Dinge lieben auch

Kathrien

Mitglied
Dinge lieben auch. Selten, dafür aber umso schöner.

Die Beiden lebten an Kalles Uhr.
Sie war klein und langsam. Er dagegen war groß und viel schneller als sie.
Sie sahen sich selten und sie musste immer warten, bis er bei ihr vorbeikam. Sie sahen sich immer nur für wenige Augenblicke, aber die genossen sie.
Manchmal, wenn sie sich trafen, schaute er zu ihr herab und dachte sich, wie schön sie doch ist. Dann war er glücklich.
Doch er wusste, dass er sich bald wieder von ihr trennen musste und dass es viel zu lang dauern würde, bis sie sich wieder sahen.
Dann beeilte er sich, doch er konnte nicht schneller laufen. Und langsamer auch nicht.
Und sie konnte auch nicht mit ihm mithalten.
Sie sahen sich oft, aber nicht lang. Sie hatten sich viel zu sagen, doch nicht genug Zeit.
Sie lebten aneinander vorbei und wenn sie sich trafen, freuten sie sich.
Eigentlich haben sie nie geredet.
Sie haben sich immer nur gefreut.
Und sie liebten sich.

Kathrien Viergutz, im August 2000
 

maskeso

Mitglied
Ah! Bäh! Oh!

Die Sprache wirkt so schrecklich ungelenk, so holprig und wenig ausgegoren. Soll ich jetzt Rücksicht nehmen auf das Alter der Autorin? Wenn in einem Text von fünfzehn Zeilen sieben Sätze mit "Sie" beginnen, ein Wort, das insgesamt siebzehn Mal fällt, dann möchte ich DOCH den mangelnden Wortschatz bemängeln. Überhaupt sind vor allem die Satzanfänge ganz, ganz schwach. "Die", "Sie", "Doch", "Und"; als Highlight ein dahingehauchtes belangloses "Eigentlich".
Die Idee hinter der Geschichte ist ja ganz reizvoll, aber muss es so umgesetzt werden? Bah.

Trotzdem: So schlecht wie sie mir in ihren Einzelaspekten erscheint, ist die Geschichte dann doch nicht. Für sich genommen ist sie wahrlich kein Meisterwerk, eher ein Machwerk (meine Meinung!), doch wenn ich dann doch das Alter der Autorin berücksichtige - auch der beste Rotwein muss erst noch reifen..
 

Kathrien

Mitglied
Hallo maskeso,
du hast recht. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich froh, dass du mir meine Fehler gesagt hast, das ist echt oft der gleiche Satzanfang. Ich habe mir die Geschichte noch mal angesehen und habe das auch bemerkt, obwohl es mir davor nie aufgefallen ist.
Ich habe gerade versucht, mal ein wenig zu verbessern und umzuschreiben, ich hoffe, so ist's jetzt besser.
Das ist das gute an der Leselupe: Man hört auch Meinungen von fremden Menschen anstatt nur die der Freunde, die einen nicht verletzen wollen (alles Schleimer *lach*)
Also, danke für den Hinweiß, aber sag nichts über meinen Wortschatz!! Denn ich habe eine für mein Alter überdurchschnittliche Sprachbegabung, aber in meinen Texten schreibe ich eher so, wie ein Kind erzählen würde, das hört sich besser an, finde ich. So unerfahren und verträumt, finde ich. Das ist meine Meinung, kann sein, dass die meisten Leute das Gegenteil schön finden. Früher habe ich immer so geschrieben, als wäre ich DER Poet schlechthin, aber da komme ich mir immer so blöd vor. Obwohl die meisten sagen, dass ihnen das -wie ich es nenne- "Heilandsgesülze" besser gefällt, weil man bei den neueren immer denkt, ich wäre in der sechsten Klasse. Ich hätte zwar gute Ideen, aber würde sie nicht "erwachsen" genug rüberbringen.
Und noch eines muss ich sagen: Du sollst keine Rücksicht auf mein Alter nehmen, das mag ich nicht so. das hört sich so an wie "Komm, wir tun so, als mögen wir sie, sie ist ja noch so klein und dumm!", da komm ich mir dann verarscht vor. Ich kann auch einstecken, mich wehren oder meine Meinung vertreten (und ich steh auch zu dem, was ich sag).
Du kannst ruhig so tun, als wäre ich einer von euch "Großen", und brauchst nicht auf Gutfreund machen. Ehrlichkeit ist viel wichtiger als Höflichkeit, zumindest in diesem Fall.
Danke noch mal für deinen Tipp, ich habe zumindest mal versucht, aus dem Text noch etwas zu machen, das etwas aussagt, ich hoffe, das gefällt dir besser. Würde mich auch freuen, wenn du noch ein paar Änderungen vorschlagen würdest. (Muss ja noch viel lernen)
Freu mich, dass du genau gesagt hast, was dir nicht so gefällt, anstatt -wie leider viel zu viele hier- einfach nur, dass es schlecht ist. So weiß ich wenigstens, was ich verbessern kann, und wenn ich noch mehr solche hilfreichen Tipps bekomme, werde ich mal ne ganz Große.

°°°°°kati°°°°°


Hier nun meine Verbesserung:


Dinge lieben auch. Selten, dafür aber umso schöner.

Die Beiden lebten an Kalles Uhr.
Sie war klein und langsam. Er dagegen war groß und viel schneller als sie.
Hatten sie sich sehen wollen, musste sie immer warten, bis er an ihr vorbeikam. Obwohl sie sich dann immer nur für wenige Augenblicke sahen, genossen sie diese.
Manchmal, wenn sie sich trafen, schaute er zu ihr herab und dachte sich, wie schön sie doch war. Dann war er glücklich.
Doch er wusste, dass er sich bald wieder von ihr trennen musste und dass es viel zu lang dauern würde, bis sie sich wieder sahen. Schneller laufen konnte er nicht, wie sehr er sich auch beeilte. Langsamer auch nicht, deshalb konnte sie nicht mit ihm mithalten.
Lang sahen sie sich nicht, aber oft. Zeit gab es auch nicht genug für das, was sie sich hätten sagen wollen. So lebten sie aneinander vorbei und freuten sich, wenn sie sich trafen.
Eigentlich haben sie nie geredet.
Sie haben sich immer nur gefreut.
Und sie liebten sich.
Kathrien Viergutz, am 11. August 2000. Überarbeitung am 26. Oktober 2000
 

maskeso

Mitglied
Hmm..

Deine Einstellung bezüglich deines Schreibstils ist beachtenswert, genau so wie dein Umgang mit Kritik. Es würde sicher nicht besser sein, wenn du einen auf "Großdichter" machen würdest - schon zu viele scheitern an den eigenen Ansprüchen..
Deine neue Version finde ich nicht erheblich besser, eher noch schlechter, denn wenn man nur die Satzanfänge austauscht, dann zerstört man das gesamte Satzgefüge. Eine komplette Überarbeitung wäre daher notwendig.
Die Schwächen beschränken sich für mich eigentlich auf die Übergänge, die Füllwörter usw. Es klingt einfach unsausgegoren, aber auch das könnte man beheben, OHNE die Geschichte an sich umschreiben zu müssen. Die Sätze müssten einfach sanfter verbunden werden, außerdem mal ein Beispiel:
"Hatten sie sich sehen wollen, musste sie immer warten, bis er an ihr vorbeikam.". Dieser Satz ist exemplarisch und vom Aufbau her einfach schwach. Richtig ärgerlich daran ist eigentlich nur, dass die Fehler so lächerlich trivial sind. Eine Korrektur hat hier nichts mit Talent oder so zu tun, sondern nur mit Handwerk: Ich hätte den Satz beispielsweise so geschrieben: "Daher musste sie - wann immer sie ihn sehen wollte - stets darauf warten, dass er vorbeikam." Für mich klingt das besser, aber die Veränderung ist eher geringfügig - ich denke, dass wirklich nur die einzelnen Sätze zu überarbeiten sind. Aber achte vor allem darauf, was andere darüber denken! Es ist gefährlich, sich auf das Urteil eines einzelnen zu verlassen.
Ich bin nicht (der Literatur-)Gott. Was irgendwie schon bedauernswert ist..
 

urte

Mitglied
sie und er

Hallo, Kathrien, Ich finde die Geschichte genau richtig, gerade auch mit dem scheinbar naiven Ton und mit den "sie - er" - Wiederholungen. Das hat für mich überhaupt nichts mit Wortschatz zu tun. An Maskeso: Kathrien kann ja auch anders, z.B. bei der Oma-und-Opa-Geschichte. Gruß, Urte
 

maskeso

Mitglied
Hallo Urte: Habe auch schon ein wirklich gutes Werk von Kathrien entdeckt - sie ist also nicht völlig untalentiert ;)
Der eingeschränkte Wortschatz stammt übrigens nicht aus den trivialen Satzanfängen, sondern aus den massiven Rechtschreibfehlern bei "ausgefallenen" Worten.
 

Kathrien

Mitglied
Waaaaaaaaaas?????
maskeso, des stimmt nun aber net, mit den Rechtschreibfehlern! Ich bin SEHR begabt in solchen Sachen und weiß von Wörtern, wie man sie schreibt, ohne dass ich sie davor kannte. Das ist sogar meinen Lehrern aufgefallen, die haben gesagt, ich hätte ne besondere Begabung und mich zu so einer Deutsch-UNI geschickt, dort musste ich einen Test machen. Die haben das gleiche gesagt. (Ich MUSS jetzt einfach angeben, bitte nicht übel nehmen *fg* : Habe in Deustch schon immer eine eins oder zwei im Zeugnis gehabt). Wenn ich mal etwas falsch schreibe, dann ist es meistens nur, weil mir grad so viel zu schreiben einfällt, dass ichs einfach aufs Papier bringen muss, damit ichs net vergess. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Freu mich aber trotzdem über dein Kompliment, dass ich auch mal was Gutes geschrieben habe. Vor allem freut es mich, das von dir bekommmen zu haben, da du ja ziemlich kritisch und voreingenommen bist. Kommt mir zumindest so vor.

°°°°°kati°°°°°
 

arbir

Mitglied
An alle Methusalems

Hallo

Dann geselle ich mich mal zur Riege der Jungen in der Leselupe. Scheint ja bei diesem Beitrag zu einem kleinen Stelldichein der um-1980-Geborenen gekommen zu sein. Und dazu auch meine Meinung:
Maskeso, sei doch so nett und nimm' bei niemandem Rücksicht auf das Alter. Und auch nicht auf Geschlecht, Wohnort, sexuelle Orientierung, Hautfarbe und Schuhgröße.
Wenn ich eine Geschichte in die Leselupe stelle, erwarte ich mir eigentlich Kritik auf den Text und nicht auf meine Person. Außerdem, wenn ich auf eine 15-jährige Rücksicht nehme, was mache ich dann mit Autoren um die 50? Im Wechsel unberechenbar? Und die über 70 Jährigen: "Soll ich jetzt nachsichtig sein, da der Autor schon halb senil sein könnte?" Oder bei dir maskeso (laut Profil 20), auf was soll ich bei dir Rücksicht nehmen?
Besser wir diskutieren ein bisschen mehr über die Texte oder meinetwegen auch über Literatur, das macht mehr Sinn.

Und nun zu Kathriens Geschichte: Ich muss sagen so schlecht ist der Text gar nicht. Irgendwie wirkt die "Holprigkeit" (wie maskeso schreibt) durchaus passend und bevor ich Kathriens Antwort gelesen habe, dachte ich sogar, dass dieser Stil von ihr bewußt gewählt worden ist.
Scheinbar war's aber doch nicht so, was schließlich zur "Überarbeitung" führte. Bei dieser hat sich der Stil gewandelt (die Sätze wirken länger), aber nicht gerade zum Vorteil der Geschichte.

Daher: Kathrien, falls du die Geschichte weiter überarbeiten willst, nimm' die erste Version als Basis(subjektiver Eindruck klarerweise).
 

Kathrien

Mitglied
Hi urte,
ich finds total lieb, dass du mich bissi beschützt vor dem großen, bösen maskeso... *lach*
nee, oki, im Ernst: Ich finde deine Einstellung super, du bist echt mal jemand, der versteht, wie ich das meine, was ich schreibe: Naiv.
Genauso würd ichs sagen.
Die kurzen und teilweiße unvollständigen Sätze sind ein bisschen im Stil von Sybille Berg (Kennst du sie vielleicht? "Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot"). Die finde ich sehr gut, weil die auch schreibt, wie sie denkt. Und so, wie sie spricht. Ich schreibe auch, wie ich spreche, weil ich eigentlich keine fachchinesischen Redensarten in meiner Sprache benutze, so schreibe ich, wenn überhaupt, aber auch nur selten.
Also, danke nochmal, find ich total gut, dass du das verstehst.

°°°°°kati°°°°°
 

Kathrien

Mitglied
Hallo abir,
doch, dieser Stil ist von mir bewusst gewählt worden, aber nachdem maskeso mich darauf aufmerksam gemacht hat und ich mal nur auf die Satzanfänge geachtet habe, ist mir auch aufgefallen, dass reichlich oft "sie" dort steht.
Aber da mir das original ohne Überarbeitung besser gefallen hat, belasse ich es auch dabei, weil es doch gar nicht sooo schlecht ist, wenn man es ein bisschen mit Toleranz liest und nicht nur die Fehler sieht.
Aber du hast Recht, ich schreibe gerne in diesem Stil.

Deine Meinung über maskesos Meinung fand ich übrigens klasse, so witzig gestaltet. Die wird so schnell keiner vergessen, wenn auch nicht wegen der Meinung an sich, sondern einfach der Art, wie du sie ausdrückst. Mit der Hautfarbe und den Fünfzigjährigen.

°°°°°kati°°°°°
 

Kathrien

Mitglied
.... maskeso, was ich noch fragen wollte, hab ich jetzt völlig vergessen:
Welches meiner Werke ist denn das, von dem du sagst, es wär ein Gutes?

°°°°°kati°°°°°
 

maskeso

Mitglied
Der böse, böse Mann sagt..

Ich meinte das Werk, zu dem ich geschrieben habe, dass es großartig sei..
Mit Rechtschreibfehlern meine ich übrigens keine Tipfehler, sondern Sachen wie "Limmick" - also eher "Wortschatzfehler"..
Ich denke schon, dass zumindest Autoren mit Schuhgröße 78,4 einer besonderen Rücksiichtsnahme bedürfen, da kann arbir sagen was er will.. Übrigens habe ich eben NICHT Rücksicht auf das Alter genommen. Mir wurde das nur einmal von einer Autorin vorgeworfen, die sich beschwert hatte, dass ich bei meiner Kritik völlig ignoriert hatte, dass es sich bei ihrem kritisiertem Werk um ihr Erstlingswerk gehandelt hatte (Bemerke: übertriebene Verwendung von "hatte"..).
Dass Kathrien die erste Version als Basis einer Überarbeitung nehemn sollte, finde ich auch - nur soll diese überhaupt überarbeitet werden?!? Ich denke schon (sehr!), aber andere klare Aussagen dazu fehlen.
Ach ja - wenn ich noch einmal ein "lach" oder so in Sternchen sehe, also z.B. *lach* - dann- fange ich an bitterlich zu weinen.

P.S.: Was meinst du mit voreingenommen? Entweder du verwendest da Wort in einem vollkommen falschen Sinnzusammenhang oder du hast mich gerade echt beleidigt, weil ich WIRKLICH versuche, Voreingenommenheit zu vermeiden.
 

urte

Mitglied
Herausplatzen

Hallo,
bei diesem Limerick-Beitrag dachte ich auch zuerst: wie schlampig geschrieben (das wird ja darin auch verteidigt, pfui). Man könnte aber auch eine satirische Absicht in jene verschiedenen Schreibweisen von "L." hineinsehen, und dann wäre das schon etwas anderes, - nur wären dann die Anzeichen für Satire nicht deutlich genug appliziert. Der kokette mundartliche Anfang könnte darauf hindeuten, - aber das bräuchte mehr Konsequenz (dies könnte in Arbeit ausarten). -
Irgendwann würde ich Kathrien doch gern mal mitteilen, daß bloße Spontaneität beim Schreiben eine Sackgasse ist. Aber ich weiß nicht, ob ich soll. Also: Bist Du das nicht auch selbst, echt usw., wenn Du deine gefühlsmäßigen, spontanen, sprudelnden usw. Einfälle anständig organisierst? (Tust Du ja wohl auch). Willst Du Dein Denken oder Dein Lernen, z.B. über Formen in der Literatur, wirklich außen vor lassen und als nicht zu Dir gehörig ansehen? Sackgasse, "echt". -
Dieser leichte Zugang zu Veröffentlichungen im Internet ist wohl eine Gefahr für alle, die es nutzen, verfrüht mit etwas herauszuplatzen.-
Freundliche Grüße, Urte
 

Kathrien

Mitglied
Ich lerne immer gerne etwas Neues dazu, obwohl ich bisher mit meinem Schriebstil zufrieden war und nicht so sehr begeistert bin von einigen Gedichtformen, z.B. von depressiven Limmericks.
Trotzdem bin ich froh, wenn mir einer sagt, wie ich etwas besser machen könnte, auch wenn es nicht mein Stil ist. Und vielleicht werde ich höchst persönlich ja mal einen Schreibstil erfinden, der in die Geschichte eingeht und dem tausende Lyriker nacheifern.
Da würdet ihr euch bestimmt wundern und sagen "Man muss blos blöd sein, damit macht man Geld. Für was die Leute nicht alles bezahlen!"

°°°°°kati°°°°°
 

Kathrien

Mitglied
hallöle chippo,
das ist gut, und ich glaube, wirklich Satire. So könnte man es auch sehen.
Ich würde ja jetzt gerne lachen, aber das ist mir von maskeso verboten worden.

°°°°°kati°°°°°
 
Hallo Kathrien,
"back to the first!" ist ein alter Grundsatz. Mir scheint, dass die Idee langsam zerredet wird. Auch wenn ich mir jetzt Ärger einhandele, sage ich, dass die Kommentatoren wohl alle noch sehr jung sind. Nachlesen ist sehr interessant!
Aber vielleicht ein Tip: Eine Geschichte (und die Idee ist wirklich gut!) wir durch liegen besser - wie der Wein! Nach 4 Wochen, nach 8 Wochen oder gar einem Jahr ist auf einmal der "Große Wurf" gelungen - und das meist zum eigenen Erstaunen.
Ich bin ein wenig älter als Du und hatte deshalb schon die Zeit, diese Erfahrung zu machen. Du wirst sie auch machen, ganz bestimmt!
Beste Grüße
Reinhard
 

Kathrien

Mitglied
Haalo Dowe,
meinst du mit "liegen lassen" dass ich den text einfach lassen soll und irgendwann les ich ihn und denk mir "boah! Der is ja echt juut!", oder dass ich ihn ERST MAL lassen soll, irgendwann les ich ihn und mir fällt gleich ein, wie ich ihn verbessern könnte?

°°°°°kati°°°°°
 
Hallo Kathrien,
ein paar Anmerkungen zu Deiner Frage, nachdem du dir vielleicht noch einmal die Widersprüchlichkeit der ersten beiden Antworten angesehen hast:
- Antworten so wenige (15 von 131), weil sie fürchten, in einen Dialog verstrickt zu werden?
- Wenn du meine erste Antwort nicht verstehst, verstehst du dann meine zweite?
- Wenn ich zu fünf Leuten sage: „Es regnet!“, haben dann alle fünf das gleiche Bild vor Augen?
- Erfahrungen haben die Eigenschaft, dass sie nicht weiter gegeben werden können!
- Ich kann von den Erfahrungen berichten, aber machen musst du sie selbst.
- Und ich bin kein Hellseher: Vielleicht machst du die erste oder die zweite oder auch noch eine ganz andere Variante, an die noch gar nicht dachte. Sagte ich nicht schon, dass ich die Idee gut finde?
- Auch große Dichter haben ihre Werke -zigfach überarbeitet und „verdichtet“ und am Ende waren sie dem Anfang wieder ganz nahe – aber viele sehen das auch anders.

Also, ich vertraue darauf: Du wirst aus meinem Beitrag schon das Richtige für dich entnehmen. Das ist schließlich auch das Wichtigste!
Beste Grüße
Reinhard
 

Svalin

Mitglied
Hallo Reinhard und die andern

ich bin einer von den mittlerweile über 200 Leuten, die das hier mitverfolgt haben. Reinhard meint, sie wollten nicht in einen Dialog verstrickt werden. Er könnte recht haben ... denn nach meinem Empfinden ist das hier kein Dialog ... jedenfalls kein konstruktiver. Worum geht's denn eigentlich wirklich? Wer am rechtesten hat? am lustigsten ist? am weisesten?
Zurück zum Werk: Ich finde den 1. Satz einfach genial, Kathrien. Und bevor du den Text wegschmeißen solltest, mach doch daraus ein Gedicht ... es würde mir auf jeden Fall gefallen.

Viel Spaß noch :)

Martin
 
B

Baby Blue

Gast
...da war eine nette kleine Idee - sie hätte im Kopf bleiben sollen!
Ich finde das Thema abgedroschen -wenn ich auch nicht wirklich begründen kann wieso- aber dafür daß Du sie nunmal aufgeschrieben hast, finde ich sie doch sehr nett umgesetzt.
Du hast das beste draus gemacht - trotzdem, sie hätte im Kopf bleiben sollen-!
 

 
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