Dieb stahl

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Walther

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Dieb stahl

Das wort aus dem mund
stehle ich dir wärme mich da
ran & lege es zu den anderen
in mein schmuck

Kästchen – deiner zunge
sage ich dass sie nicht spalten
soll sich nicht nicht uns nicht
die welt in zwei

Hälften ein & der
selben erde: in den baum
kronen sitzt der herbst
& schüttelt sich den sommer aus dem

Kleid – ich messe die wärme
an meiner und die kälte an deiner
nase wenn wir die köpfe zu sammen
stecken um gedanken zu tauschen
 
Zuletzt bearbeitet:
wär ich eine frau, hättest du mich damit vielleicht rumgekriegt, als mann bleibt mir aber nur die möglichkeit (äußerst maskulin, versteht sich) zu rülpsen, das der text wohl "sehr gut" ist.
 

Walther

Mitglied
Viel Herz, aber nicht ohne Verstand ;-).
Guten morgen lé,
danke fürs lesen und kommentieren!
lg W.
wär ich eine frau, hättest du mich damit vielleicht rumgekriegt, als mann bleibt mir aber nur die möglichkeit (äußerst maskulin, versteht sich) zu rülpsen, das der text wohl "sehr gut" ist.
lb Patrick,
das habe ich auch natürlich für meine liebste geschrieben. aber eigentlich für uns alle.
lg W.

der dichter dankt @L'étranger & @Patrick Schuler für die tollen leseempfehlungen!
 


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