltene Gnade,
dass nichts geschehen ist.
Keine Worte,
die man bereut.
Keine Entscheidungen,
die getroffen werden müssen.
Keine Vergangenheit,
die ihren Anspruch erhebt.
Nur dieses Bett,
dieser Körper,
dieser Atem.
Zwischen Schlaf und Wachsein
glaube ich für einen Moment,
ich könnte noch einmal
jemand anderes werden.
Vielleicht der Mensch,
der ich einmal war.
Vielleicht der,
den ich nie geworden bin.
Dann stehe ich auf.
So unspektakulär
beginnt ein Leben.
Kein Engel erscheint,
keine Tür zum Himmel öffnet sich.
Nur zwei Füße,
die den Boden berühren.
Aber in dieser Bewegung
steckt etwas Ungeheuerliches:
Ich verlasse
die kleine Ewigkeit des Schlafes
und betrete wieder
die Zeit.
Das Licht liegt inzwischen
auf dem Fensterbrett.
Der Morgen wartet nicht auf mich.
Er war längst da.
Ich bin es,
der zu spät gekommen ist.
Und während ich
durch den stillen Raum gehe,
begreife ich,
dass jeder Morgen
vielleicht nichts anderes ist
als eine zweite Geburt,
von der wir nur deshalb
nichts wissen,
weil wir uns
nicht daran erinnern können.
Das Badezimmer
zeigt mir mein Gesicht
im Spiegel.
Es ist dasselbe Gesicht.
Und doch hat die Nacht
etwas hinzugefügt,
das kein Spiegel finden kann.